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Weltreise: Route / Fotos / Berichte

Reise-Route (doppelklick für reinzoomen / schieben mit gedrückter Maustaste)


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Legende zu den Linien auf der Karte:

Blau: Flugzeug
Grün: Zug
Braun: Auto/Bus/Lastwagen etc
Violett: Schiff/Fähre
Orange: geplante Route

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Reise-Berichte

Reise-Fotos

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Südamerika II (Brasilien)

  • 01 Drüü Nächt ide Hängematte ufmene Schiff dä Amazonas durabz'schippere, isch vill spannender, als mer dänkt - liebä Nachbar, bitte nöd schaukle
  • 02 wänn mer mal nöd schlaft, isst, liest oder schwätzt, dänn cha mer d'Landschaft, d'Böötli und die all paar Stund uuftauchende Hüüsli betrachte
  • 03 Manaus isch e Gross-Stadt (2Mio) umgäh vo Dschungel und Wasser und hät ussert em Theater, ...
  • 03 ... dä schwümmende Tankstelle ...
  • 04 .... und dere Fuessgängerzone nöd sehr vill z'büüte.
  • 05 Dänn isch es ändlich losgange: vode Lodge vom Tarzan (da gseht mer nume grad s'Bootshüüsli) sind mier ...
  • 06 ... mit chliiene Böötli dur d'Wasserwelt vom Amazonas paddlet und händ mega vill gseh und erlebt!
  • 07 mier händ x verschiedeni Vögel gseh u.a. au ganz vill Tucan's, ...
  • 08 ... de Tarzan hät gwüsst, wie mer gruusigi Spinne usem versteckt lockt ...
  • 09 ... z'Nacht sind mer uf Alligator-Suechi und de Tarzan hät so Chlieni dänn au gfange (natürlich händ mer's dänn nachher wieder frei glah) - vode grosse Krokodil händ mer leider nur d'Auge gseh...
  • 10 ... am morge frühä sind mer mit em Böötli go Amazonas-Delphine beobachte (die Art, wo mier gseh händ, isch vill chliner, wie Meeresdelphine)  ...
  • 11 ... und zwüsched all dem, händ mer au eifach müesse die wunderschöni Landschaft bewundere ....
  • 12 ... oder händ euis im 'amazonianische' Wake-Boarde versuecht (nur es bluts Brett mit emene Schnüärli am Motorboot aagmacht!) - was eigentlich hett sölle ...
  • 13 ... eso uusgseh ... für euis isch es scho sauschwer gsi zum uf d'Knüü cho, aber dänn au no uufzstah und umezsurfe!!!
  • 14 Em Tarzan sini Frau und Schwieger-Eltere händ euis immer herrlich bekocht, ...
  • 15 ... während er euis zu de gröschte Bäum im Amazonas gfüährt hät, ...
  • 16 ... oder während euis dä Tarzan bide Dschungel-Spaziergäng die unsichtbarschte Tierli zeiged hät (da hät's also 2 druff!!) ...
  • 17 ... oder während er gezielt grossi Fisch gfange hät (mit nur 4x Schnuer uuswerfe, denn er hät die gseh umeschwümme, wo mier nüt als Wasser wahrgno händ).
  • 18 Mier händ 1 Nacht dusse zwüsched dä Bäum (wieder i Hängematte) übernachtet und händ euise zNacht us Palmeblätter gässe ...
  • 19 ... händ all die Bootsfahrte gnosse ...
  • 20 ... sind mit rohe Fleischmöcke go Piranhas fische (uaaa, lueg mal die Zäh aa) ...
  • 21 ... und mier händ wildi Affe gseh und au es Affekonzert chönne lose ... und vieles, vieles, vieles meh!!!
  • 22 In Rio händ mer natürlich de obligate Bsuech bim Christ obe gmacht, ...
  • 23 ... und händ d'Uussicht uf Rio gnosse.
  • 24 Mier sind - wie sich's ghört - am Copacabana-Beach gsi (obwohl d'Sunne nur 1x kurz gschunne hät :-/) , ...
  • 25 ... händ ä gfühärte und iidrücklichi Tour dur Rocinha, die gröscht Favela vo Latinamerika, gha ...
  • 25 ... zude berühämte Mosaik-Stäge vom Künstler 'Selaron'...
  • 26 und händ en Crash-Salsa/Forro-Kurs mit Uusgang gmacht
  • 27 Natürlich händ mer de Zuckerhuet nöd nur vo überall aaglueget, sondern sind au mit em Bähnli ufegfahre, ...
  • 28 ... und händ vo det (bi kühälem Wind) dä Sunneuntergang gnosse ...
  • 30 Südlich vo Rio isch es chliieses härzigs Dörfli namens Parati, wo ...
  • 31 ... wo wunderschön inere Meeresbucht mit villne chliene Inseli und Stränd liiet.
  • 32 Vo det uus händ mer euisi Abschluss-Boots-Tour gmacht, ...
  • 33 ... sind zu einsame Stränd gschwumme ...
  • 34 und händ zum letzte Mal uf euisere Reis d'Sunne, d'Wärmi und s'Bädele, und ...
  • 35 ... und fetti Glace gnosse!!!
  • 36 Euisi letzti Destination isch Sao Paulo gsi, det ...
  • 37 ... , wo mer mehrheitlich d'Zit mit em Tjerk und de Anna mit dä neu-geborne Lia verbracht händ!
  • 38 Zwüsched dure mal no schnell en Park, es paar Gebäude oder die riesig Markthalle go aaluege, und dänn ...
  • 39 ... hämmer scho müässe uf euisä Reise-Abschluss aastosse ...
  • 40 Euise letzti Abig het nöd chönne besser sii: mit ere riese Platte Sushi und ...
  • 41 ... emene iidrückliche Spitzekampfspiel vode brasilianische Liga zwüsched Corinthians und Flamengo (mit Ronaldinho) ...
  • 42 ... zäme mit em Tjerk ... Eifach en perfekte letzte Abig !!
  • 43 Tja und dänn, dänn sind mer plötzlich im Flugzüüg richtig Züri gsi und händ dänn halt grad nomal müässe uf euisi Reis und s'Heicho aastosse :o)
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Südamerika I (Kolumbien)

  • 01 Nach den Nächten auf dem Katamaran haben wir uns erst mal ein richtig schönes Hotel gesucht...
  • 02 ... und sind durch die kleinen Gässchen spaziert ...
  • 03 ... haben die Altstadt auch von der alten Mauer bestaunt ...
  • 04 und die Neubauten aus der Ferne betrachtet.
  • 05 im Nationalpark Tayrona haben wir die erste Nacht in einem dieser Baum-Bungalows übernachten
  • 06 während dem Sturm konnten wir trotzdem die Aussicht direkt vom Bett aus geniessen
  • 07 und wir liessen uns dort richtig mit Romantik-Dinner am Strand, und ...
  • 08 ... und Frühstück-Service auf unserem kleinen Balkon verwöhnen.
  • 09 ein gut 2h Marsch durch den Park, ...
  • 10 ... entlang an wunderschönen Küsten und Stränden ...
  • 11 ... brachte uns nach Cabo San Juan in die Mitte des Parkes, wo wir in Hängematten übernachteten und die schöne Bucht genossen - die Fahrt retour ging dann mit diesem Schnellboot...
  • 12 die Fahrt nach Minca dauerte fast doppelt so lang - obwohl die Jungs alles gaben! Als alle Jungs den Karren ohne Shirt schoben, wäre wohl ein noch besseres Foto geworden - den Anblick musste ich aber selbst geniessen!
  • 13 Der Kaffee, welcher in dieser Fabrik hergestellt wird, konnten wir leider nirgends probieren, da restlos alles ins Ausland exportiert wird.
  • 13 geniessen wir doch noch ein paar Stunden am Pool bevor wir dann zurück nach Cartagena fahren und weiter nach ...
  • 14 ... Letitia fliegen
  • 15 Der Flughafen Letitia: das Urwald-Städtchen ist nur via Boot oder Flugzeug erreichbar und ist das kolumbianisch Tor zum Amazonas - zum Nachbarstädtchen in Brasilien kann man locker zu Fuss gehen
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Mittelamerika II (El Salvador, Nicaragua, Panama)

  • 01 in diesem Hostel in den Westbergen von El Salvador haben wir uns so wohl gefühlt, dass wir hier viel länger blieben als gedacht und abends nach den Ausflügen immer wieder zurückkehrten
  • 02 Ausflug zum Kerzen-Markt ganz in der Nähe - wobei doch die meisten Stände mittlerweilen auch eine Glühbirne haben (war aber natürlich trotzdem schön!)
  • 03 kurze Wanderung durch Kaffee-Plantagen und Wald bis zu Wasserfällen, wo wir auch badeten und durch einen Teil des Wasserrohrs schwammen
  • 04 Der Ausflug an den Strand brachte uns zwar zu einem herzigen Fischerdörfchen, konnte aber unsere Erwartungen von einem Strandtag nicht gerecht werden, ...
  • 05 , ... denn auch das Wasser lud nicht grad zum Baden ein, weshalb wir dann nach ein paar Stunden bereits wieder ins Bergdörfchen zurückkehrten.
  • 06 auf dem Weg nach Suchitoto, besuchten wir noch das Städtchen Santa Ana, welches zwar sehr schön war, uns schlussendlich aber einen grossen Umweg bescherte
  • 07 Suchitoto selbst ist wirklich ein sehr schönes kleines Kolonial-Dorf direkt über dem grossen See, welchen wir direkt aus der Hängematte genossen
  • 08 der Ausflug zu dem Wassfall, welcher über die speziellen hexagonale Natursteinsäulen plätschert, mussten wir mit einer Escorte der Touristen-Polizei unternehmen
  • 10 die Kirche in Léon (Nicaragua) beeindruckte uns vor allem deshalb, weil sie von aussen wie eine Ruine aussieht, ...
  • 11 ... aber von innen ein Prachtstück war!
  • 12 unsere Mitarbeit in der Umweltbildung-Organisation
  • 13 Umwelt-Informationen aus Abfall (wie Schuhsohlen oder Petflaschen-Deckeli) an den Hauswänden, sollen die Bevölkerung auf Probleme aufmerksam machen
  • 14 nach der
  • 15 auch dieser Ausflug an den Strand in der Nähe von Léon war von starkem Wind und Regen und nassem (fast nicht-vorhandenen) Strand geprägt - der Strandspaziergang war natürlich trotzdem sehr schön!
  • 16 der Ausflug auf den Vulkan durfte natürlich nicht fehlen, vorallem...
  • 17 ... , vorallem wenn man den Vulkan runter-boarden kann!
  • 18 die weniger Mutigen düsen im Sitzen runter, was aber nicht weniger lustig war! Und vor allem schneller :-)
  • 19 verschiedene Busse warten auf ihren Einsatz (in ganz Mittelamerika ist bei der Kreativität für die Gestaltung keine Grenzen gesetzt)
  • 20 ... und in der Nacht kommen dann die ganzen Liächtli und Lämpli und Blinkli zur Geltung!
  • 21 nach dem Kurzbesuch von Granada, gings mit dem Schiff über den See zur Isla Ometepe, welche aus nur den beiden Vulkanen besteht
  • 22 der harte Aufstieg am Vulkan im Wald und durch Flüsse, ...
  • 23 , ... wurde mit einem riesen-grossen Wasserfall, welcher sogar ein Becken für Abkühlung bot, belohnt
  • 24 wieder einmal Kanüülen und die Vulkane vom See aus betrachten - herrlich!
  • 25 für lange Stecken in Zentralamerika liessen wir die Chicken-Busse links liegen und bevorzugten den teureren, aber dafür komfortablen Tica-Bus
  • 27 mit viel Glück wohnten wir in Panama City in dem schönen rosaroten Altbau - zwischen den neuen modernen Hochhäusern
  • 28 Sicht auf Neu-Panama-City vom alten Centro, welches noch immer ganz im Kolonialstil dasteht!
  • 29 und in all den modernen Häusern entdeckt man dann auch kleine grosse Wunderbauten und architektonische Experimente
  • 30 der Panama-Kanal: Beeindruckend wie die riesen Frachter die Schleusen passieren und dabei insgesamt 26m Höhendifferenz des Wasserspiegeles bewältigen (total 6 Schleusen)
  • 31 als während unseren
  • 32 so versuchten wir unser Glück auf einer der San Blas Inseln vor der Küste Panama's, welche wir zwischen Fässern auf einem Transport-Boot erreichten
  • 33 die Insel 'El Porvenir' ist mit dem Zollhäuschen eine administrativ wichtige Insel und besitzt somit auch eine Landebahn für Flugzeuge (Achtung: die Insel ist nicht grösser als auf dem Bild - im Rücken sind noch 20m bis zum Meer :o))
  • 34 wenn es nicht regnete, genossen wir die Karibik in vollen Zügen
  • 35 und dann gings ab auf den Katamaran, mit welchem wir, ...
  • 36 , ... um die Inseln fuhren, ...
  • 37 , ... im Netz faulenzen konnten, ...
  • 38 ... oder zu unbewohnten Inseln schnorcheln konnten!
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Mittelamerika I (Mexico, Belize, Guatemala)

  • 01 von ganz Mexico geht hier die Sonne zuerst auf und zwar an der Südost-Spitze der Isla Mujeres
  • 02 das Hauptverkehrsmittel auf der Isla Mujeres: Golf-Wägeli (scheint wohl so ein Ding der kleinen Inseln zu sein, denn die sind auch in Belize auf Caye Caulker bekannt!)
  • 03 neben den Golf-Wägeli und einer Turtle-Farm, gab's auch noch viele Kunst-Figuren zu bestaunen
  • 04 riesige Maya-Stätte Chichen-Itza in Yucatan
  • 05 zurück am Meer in Tulum gönnten wir uns noch ein bisschen Strand und die eine Stunde Schnorcheln war ein guter Vorgeschmack auf das Barrier Reef
  • 06 die kleinere Maya-Stätte in Tulum ist vor allem wegen ihrer speziellen Lage direkt am Meer sehr speziell
  • 08 und dann gings auch schon los auf die Insel Caye Caulker in Belize und zwar mit dem Super-Schnell-Schüttelbecher-Boot
  • 10 nach dieser Fahrt hiess es erstmal ausruhen resp. erholen ...
  • 11 ... und viele, leckere Lobster und Fische kosten!
  • 12 dann endlich ab unter die Wasseroberfläche
  • 13 sooo viele Schildkröten und fast greifbar nah - nur die Hände ausstrecken und wir hätten sie berühren können!
  • 14 bei den Haien waren wir um den Abstand dann doch ganz froh
  • 15 und die seltenen Manatis (Meereskühe) schwebten wie schwerelos im Wasser
  • 16 bevor wir Belize aber wieder verliessen, kämpften wir uns noch stromaufwärts durch den tropischen Regenwald ...
  • 17 ... und gönnten uns dafür stromabwärts ein bisschen Pause und eine süsse Ananas!
  • 20 in Guatemala gings zuerstmal zur berühmten Maya-Stätte Tikal, die gemäss Modell etwa so aussehen würde ...
  • 21 ... da die Stätte aber von dichtem Urwald zugewachsen ist (im Gegensatz zu Chichen-Itza in Mexico), waren viele Ruinen zugewachsen und nicht sichtbar - Aussicht von einem der freigelegten Tempel
  • 22 bevor diese Anlage unter Naturschutz gestellt wurde, sind aber doch einige vom grünen Dickicht befreit worden... seither dürfen die Archäologen keine weiteren Tempeln 'entblössen', weil sie sonst geschützten Wald abholzen müssten
  • 23 da diese Maya-Stätte also noch immer im dichten Urwald steht, hat sie ihren eigenen Reiz und man erblickt nebst Affen, Riesenspinnen und tausenden von Vögeln auch ganz unbekannte Tiere
  • 24 nach einem ganzen Tag rumlaufen im Dschungel und vielen Treppensteigen von Tikal-Tempeln, kam dann die Erholung am See Peten Itza bei El Remate (zwischen Flores und Tikal)
  • 25 Antigua, ein Städtchen wie ein Freilicht-Museum, welches aus tausenden von gemütlichen Hinterhöfen und  Strassen mit Kopfsteinpflaster besteht
  • 26 und von grünen Hügeln und Vulkanen (hier der berühmte Vulkan Agua) umrundet ist - hinter der gelben Wand rechts ...
  • 27 ... verbarg sich unser schöner Garten, in welchem wir 6h pro Tag spanisch büffelten
  • 28 als Abwechslung zum spanisch-lernen, erkundeten wir die vielen Ruinen im Städtchen (welche das Erdbeben 1773 hinterliess und als Andenken stehen gelassen wurden)
  • 29 oder den noch aktiven und dampfenden Vulkan Pacaya - leider hatten wir keine Aussicht auf die Umgebung, aber dafür ...
  • 30 ... öffnete sich der Himmel für ca 10 Sekunden und wir sahen die beiden Krater, die früher mal zusammen gewesen waren und durch einen Ausbruch auseinanderbarsten
  • 31 das touristische Dorf Panajachel ist nicht nur gut um Souvenirs zu kaufen, sondern ...
  • 32 ... es liegt auch am Lago Atitlan, welcher von Vulkanen und grünen Hügeln umgeben ist (erinnert so ein bisschen an die Tessiner-Seen)
  • 33 auf dem Weg zur Grenze nach El Salvador nutzten wir endlich die sogenannten Chicken-Busses - alte Schulbusse aus den USA, welche nun in ganz Mittelamerika als Lokal-Busse benutzt werden
  • 34 und wenn man glaubt, der Bus ist voll und es geht keiner mehr durch, genau dann quetschen sich mind 5 Verkäufer mit ihren Körben durch den Bus, um ihre Esswaren und Getränke zu verkaufen
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USA - Hawaii / Kalifornien

  • 01 Honolulu (Hawaii) hat uns nach Indien fast bisschen überfordert
  • 02 auch der Stadtstrand von Honolulu, vermochte uns nicht allzu sehr zu begeistern - vielleicht auch, weil dieser immer mit Leuten zugepflastert war...
  • 03 doch sobald wir Honolulu verliessen, konnten wir die schönsten Ausblicke in die traumhafte Natur geniessen
  • 04 die eher schäbige Unterkunft im Norden bot jedoch ein schönes Terässchen mit Blick aufs Meer und somit...
  • 05 ... auf wunderschöne und romantische Sonnenuntergänge
  • 06 bei den Ausflügen musste jedes Blümchen genau betrachtet und gefötelet werden
  • 07 im botanischen Garten boten sich auch die bizzaresten Formen und Figuren von Pflanzen
  • 08 und zwischen dem Nichts-Tun und Blüämli anschauen, mussten wir uns am Strand auch mal wieder ausspannen
  • 09 die Wanderung an die Nord-Spitze von Oahu, ...
  • 10 ... eröffnete Blicke in weitere grosse Täler der Insel - Oahu besteht eigentlich nur aus grünen Vulkan-Täler, die dann ins Meer münden
  • 11 und bevor wir den nächsten Ausflug in Angriff nahmen, erholten wir uns im wunderschönen Garten unseres coolen Kalani-Guesthouses
  • 12 hoch zu Ross (wandern wurde leider nicht angeboten), schauten wir uns in einem dieser Täler bisschen genauer um, denn ...
  • 13 ... dort wurden Filme wie Gozilla, Jurassic Park und viele weitere gedreht
  • 14 Sibylle's Geburri wurde mit einem richtigen Champagner-Frühstück gefeiert - hmmmm, Brot, Käse, Rohschinken und vieles mehr, was wir schon lange nicht mehr hatten
  • 15 sogar während der Fahrt auf der grossen Autobahn, konnten wir die beeindruckende Natur bewundern und wir konnten so ...
  • 16 ... schnell noch weitere traumhafte Orte erkunden
  • 17 und wenn's ausserhalb Honolulu keine Parties gibt, dann mixen wir unsere Cuba's halt selber
  • 18 bevor wir dann Hawaii verliessen, gönnten wir uns ein paar Schnorchel-Stunden in der Hanauma Bay, einem Vulkan-Krater
  • 20 endlich in San Francisco bei der allbekannten und berühmten Golden Gate Bridge, welche wir zu Fuss überquerten - phuu, ganz schön lang ;-)
  • 21 Blick auf die Gefängnis-Burg Alcatraz: die steilen Strassen sahen wir nur mit den Schienen der nostalgischen Cable-Car-Bahn - die Bahn selbst war in Revision
  • 22 auf den Spuren von Verbrechern und Fluchtversuchen auf Alcatraz
  • 23 Regenpause im Yosimite Park: wenn man genau hinschaut, erkennt man einen der Wasserfälle im Hintergrund - der Rest wird vom Nebel verdeckt...
  • 24 und wenn sich der Nebel auch noch verzog, dann sah man die riesigen Wasserfälle von oben bis unten (vergleiche unten die Grösse der Leute)
  • 25 einer der kleineren Mammut-Bäume der 'Giant Sequoias', welche zwischen 1000 und 3000 Jahre alt werden können - Ansicht von unten ;-)
  • 25 der erste 'tunnel tree', durch welche Postkutschen fuhren - ein zweiter Tunnel wurde 1881 als Touristen-Attraktion am anderen Ende des Nationalparkes in einen lebenden Mammutbaum (welcher aber 1969 einem Sturm zum Opfer fiel) geschlagen
  • 26 und kurz bevor wir den Yosimite dann verliessen, erbarmte sich der Wettergott mit uns und eröffnete uns noch einen perfekten Ausblick in den Park - unglaublich!
  • 27 Dörfchen rund um den Park: den Asphalt mit Staubstrasse und die Autos mit Pferden tauschen und schon waren wir im Wilden Westen - sogar die Geländer, um die Pferde vor dem Saloon-Eingang anzubinden, waren
  • 28 zurück am Meer fuhren wir der schönen Küste entlang Richtung Süden
  • 29 und wir genossen die traumhaften Ausblicke ...
  • 30 ... bizarre Felsenformationen an der Küste
  • 30 ... und die schönen Buchten sowie den Wasserfall, welcher bei Flut direkt ins Meer rauschte
  • 31 als wir auf die Autobahn ausweichen mussten, stellten wieder einmal mehr fest, wie gross und riesig alles in der USA ist (dies ist eine kleine Autobahn - rund um SF hatten 4-6 Spuren für uns)
  • 32 nicht nur die Autos, die Tracks, die Strassen und die Parkplätze vor jedem Laden/Restaurant waren riesig, sondern auch die Äcker und Gemüsefelder waren endlos
  • 33 die Strassen der Städtchen an der Küste hatten alle kleine, 1-2-stock hohe Häuser und kaum Fussgänger, dafür verhältnissmässig übergrosse Strassen
  • 34 dies liess die Städtchen (hier Santa Barbara) meist eher ausgestorben aussehen - auch wenn sie eigentlich noch schön waren, so richtig wohl gefühlt haben wir uns in keinem
  • 35 drum verdrückten wir uns lieber an die Küste und an den Strand
  • 36 Bay-Watch-Häuschen am Malibu-Strand: da sieht man mal, was die Filme alles so zusammen schneiden ;-)
  • 37 Los Angeles: wenn wir schon am Hollywood-Boulvard waren...
  • 38 ... bestaunten wir natürlich auch die vielen Sternchen und ...
  • 39 ... massen unsere Hand- und Fussabdrücke mit jenen der Star's
  • 40 auch wenn wir's nicht persönlich bis zur Hollywood-Tafel geschafft haben, so haben wir sie wenigstens vom Boulvard aus gesehen
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Indien - Teil III (Rajasthan / Norden)

  • 01 in Rajasthan (Nordwesten) ist der arabische Einfluss va bei der Bauweise nicht übersehbar - Udaipur aus dem Palast
  • 02 nachem unsere Rikscha in den engen Gassen von Udaipur Kuhhörner rammte, einer Frau die Tasche wegschlug und den Gegenverkehr 100te male nur um Millimeter verpasste, waren auch wir froh, aussteigen und wieder normal atmen zu können
  • 02 nach fast 2h in diesem Maharastra (Königs) -Palast herumspazieren und rum-fötele, haben wir uns in der Happy-Hour einen Drink gegönnt!
  • 03 der Wasserpalast von Udaipur - heute nur noch ein Hotel und Restaurant
  • 04 der Monsun-Palast von Udaipur, in welchem auch einige Szenen von Octopus (James Bond) gedreht wurden
  • 04 zweiter und letzter Nachtbus in Indien - nicht mehr so komfortable und sauber wie jener von Hampi, sondern eng und schmuddelig und ohne AC - durch das offene Fenster kam aber leider nicht nur kühle Luft, sondern auch sämtlicher Staub der Strasse
  • 05 Jaisalmeer, die Wüstenstadt - das Fort mit der riesen Mauer rum, war enorm beeindruckend
  • 06 die Haveli - alten Häuser - sind in ihrer machart und feinheit sehr beeindruckend, v.a. wenn man bedenkt, dass dies vor Jahrhunderten gemacht wurde
  • 07 in der Wüstenstadt, darf natürlich ein Ausflug mit den Kamelen in die Wüste nicht fehlen, ...
  • 08 ... das Übernachten mit dem Wüstenwind war dann nicht ganz so angenehm, wie gedacht, doch ...
  • 09 ... der wunderbare Sonnenaufgang am nächsten Morgen entschädigt vielen
  • 10 die Jain-Tempel in Jaisalmer waren nicht nur von aussen bis ins äusserte Detail verziert, ...
  • 11 ... sondern auch innen waren jede Säule, Decke, Wand filigran ausgearbeitet - wir kamen aus dem Staunen kaum mehr raus
  • 12 Urs entsorgt Abfall in der Mülltonne - aber irgendwie überlegen wir uns bei diesem Anblick schon der Sinn in der Sache
  • 13 Jaipur, die rosarote Stadt, ganze Häuserreihen waren in Rosa gefärbt, doch es gab nicht nur die Häuser zu bestaunen, sondern auch die Strassen - hier der normale indische Verkehr ...
  • 14 ... oder hier ein paar Kamele, die nach dem Beladen wie Pferdekutschen (die wir auch sahen) im Verkehr teilnehmen ...
  • 15 ... oder hier, wo sich eine komplett überbeladene Fahrrad-Rikscha ihren Weg durch Verkehr bahnt - so voll wie die Rikscha ist, kann sie nur noch geschoben werden...
  • 15 und bei all dem Tumult nur schon in den Strassen, verpasst man manchmal fast die kleinen, schönen und farbigen Dinge daneben
  • 16 ebenfalls Alltag in Indien: beim Überqueren einer Strasse von diesem Inder angesprochen, lassen wir uns dann auch noch ein paar Tipps von ihm geben - aber nicht alltäglich: er wollte uns nichts verkaufen oder in ein Geschäft führen!
  • 17 Jantar Mantar in Jaipur - Ausstellung von diversen imposanten astronomische Instrumenten, welche anfangs 18tes Jahrhundert von dem Maharaja (König) Jai Singh entwickelt und gebaut wurden
  • 18 Bahnhof Jaipur, übernachtet wird überall...
  • 18 endlich auch mal ausspannen von all den Städten und Sehenswürdigkeiten - im gemütlichen Garten des Hostels direkt neben dem TajMahal
  • 19 DER TajMahal: Symbol der ewigen Liebe - nein kein Palast, sondern ein Mausoleum, welches der Maharasta Shah Jahan für seine wichtigste Konkubine (Mumtaz Mahal) erstellen liess
  • 20 extra früh aufgestanden, um den TajMahal bei Sonnenaufgang vom Fluss her zu sehen - doch die Sonne verschwand zwar direkt hinter Wolken, doch es lohnte sich dennoch
  • 21 der Fort (alter Königspalast) von Agra, von welchem Shah Jahan den TajMahal und somit seine gestorbene Geliebte sehen konnte
  • 22 Varanasi - Blick von der Hostel-Terrasse auf die Ghats, wo die Inder ihr rituelles Bad im Ganges nehmen und weiter nördlich auch die Toten verbrannt werden
  • 23 am Abend war die Eröffnungszeremonie für mehrtägiges Festival in Varanasi - haben aber nicht viel darüber herausgefunden, es geht um irgendeine Heilige, die in den Ganges absteigt oder so...
  • 24 nur kein Stress mehr und nicht nochmals was sehen... Frühstück auf der Dachterrasse in Varanasi
  • 25 so zusammengeflickt sehen die Autos nicht mal von aussen aus - normales Sammel-Taxi am Bahnhof Varanasi, das also auch fährt ;-)
  • 26 nach unserem Rush durch Nord-Indien versuchen wir unsere Eindrück bei einem Trekking (leider mehrheitlich bei Regen) in Darjeeling (Nord-Osten) zu verdauen ...
  • 27 ... doch wir machen das Trekking ja nicht nur um zu verdauen, nein - wir wollen die höchsten Berge der Welt sehen! Am zweiten Abend lichten sich die Wolken und in ganz weiter Ferne sehen wir die Spitze des Mount Everests
  • 28 ... und dann sehen wir auch noch den Kanchenjunga (3-grösster Berg der Welt) fast in seiner ganzen Pracht
  • 29 und so verabschieden wir uns im Himalaya-Gebiet von Indien: wir hatten eine super schöne und interessante Zeit, wenn auch zwischendurch bisschen anstrengend
  • 30 und auch wenn Urs nicht ganz jeden Match mit live-totomat miterleben konnte, so war sein Herz auch in Indien stets beim FCZ :-)
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Indien - Teil II (Goa-Hampi-Mumbai)

  • 01 Erster Tag mit Petra in Indien - das Gateway of India in Mumbai
  • 02 nachdem wir den eher ruhigen Park auf dem Malabar-Hill genossen, erfuhr ...
  • 03 ... erfuhr Petra am ChowPatty Beach in Mumbai, was in Indien zum Alltag gehört: tausende Leute, Abfall, Obdachlose/Bettler und die indische Schönheit
  • 04 die Viktoria Station (Hautbahnhof) in ihrer fast vollen Grösse
  • 05 mmmhhhh - DANKE Petra, das isch ja sooo lecker gsi: wiedermal richtigä Gruyère, Salsiz und Rohschinke mit emene feine Nuss-Brot vom Steiner...
  • 06 am Palolem Beach in Goa hiess es erst mal richtig ausspannen!
  • 07 dies war in unserer gemütlichen Unterkunft auch nicht so schwierig
  • 08 zur Abwechslung zwischen den Strandtagen gabs mal noch einen Ausflug mit Mofas zum Cabo de Rama Fort...
  • 09 ... zu anderen Stränden wie dem Agonda-Beach ...
  • 10 ...und über eine Tempelanlage (drum die roten Punkte) zum Fischerdorf Betul.
  • 11 die Zeit am Strand nutzen wir denn auch, um unsere weitere Reise (wenn Petra wieder in der CH ist) zu planen und organisieren - Internet sei Dank
  • 12 Hampi mit seinem Flüsschen, den Reisfeldern, den Steinen und Palmen, wirkte nur aus der Ferne so ruhig, denn ...
  • 13 ... aus allen umliegenden Dörfern und Städten reisten die Inder mit ihren Ochsengespann (die Ochsen wurden bemalt und geschmückt) an und versammelten sich anschliessend im Zentrum ...
  • 13 ... um das Tempelfest zu geniessen - dem heiligen Tempel-Elefanten
  • 14 um die beiden riesigen Holzwagen fortzubewegen, mussten nicht nur vorne 40-50 Männer an Tauen ziehen, sondern von hinten wurden Keile in die Räder gerammt...
  • 15 bei den ausserhalb gelegenen Tempelanlagen gings dann bisschen ruhiger zu und man konnte auch die schöne Umgebung geniessen - klar, auch hier musste man Hände schütteln und Fotomodell stehen
  • 16 mit Corinne und Rolf aus Fällanden erkundeten wir mit Mofas weitere Tempel
  • 17 der steinerne Wagen im Tempel Vitala soll früher wirklich gerollt sein
  • 18 um Zeit zu sparen, gabs dann halt doch eine Nachtbus-Fahrt in Indien - aber dies in einem so guten, luxuriösen Bus wie Urs/Sibylle ihn auf ihrer ganzen Reise noch nie benutzen (aber dafür wurde Petra nicht schlecht :-))
  • 19 nach der Busfahrt noch bisschen Zugfahren und dann mit dem Toy-Train (Kleinzug) nach Matheran in die Berge
  • 20 ganz nach dem Motto in Indien, war Matheran wiedermal ganz anders als erwartet war. Dafür gabs umsomehr zu sehen, zu bestaunen und kennen zu lernen ...
  • 21 .... wie, dass fast alle die Aussichtspunkte auf dem Plateau hoch zu Ross besichtigen - auch wenn sie nicht reiten können und die bei jedem Aussichtspunkt vorhandene Steintreppe benützen müssen, um  auf-/absteigen zu können ... oder
  • 22 ... oder wie das Kastensystem spielt und sich Leute aus höheren Kasten von Leuten aus Niedrigeren ziehen lassen - oder ...
  • 23 ... oder ihr Gepäck ins Hotel tragen lassen ...
  • 24 ... oder all die Affen überall sitzen, essen, springen zu sehen
  • 25 auf dem Rückweg nach Mumbai wurde der Lokal-Zug gerammelt voll (man sehe alle Hände an der Haltestange), was aber im Vergleich zur Stosszeit noch immer locker ist
  • 26 am letzten gemeinsamen Tag mit Petra gönnten wir uns den Ausblick auf Hafenbucht von Mumbai , in welcher das Wasser übrigens toxisch sein soll ... und ...
  • 27 ... genossen im wohl teuersten Hotel Mumbais (TajMahal) unser Abschiedsessen (grosse, leckere Buffets) mit Blick auf das Gateway of India
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Indien - Teil I (Süden)

  • 01_Wir sind in Indien angekommen
  • 02_wirren Verkehr haben wir in Asien ja nun schon oft gesehen - aber hier ist alles nochmals anders und v.a. auch schneller
  • 03_trotz der Angewöhnungszeit haben wir in Bangalore den Bulltempel besucht ...
  • 04_ ... und andere Tempel mit vielen für uns fremden Figürchen bestaunt
  • 05_in Mysore ist nicht nur der Kaisertempel ein muss, ...
  • 06_ neben Kühen am Strassenrand und in den Strassen, ...
  • 06_ ... waren sie auch im Palast-Areal zu finden
  • 07_ ... sondern der Markt mit seinen bunten Ständen ein Erlebnis für sich
  • 08_keine Gewürze, sondern Pulverfarben für Punkte auf der Stirn
  • 09_unser Gastgeben in dem Neu-Gebauten Haus
  • 10_typisches Phänomen in Indien - alle wollen gleichzeitig durch eine kleine Ausfahrt auf eine übervolle Strasse fahren: indische Lösung, um ans Ziel zu kommen ist hupen...
  • 11_im Madumalai Nationalpark haben am meisten Affen gesehen, doch auch Elefanten, radschlagende Pfauen und Wild haben sich uns gezeigt
  • 12_eine unserer schlimmsten Unterkünfte - die vom Staat geführte Unterkunft im Nationalpark
  • 13_erlebnisreiche Busfahrt im übervollen Bus nach Ooty auf über 2000m üM
  • 14_auch in Ooty laufen die Kühe in den Gassen frei rum - doch auch trotz den kleineren Gässchen, ...
  • 15_ ... war Ooty wie eine Gross-Stadt in den Bergen
  • 16_sehr interessant, wie sie dort die Häuser streichen - wir hoffen für den Maler, dass seine 'Halter' genug Ausdauer beim Halten hatten...
  • 17_mit sog. Toy-Train gings dann steil den Berg runter - der zweite Teil sogar mit klassicher Dampflok und Zahnradbahn
  • 18_Erholung in den kleinen und wirklich ruhigen Gässchen im alten Teil von Cochin mit den verschiedensten Kolonialstilen
  • 19_das Auslaufen der Queen Elisabeth hat die berühmten Chinese Fishing-Net in den Schatten gestellt - wer aber genau hinsieht, erkennt recht vor dem Schiff eines dieser grossen Netze
  • 20_Trotz den Regengüssen während der Busfahrt nach Munnar konnten wir die ersten Eindrücke der Teeplantagen geniessen
  • 21_herrlicher Sonnenschein am nächsten Morgen für unseren Spaziergang durch die Teeplantagen in Munnar
  • 22_auf unserer Sonnenaufgangs-Kanutour in den Backwaters bei Allappuzha überquerten wir rieseige Seen ...
  • 23_ ... aber auch kleine und enge Flüsschen
  • 24_endlich am Beach in Varkala - die Fischer am Morgen beim Fischernetz rausziehen
  • 25_die südlichste Spitze von Indien, haben wir nicht nur mit dem Ausblick auf die 3 Meere genossen, ...
  • 26_ ... sondern auch beim Erkunden der Abend-Aktivitäten der Einheimischen ...
  • 27_ ... und natürlich beim Wassermelone essen auf dem Wellenbrecher-Steg ganz weit draussen ...
  • 28_ ... und beim durch die bunten Gassen schlendern.
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Thailand

  • 01_auf dem Trekking in Nord-Thailand rund um den Don Inthanon
  • 02_Übernachtet wurde in einem Minderheitendorf, in welchem die Körner mit dieser Wippe gemahlen werden
  • 03_unterwegs war genug Zeit, um auch noch die eine oder andere Blüte zu bestaunen oder zu pflücken
  • 04_zum Abschluss noch eine erfrischende Bambus-Kanu-Fahrt
  • 05_ChiangMai selbst erkundeten wir mit einer Velo-Tour
  • 06_von Tempeln gings ...
  • 07_ ... zu Buddhas ...
  • 08_ ... und zu Strassenmärkten, in welchen Blinde coole Musik machten ...
  • 09_ ... und zum Abschluss noch ein Halt für ein Schlummi an der TukTuk-Bar
  • 10_der grosse kleine Töff-Ausflug an Urs's Geburtstag, welcher ...
  • 11_ ... Zeit liess, um den botanischen Königsgarten zu besuchen
  • 12_der Aufstieg im botanischen Garten machte ganz schön durst
  • 13_im Garten unseres schönen Hotels mit ganz vielen Figürli verflogen die Stunden im Nu
  • 14_unser Elefantentag war der Hammer - vom Füttern ...
  • 15_ ... übers Reiten ...
  • 16_ ... bis hin zum Baden, Waschen und Schrubben des riesen Dickhäuters
  • 17_wer war denn schon mal Visitor bei einer Schweizer Botschaft
  • 18_trotz dem ganzen Schlamassel haben wir einiges von Bangkok gesehen - hier das chinesische Viertel
  • 19_natürlich auch die eine ...
  • 20_ ... oder andere Sehenswürdigkeit vom Fluss aus
  • 21_ und haben auch wunderbare Eindrücke vom Skytrain gewonnen
  • 22_zwischendurch haben wir immer wieder Matthias und Sarah mit den Kids getroffen, wobei uns - im Gegensatz zur Strasse - der kurze und heftige Regen nichts ausmachte
  • 23_als endlich alles (neuer Pass mit neuem indischen Visum und thailändischem Einreisestempel) beisammen war, konnte das Bierchen viel entspannter genossen werden
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Laos

  • 01_Sonnenuntergangs-Stimmung direkt von unserems Bungalow auf den 4000-Inseln
  • 02_Fahrrad-Ausflug zum Wasserfall bei den 4000-Inseln - es hätte noch einen grösseren gegeben, welchen wir aber ausliessen, weil wir lieber in der Hängematte vor unserem Bungalow ausspannten und ...
  • 03_ ... dem Treiben auf der Brücke, welche die 2 bekanntesten der 4000 Inseln verband, zuschauten
  • 04_nicht nur für die 4000 Inseln typisch - herrlich, wie die Wasserbüffel mit ihren kauenden 'Mäuler' im Wasser baden
  • 04_ein lokaler Bus (sog. Songtheo) - eigentlich eine gedeckte Ladenfläche mit 3 Sitzreihen und wenn's innen kein Platz mehr hat, dann stehen sie einfach hinten auf der Einstiegshilfe ausserhalb der Fahrzeuges (siehe rechts hinten)
  • 05_um den berühmten VatPhou in Südlaos, welcher vor Jahrtausenden mit Ankor in Kambodscha verbunden war, gleich auf dem Weg nach Pakse zu bestaunen ...
  • 06_ ... mussten wir auch sehr unkonventionelle Taxi's in Kauf nehmen - ein Bauer auf dem Weg nach Hause, hat uns für ein paar Laotische Kip an die Hauptstrasse gefahren
  • 07_Töffausflug mit Lee und Babsi von Pakse ins Bolaven-Plateau zu Wasserfällen und über Kaffee-Plantagen und ...
  • 08_ ... vorbei an kleinen Dörfern und vielen Kindern, die einem Nachrufen und Dir mit riesen Freude zu winken
  • 09_der schnellste Weg nach Thakhek war ein paar Stunden im Nachtbus - hier das Doppelbett, was ganz ok ist, wenn man die Nähe von seinem Nebenan geniesst...
  • 10_der nächste Töffausflug: 3 Tage durch Karstberge, über holper Pisten ...
  • 11_ ... vorbei an Seenlandschaften und ...
  • 12_ ... einmalige Höhlenbesichtigungen: hier die Konglor-Cave, durch welche man 7km mit dem Boot durchfahren konnte
  • 13_Ausblick auf die Karstberge kurz vor der Rückkehr nach Thakhek
  • 14_der VIP-Bus in Laos gibt's tatsächlich, aber die grossen bequemen Sitze werden dann einfach mit 3 statt 2 Personen gefüllt und wer zu spät kommt, sitzt im Gang auf einem Plastikhocker
  • 15_in Vientiane wird wiedermal ausgespannt und nix gemacht, ausser ab und zu in netten Kafi's höckeln
  • 16_ok, nebenbei wir haben uns ernsthaft überlegt unsere Reise mit diesem Ding fortzusetzen: aber schlussendlich haben wir's doch nicht gekauft - dafür hat sich Urs ja dann einen Offroader-Töff gemietet
  • 17_ in VangVieng, welches v.a. für das Tubing und das an den Fluss-Bars masslose Betrinken bekannt ist, haben wir das Tubing nur auf diese Cave beschränkt ...
  • 18_ ... ansonsten war ich mit Babsi friedlich aufm Kanu unterwegs!
  • 19_ ok, ein Stopp bei einer solcher Flussbar musste ja wohl sein und dann natürlich auch der obligate Zipp-Lining in den Fluss!
  • 20_Die 6 Stunden Fahrt nach Phonsavan über und durch die Berge, vorbei an den verschiedensten Dörfern, war nicht nur für Urs aufm Töff ein riesen Spass, sondern auch Sibylle hat die Fahrt im Minivan genossen
  • 21_eine der berühmten Ebene der Tontöpfe (Plain of Jars)
  • 22_es gibt die Töpfe in den verschiedensten Grössen und Formen
  • 23_Urs und sein Offroader - gibts glaub nicht mehr dazu zu sagen
  • 24_LuangPrabang: eine sehr schöne Stadt mit kleinen Gässchen zum durch schlendern und hübschen Cafés am Mekong, ...
  • 25_ ... aus welchen man auch das Baden/Waschen der Mönche resp. das Plantschen der jungen Mönche beobachten kann
  • 26_Neben wunderschönen Tempel anschauen...
  • 27_ ... haben wir den kurzen (aber trotzdem schwitzigen) Aufstieg durch einen kleinen Buddha-Park zum PhouSi Tempel über LuangPrabang in Angriff genommen ...
  • 28_ ... an den Abenden an den Strassen-Ständen für 1.20 Fr die Bäuche vollgeschlagen ...
  • 29_ ... und uns beim naheliegenden Wasser-Paradies erholt
  • 30_natürlich gibts in einem Wasserparadies auch mal wieder ein paar grössere und kleinere Wasserfälle
  • 31_auf der Flussfahrt auf dem Nam Ou in den Norden mussten wir wegen des niedrigen Wasserstandes das Boot teilweise auch schieben
  • 32_neben den kleinen Kräuter- und Gemüsegärten entland dem Flussufer, ...
  • 33_ ... haben wir auch die spektakuläre Landschaft genossen
  • 34_mit Sack und Pack bereit für den Bus durch Nordlaos zur Schiffstation Richtung Thailand
  • 35_das letzte Teilstück mit einem Songtheo von der atemberaubenden Berglandschaft runter zum schönen Mekong-Ufer
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Kambodscha

  • 01. Kambodschanisches Visum - hergestellt unter einem Strohdach von ca 10 Beamten - die restlichen 5 Beamten hatten grad Lunch-Pause
  • 02. weiter auf dem Mekong bis nach PhnomPenh
  • 03. Die kurze Sight-Seeing-Tour mit dem TukTuk durch die Hauptstadt PhnomPenh...
  • 04. ... liess uns keine Zeit, den Königspalast von innen zu sehen - aber die Spitzen sehen ja auch schön aus...
  • 05. aber den WatPhnom (wichtigstes Heiligtum) liessen wir nicht aus und bestiegen den 25m hohen Hügel - aber nicht allzu viel Zeit vertrödeln, denn ...
  • 06. ... das neue Notebook von Urs war zur Abholung bereit - und wir mussten ja dann um 12.00 auf den Bus nach SiemReap
  • 06. unterwegs in Kambodscha - typische Strohhäuser auf den Pfählen, die Schatten spenden
  • 07. den ersten Tempel-Besuchstag gingen wir locker an - mit dem TukTuk zu den ersten 2 Tempeln fahren
  • 08. AnkorThom, der Bayon mit seinen vielen Stein-Gesichtern - findet ihr alle?
  • 09. DER Tempel der AnkorTempel: AnkorWat von aussen - die Steinmetzarbeiten an den meterlangen Wänden, welche ganze Geschichten erzählen kommen, sind nicht so fotogen...
  • 10. wie die Kinder Fahrrad lernen ist mit ein Rätsel, doch die 10-jährigen fahren - auf den für sie viel zu grossen Velo's - ihre kleinen Geschwister auf dem Gepäckträger ohne Probleme rum
  • 11. Tempel TaKeo bei Sonnenaufgang ohne einen einzigen anderen Tourist - dafür sind wir auch um 5Uhr aufgestanden...
  • 12. TaProhm - der Tempel, welcher vom Urwald 'aufgefressen' und 'gesprengt' wird
  • 13. BantreaySrei - typischen Ankor-Steinmetzarbeiten
  • 14. was oder wo ist der VIP-Bus? Diskussionen mit der Agentur - und immer wieder Brand-Wunde an der Wade kühlen...
  • 15. trotz schleichender Modernisierung immer noch sehr häufig zu sehen
  • 16. herrliches Frühstück in Kratie lässt die mühsame und lange Fahrt vom Vortag fast vergessen
  • 17. die Irrawaddy-Delphine sind im Mekong zu Hause und sehen drum auch bisschen anders als gewohnt aus (kürzere Schnauze und andere Flosse)
  • 18. nach den Strapazen von SiemReap nach Kratie, war die fast 5-stündige Fahrt im mmit über 20 Leuten gefüllte Mini-Van für uns kein Problem mehr
  • 19. Mekong-Idylle im Nord-Osten von Kambodscha
  • 20. mit einer Nussschale als Boot gehts in den Nationalpark zum Dschungel-Trekking
  • 21. Bambuse über Bambüsser - das Trekking war der Hammer
  • 22. ok - die Nächte hätten besser sein können - in den Hängematten lässt sich wohl gut ein paar Stunden ausspannen, aber Schlafen...
  • 23. unsere beiden Food-Träger (inkl Geschirr und Pfannen) aus dem Minderheiten-Dorf im Nationalpark
  • 24. unser Guide hat nicht nur viel über Dschungel und dessen Tiere und Pflanzen zu erzählen gewusst, sondern auch ganz gut für uns gekocht
  • 25. friedliches Abendessen - es wird schon langsam kühl...
  • 26. ein typischer Riesenbaum umgeben von einem Parasiten, welcher den Baum sogar sterben lassen kann...
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Vietnam (Töff-Tour: Südl. Hochland bis Saigon und Mekong-Delta)

  • 30. endlich gehts los - alles aufbinden und bereit machen: natürlich mit Mundschutz gegen den Staub und die schwarzen Abgas-Wolken
  • 31. schöne Fahrt ins Hochland...
  • 32. ... vorbei an Reisfeldern ...
  • 33. ... vorbei an überladenen Moto's und über unwegsame Strassen ...
  • 34. ... zu wunderschönen Wasserfällen ...
  • 35. ... und immer wieder herrliche Ausblicke in die Weite (hier mit Lee, die uns in den ersten Bike-Tagen begleitete) ...
  • 36. ... oder vorbei an Hühnern, Hunden, Säuen oder manchmal auch durch ganze Vieh-Herden ...
  • 37. ... oder über ganz ganz schlechte Wege mit Sand und Riesen-Löchern und Bodenwellen, die eine rechtzeitige Ankunft im geplanten Dorf verunmöglichten...
  • 38. ... doch wir fanden direkt bei Sonnenuntergang in einem anderen, viel kleineren und von Touristen verschonten Dorf zwei Zimmer bei Einheimischen.
  • 39. Frühstück: Stärkung für den nächsten Tag mit Nudelsuppe (wie auf dem Land üblich) und mit vietnamesichem Kaffee - Tropfsystem durch Becherli ins Glas, welches oft einfach in heissem Wasser serviert wurde, damits einen Hot-Coffee gab
  • 40. und auch an diesem Tag vorbei an Dörfern mit spielenden Kindern und arbeitenden Müttern
  • 41. und weil man mit dem erfrischenden Wind auf dem Töff die Hitze nicht so gut merkt:  immer viel trinken ...
  • 42. ... vor allem das kühle Feier-Abend-Bier ist ganz wichtig!
  • 43. immer vor 12 Uhr und 4 Uhr waren die Strassen voll von Kindern, die von der Schule heimgingen - zu Fuss oder per Velo (manchmal auch vom grossen Bruder mit dem Mofa abgeholt)
  • 43. Mais und anderes Gemüse liegt zum trockenen vor den Häusern am Strassenrand
  • 44. bei einer der vielen Kaffee-Plantagen haben wir dann angehalten und die ratternden Maschinen bisschen näher betrachtet
  • 45. überlicher Transport von Hühnern und Gänsen, welche bei jeder Kurve den Kopf anheben müssen, um ihn nicht zu verlieren
  • 46. Dalat: DIE Stadt im Hochland ...
  • 47. ... und wo wir uns wieder von Lee getrennt haben
  • 49. am Riesen-Markt gab's natürlich auch ne Gemüse-Halle - im oberen Stock sind kleine Imbiss-Buden, in welchen man ganz gut und günstig essen kann
  • 49. spontaner Treffpunkt mit Urs's Freunden, welche ebenfalls durch Vietnam reisten
  • 50. auf der Fahrt nach Saigon war der Verkehr wieder anstrengender, überholende Busse und Autos und daneben eine Riesenmenge von Moto's - die Alarmglocken läuten konstant, um - falls notwenig - gute Ausweichmanöver fahren zu können
  • 51. und so siehts dann aus, wenn die Strassen nass werden: aus weiss werde schwarz (oder wie war das?)
  • 52. zur Entspannung von den Strassen gings dann noch eine Nacht in den Nationalpark CatTien...
  • 53. ... in welchem wir am nächsten Morgen von einem - auf einem Ast tanzenden - Äffchen vor unserem Bungalow geweckt wurden
  • 54. Saigon auf einen Blick: neue Häuser, alte Häuser, Strommasten, Roller...
  • 55. die Stadt mit dem versteckten Charme - zwischen den Versuchen, die Töffs wieder zu verkaufen, haben wir uns die Stadt erst mal von oben angesehen
  • 56. Anstossen auf den Töffverkauf - endlich ist Urs auch wieder etwas relaxter ;-)
  • 57. die Mekong-Tour nach Kambodscha führte uns auch an schwimmenden Dörfern vorbei
  • 58. oder vorbei am schwimmendem Markt in CaiBe, wo die Ware auf den Schiffen feilgeboten werden
  • 59. in den Seitenarmen des Mekongs gehts deutlich ruhiger zu und her - aber immer noch sehr idyllisch
  • 60. Sonnenaufgang am letzten Morgen in Kambodscha - vor der Überfahrt nach Vietnam
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Vietnam (Hanoi bis NhaTrang)

  • 01. um 1 Uhr früh in Hanoi gelandet, paar Stunden geschlafen und dann ab auf die Silvester-Halong-Tour - wenn die Sonne nicht grad scheint und dann der Wind... brrrr...
  • 02. ... aber wenn die Sonne sich doch mal blicken lässt... nach dem gestreckten Köpfler vom Deck1, kam noch der Sprung von Deck2 - war dann also doch höher als gedacht und brauchte einige Zeit, um den Mut zu finden
  • 03. Da wir auf den 31.12. ja nur ganz wenig geschlafen haben, verpassten wir die Trink-Spiele auf dem Boot und konnten trotz 'nachtrinken' nicht mithalten - wir behielten unsere Shirts und Hosen an...
  • 04. Trotz der Kälte und dem bisschen Kater, konnten wir die Halong-Bay in vollen Zügen geniessen - das etwas schlechtere und unklare Wetter gab dafür der Umgebung etwas mystisches
  • 05. auf der Cast-Away-Beach wurde zum Aufwärmen dann noch ein Beach-Volley-Mätschen gespielt
  • 06. Hanoi - das Chaos vom Verkehr erinnerte uns an UlaanBataar - hier einfach alles mit Motos anstelle von Autos
  • 07. in Hué hat uns der anhaltende Regen auch bei der Kultur-Runde (Tempel und Gräber) auf den Bikes noch kalt gelassen...
  • 08 ... und wir konnten noch lachen und spotten ...
  • 08. typisches schmales Langhaus in Vietnam (vorne ist oft Platz für die Werkstatt, dahinter ist Küche und dann Wohnraum) - wie oft steht modern/neu neben alt
  • 09. ... doch als es in HoiAn immer noch regnete und das mit dem Arzt kam, begann die Kriese und wir verkrochen uns unter die Decke - Sibylle las und Urs schaute Ski-Rennen...
  • 10. ... nur ab und zu raus, um was zu kaufen - die Toiletten-Artikel gestalteten sich als schwieriger - zwar ne riesen Auswahl, doch teils waren die Flaschen auch schon halb leer!
  • 11. Die fast trockene Roller-Fahrt ...
  • 12. ... zum Tempel MySon hat unsere Reise-Lust dann doch wieder gesteigert...
  • 13. ... und auch der platte Reifen, welcher in 10min für 1.50CHF geflickt wurde, brachte die schlechte Laune nicht zurück
  • 14. bevor wir dann aber weiterzogen, haben wir uns das Städtchen HoiAn doch noch bisschen näher betrachtet - wunderschöne alte, traditionelle Häuser, in welchen unten die Geschäfte waren und oben gewohnt wurde
  • 16. und dann kam NhaTrang mit dem schönen Stadt-Beach und sobald sich die Sonne zeigte, legten wir uns zum Bräunen in den Sand und genossen die mega-coolen grossen Wellen
  • 17. Ausgang in der Strandbar mit Freunden aus der Halong-Bay, die wir hier wieder getroffen haben
  • 18. bevor's dann mit den gekauften Töffs losgeht, noch ein bisschen Wellness mit Schlammbad in NhaTrang
  • 19. zu Freuden von Urs gibt's in diesen Ländern unmengen von alten Gefährten - da muss er einfach immer mal einsteigen und alles genau ankucken
  • 20. Der Start unserer Töffreise verzögerte sich noch ein bisschen... vielleicht auch besser, denn mit soo vielen Tabletten war Urs am ersten Tag wie auf Drogen...
  • 21. Endlich haben wir NhaTrang verlassen, wenn auch noch nicht weit weg - den ungewollten Tag Erholung im JungleBeach genossen wir doch sehr ...
  • 22. ... sei es mit Wellen gumpen - aber nur für Sibylle, Urs hatte ja ein Loch im Arm - oder ...
  • 23. ... mit dem Blick aus unserem Bett in der Strohhütte - wenn auch durchs Moskito-Netz ...
  • 24. ... oder sei es mit Frees-Bee spielen am Strand ...
  • 25. ... oder auch einfach nur mit einem langen Telefon mit Schwester Jasmin
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HongKong und Philippinen

  • 01. unser Empfangs-Eindruck in HongKong - Vorweihnachts-Rummel und Schlange-Stehen vor Channel
  • 02. HongKong auf der Fähre nach HongKong Island
  • 03. für Architektur-Interessierte gibt's hier wiedermal einige spezielle Bauten zu bestaunen
  • 04. mit der steilsten Standseilbahn auf den Hausberg von HongKong - natürlich mit einer Schweizer Fabrikation
  • 05. HongKong vom Peak (Hausberg)
  • 06 die berühmte doppelstöckie Strassenbahn auf HongKong Island
  • die TukTuk's (billige Taxi's) der Philippinen
  • jjuuppiiii - endlich Strand und Wärme - egal ob die Sonne scheint oder nicht...
  • Blick von unserem Bungalow im Blue Orchid Resort...
  • Leckeres Essen, frischer Shake oder ein Schwätzchen mit anderen Gästen gefällig?
  • oder doch lieber erst eine Abkühlung im Pool nebenan?
  • Spaziergang durch den Dschungel zum Wasserfall...
  • ... welcher uns anschliessend die Muskeln massierte
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China - Leshan bis Guilin

  • 01. immer im Stress, zu kurz zu kommen - Ansturm auf den Zug nachdem die erste Schleuse geöffnet wurde; rechts hinter der Glasscheibe wartet die zweite Schlange, bis das Gate aufgeht
  • 02. am Fuss des Risen-Buddha Dafo in Leshan - dem haben wir übrigens für kurze Zeit die Show gestohlen, denn die chinesischen Touristen wollten plötzlich mit uns aufs Foto - einige sind uns gar nachgelaufen oder haben hinter einer Ecke auf uns gewartet
  • 03. Partner-Stadt von Zürich: Kunming
  • 04. wie in vielen chinesischen Stätden wird in den Pärken getanzt, gesungen oder auch gefittet
  • 05. hier ein kleiner Auszug des Tiermarktes - die tausenden Mäuse übereinander in einer Schachtel sowie die eingepfärchten Hasen, Hunde, Katzen, Vögel haben wir uns nicht getraut zu fotografieren...
  • 06. mitten im südlichen Hochland Chinas zwischen den Reisfeldern liegt das kleine, alt-traditionelle Städtchen Zhaoxing
  • 07. neben den traditionellen Holzhäusern ist es auch für die 5 verschiedenen Trommeltürme bekannt, welche von 5 unterschiedlichen Clans erbaut wurden
  • 07.2 Schlachtplatte unter einem der Trommeltürme - sah ganz nach einem Fest des einen Clans aus
  • 08. angeblich die schönste Wind-und-Regen-Brücke China's führt in das Städtchen Chengyang
  • 09. wenn in den Türmen der Brücke nicht Verkaufs-Stände stehen, wird diese für ein Schwätzchen oder Spiele unter den Chinesen benützt, denn sie schützt vor Hitze und Regen...
  • 10. Chengyang ist ausschliesslich über Brücken zugänglich, sonst führt kein anderer Weg dorthin
  • 11. auch in diesen kleinen alt-traditionellen Dörfern wird gebaut, wie...
  • 12. ... überall in China: Brückenbau - und somit auch Abtragung gewisser Hügel - um die entlegensten Städtchen zu erschliessen
  • 13. auch Regen und Kälte hielten uns nicht davon ab, die Reisterrassen von PinAn zu erkunden
  • 14. aber auch solches Wetter hat seine Vorteile - schöne, mystische Stimmung mit Blick auf PinAn
  • 15. aufwärmen in der Sonne am nächsten Tag
  • 16. jetzt wurde auch klar, wieso diese Reisfelder Dragon Backbones (Wirbelsäule eines Drachens) heissen
  • 17. in China hat Urs das schafte Essen so richtig entdeckt und ist begeistert von all den Chilli's
  • 18. Bootsfahrt auf dem Li-River bei Guilin
  • 19. wie wohl diese Karst-Landschaft entschanden ist...
  • 21. ... am Besten einfach zurücklehnen und geniessen!!!
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China (Peking, Shanghai, Xian)

  • 01 Peking: weitläufig, versmogt, kleine Gassen und riesige Strassen (Sicht vom Drum-Tower auf die Altstadt)
  • 02 unser Hostel in einem ehemaligen Herrenhaus - das Zimmer war nur über die Galerie zugänglich
  • 03 Urs und sein Fussball...    ...aber dieses Stadion ist schon was sehr besonders: das Vogelnest von Peking, gebaut für Olympia 2008
  • 04 die neun-Drachenwand in Peking - auch da wieder Fussball: Blau und Weiss sind unsere Farben...
  • 05 Shopping-Meile in Peking... Kaufhäuser über Kaufhäuser, Menschen über Menschen und dazwischen Autos über Autos...
  • 06 Pause von der Grossstadt in den ehemaligen kaiserlichen Gärten
  • 07 an der Foodstrasse (Wangfujing) von Peking findet man alles was man essen will oder eben auch lieber nicht essen will...
  • 08 wie alles in China: einfach riesig... die verbotene Stadt in Peking: der ehemalige Kaiserhof mit angeblich 9000 Gemächern in über 800 Gebäuden
  • 09 die spinnen die Chinesen - bauen riesige Mauern auf Bergketten, wo eh schon kaum einer rüber kann...
  • 10 auf der chinesischen Mauer - da sieht man sogar die Sonne, was sonst in den Städten China's kaum der Fall ist  - doch wo ist bloss Urs's Sonnenbrille??? schon mal unter dem Sessellift gesucht :-//
  • 11 kulinarische Spezialität der Peking-Küche (neben der Peking-Ente) ist der mongolische Feuertopf (HotPot) - ähnlich unserem Fondue Chinoise
  • 12 Shanghai: gross, hoch, modern, neu und doch alt traditionell...
  • 13 Shanghai-Miniature und doch riesig: das Modell im Hightech-Ausstellungszentrum für Stadtentwicklung (wird sogar mit Häuser-Beleuchtungen animiert :-))) ...
  • 14 ... und zeigt die unglaubliche Entwicklung der Weltstadt: 1983 und 2004 und ...
  • 15 ... und heute (Blick auf Pudong vom Bund - analog dem vorherigen Bild)
  • 16 zur Kolonialzeit bis anfangs dieses Jahrhunderts lebte die gesamte chinesische Bevölkerung Shanghais zusammen gepfärcht in der Altstadt, die deshalb zum Ghetto verkam - noch heute ähnelt die Altstadt einer
  • 17 Trommel-Turm von Xian - da früher die Trommeln die Zeit angaben und/oder auch als Warninstrumente benutzt wurden, verfügt praktisch jedes Dorf und jede Stadt China's über einen solchen Turm (oft in Konbination mit einem Glockenturm)
  • 18 selbst bei starkem Staub-Wind lustig: eine Tandemfahrt auf der 14km langen, 12m hohen und im Fundament 18m breiten Stadtmauer von Xian
  • 19 wenn man grad keinen Sand in den Augen hat, hat man von der Mauer einen schönen Ausblick auf die Stadt und deren Parks...
  • 20  Sibylle's Angriff mit der imaginären Lanze vor der grossen Wildgans-Pagode, welche im 1Jh n Chr nur zur geschützen Einlagerung von buddhistischen Schriften aus Indien gebaut wurde
  • 21 Hauptattraktion von Xian:die erst 1974 entdeckte Terrakotta Armee, welche zur Bewachung des Grabes von Qjn Shi Huang vor über 2000 Jahren unter der Erde aufgestellt wurde
  • 22 von den geschätzten 8000 Soldaten und Pferden wurden bisher über 1500 freigeschaufelt (inkl. Kommandozentrale) - wegen den individuellen Gesichtszügen glaubt man, dass sie die Garde des damaligen Kaisers darstellen
  • 23 die Krieger der Terrakotta-Armee sind in ganz Xian omni-präsent - hier der Bewacher unseres Hostels mit Urs...
  • 24 schnell, günstig, lecker: fahrende Küche in den Strassen von Xian (Wok-Nudeln, DimSum und Suppen im Angebot)
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Japan

  • 1 Tokyo aus der Vogelperspektive: hinten links der sich im Bau befindende zukünftige Tokyo-Tower mit einer geplanten Höhe von über 600m (aktuell rund 400m) und ganz rechts aussen (rot-weiss gesptreift) der heutige mikrig-wirkende Tokyo-Tower
  • 1 eine der vielen wunderschönen Parkanlagen (Shinjuku Goyen) inmitten des Gross-Stadt-Dschungels
  • 1 Tokyo's wohl bekannteste und vollste Kreuzung: Shibuya-Crossing im Trend-Viertel der Teenies (da sah man auch die lustigsten und abgespace'ten Outfits)
  • 1 ... wunderschönes Tokyo ... hat uns wirklich sehr gut gefallen...
  • 1 Ein Erlebnis der besonderen Art: der grösste Fischmarkt Japans (Tsukiji Market) mit allem-erdenklichem aus den Meerestiefen
  • 1 Asakusa-Tempel im alt-traditionellen Stadt-Viertel von Tokyo (ca 3 Geh-Min von unserem ersten Hostel entfernt!)
  • 1 schöne 5-stöckige Pagoda neben dem Asakusa-Tempel in Tokyo
  • 2 ehrwürdiger Fuji-san (höchster und heiligster Berg/Vulkan Japans)
  • 2 Erkundung mit den eher kleinen Velo's rund um die Seen am Fusse des Fuji-san
  • 2 super schönes Hostel beim Mt. Fuji (Kawaguchi) - in dieser Küche ist Urs richtig aufgeblüht und hat mal wieder mit den Kellen in den Töpfen geklopft
  • 2 Fuji-san, der sich uns immer wieder in seinem schönsten Herbst-Kleid zeigte
  • 3 Grundsätzlich ist das Velo eine gute Variante für den Besuch der verschiedensten Sehenswürdigkeiten in Kyoto ...
  • 3 ... ausser es ist Wochenende und die schmalen Gassen sind übervoll mit japanischen und anderen Touristen ...
  • 3 ... und man unterschätzt die Distanzen in den Bambuswald, welcher einige km ausserhalb der Stadt liegt und man diesen erst bei Dämmerung erreicht ...
  • 3 ... weil man auf dem Weg dorthin auf keinen Fall auf den Goldenen Palast Kyoto's verzichten wollte!
  • 3 ... Japan wie im Bilderbuch ...
  • 4 ... Laternen über Laternen in Nara...
  • 4 der Todai-ji in Nara soll das grösste Holzaus der Welt sein (und war früher noch grösser - seht die kleinen Menschli unten) und wurde ausschliesslich ...
  • 4 ... für diesen Riesen-Buddha gebaut!
  • 4 nebst den gefühlten tausend Tempel in Nara gab's auch jede Menge der frechen und absolut nicht scheuen Rehe, welche einem einfach in die Hose beissen, weil sie von den Guetzli wollen....
  • 6 wenn's mal schneller gehen muss: der Shinkansen rauscht mit über 350km/h durch's Sushi-Land - innen drin viel Platz mit moderner Ausstattung und wie in einem Flieger gestuhlt
  • 7 Insel Myajima vor Hiroshima - v.a. wegen dem schwimmenden Tor im Hintergrund berühmt
  • 7 Ende der Feuerzeremonie und des Feuerlaufens auf Myajima, welche wir wegen falschen Auskünften verpassten - sniiiffff...
  • 7 ein kleiner Ausschnitt der abertausenden Buddha's, welche die gesamte Insel Myajima zieren
  • 6 Hiroshima: Blick durch den Friedenspark auf den alten Dom, über welchem 1945 die erste Atom-Bombe detonierte
  • 7 Blick auf Aso, welches in einem ur-alten Vulkankrater auf der süd-west Insel Japans
  • 7 der noch aktive Vulkan auf dem Berg Aso, von welchem wir aufgrund starker Gasbildung leider praktisch nichts gesehen haben
  • 8 Beppu: die Stadt der Onsen (heissen Quellen) - hier im heissen Sand-Onsen am Meer...
  • 8 in Beppu hat Urs sich endlich überwunden und sich einen neuen Haarschnitt verpassen lassen. Hier das gute Resultat nach schwer verständlicher Fri mit Hilfe von diversen japanischen Frisurenmagazinen
  • 8 ein Aufenthalt in einem typisch japanischen Ryokan gehört zu jedem Japan-Trip - in diesem Ryokan genossen wir...
  • 8 ... die japanischen Kymono's, die in den Ryokans selbst zum Essen getragen werden...
  • 8 ... unser ganz eigenes Onsen (japanische heisse Quelle) während einer Abend-Stunde bei wunderschönem Mondschein ...
  • 8 ... und ein typisch japanisches haute-de-cuisine-Frühstück!   Ganzer Aufenthalt war ein super Erlebnis und ist sehr empfehlenswert :-)
  • 8 bei einem typisch japanischem Essen - Urs hat sogar die Riesen-Schnecke probiert - uhäää, sah die ecklig aus!!! War aber widererwarten sehr fein und zart!!
  • 9 unsere Fähre von Japan (Kobe) nach China (Tianjin bei Peking), auf welcher Urs jassen lernte! (wir freuen usn auf den ersten Schieber in der Schweiz :-) )
  • 9 eine der vielen Brücken unter welchen wir zwischen den japanischen Inseln und dem Festland hindurchfuhren
  • 9 unser Schlafsaal auf der Fähre - zum Glück waren von den 30 Bettplätzen nur ca 6 belegt, sonst wär's also eng geworden...
  • 9 ... Tschüüüüsss schönes Japan ... wir kommen gerne mal wieder ...
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UlaanBataar - Baikalsee (Irkutsk) - Transib nach Khabarovsk

  • 01_UlaanBataar_ist_riesig_und_mit_der_Billig_Kohlenheizung_und_den_Abgasen_recht_stinkig.jpg
  • 02_aber_auch_hier_gibts_mitten_in_der_Stadt_die_eine_oder_andere_Jurte.jpg
  • 03_bei_einem_der_Tempel_siehts_aus_wie_in_Venedig_auf_dem_Markusplatz.jpg
  • 04_die_fast_30m_hohe_Buddha_Statue.jpg
  • 05_UB_waechst_von_Jahr_zu_Jahr_kein_Wunder_stehen_fast_so_viele_Rohbauten_wie_neue_Haeuser.jpg
  • 06_das_Handy_ist_auch_bei_den_Mongolen_allgegenwaertig_auch_in_den_kleineren_Doerfern_auf_dem_Land_hatten_wir_Handy_Empfang.jpg
  • 07_Verkehr_vor_der_Universitaet_hier_moechte_ich_lieber_nicht_mitfahren_alles_faehrt_kreuz_und_quer.jpg
  • 08_unterwegs_von_UB_nach_Irktusk_konnten_wir_den_Dreien_waehrend_10min_zuschauen_bis_sie_TV_Flatscreen_und_weitere_Saecke_auf_dem_Motorrad_verstaut_hatten.jpg
  • so sind unsere Zugwagen ca 9h am mongolisch/russichen Grenzübergang gestanden - so brauchen auch kurze Strecken viel Zeit.jpg
  • 09_der_langersehnte_Bailkalsee_in_seiner_vollen_Pracht.jpg
  • 10_fast_wie_am_Meer_aber_kuehl_wars_halt_trotz_der_Sonne.jpg
  • 11_in_einem_Original_Russischen_Bagna_aehnlich_wie_Sauna_mit_unseren_Gastgebern_Julia_und_Slawa.jpg
  • 12_zur_Abkuehlung_dann_direkt_in_den_Baikalsee_brrrrr.jpg
  • 13_um_den_Kreislauf_so_richtig_anzutreiben_und_die_Hitze_noch_staerker_zu_spueren_schlaegt_man_sich_mit_den_Birkenzweigen_die_Huete_sind_zum_Schutz_vor_der_Hitze_fuer_Kopf_und_Haar.jpg
  • 13_Wanderung_am_Baikalsee.jpg
  • 14_Aussicht_waehrend_der_Wanderung.jpg
  • ein Hallo und Judii-Huiii vom Baikalsee.jpg
  • 15_um_diesen_Turm_zu_erklimmen_.jpg
  • 16_sind_wir_solche_Treppen_hochgestiegen_bisschen_mulmig_wurde_uns_dabei_also_schon.jpg
  • 17_aber_die_Aussicht_hat_sich_gelohnt_auch_auf_der_zweiten_Plattform_bis_zur_Dritten_fehlte_uns_dann_der_Mut.jpg
  • 18_Abschied_in_Irkutsk_von_unseren_genialen_Gastgebern_Julia_und_Slawa.jpg
  • 19_Kohle_nachschaufeln_damits_im_Zug_durch_Sibirien_auch_immer_schoen_zwischen_25_und_28_Grad_heiss_war.jpg
  • 20_wunderschoene_Flusslandschaften_bei_der_Transsib_Fahrt_durch_Ostsibirien.jpg
  • 21_im_Zug_voller_Einheimischen_sind_wir_natuerlich_die_Attraktion_und_alle_moechtenmit_uns_Vodka_trinken.jpg
  • 22_so_sitzen_wir_zeitweise_zu_10_in_unserem_4er_Abteil_und_stossen_mit_russichem_Vodka_brav_an_was_Sibylle_dann_am_naechsten_Tag_gebuesst_hat.jpg
  • 23_Nach_65_Stunden_Zugfahrt_mit_Vodka_doch_recht_muede_und_froh_endlich_aussteigen_zu_koennen_das_Weisse_hinten_am_Fenster_ist_kein_Kaugummi_sondern_die_Fensterisolation.jpg
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Wüste Gobi (Süd-Mongolei)

  • 10_OngiinKhiid_Ruine_einer_riesigen_Tempelanlage_damals_getrennt_durch_den_Fluss.jpg
  • 11_das_Wetter_hat_manchmal_recht_verrueckt_gespielt_und_fuer_spektakulaere_Bilder_gesorgt.jpg
  • 12_und_immer_wieder_diese_Fertig_Nudelsuppen.jpg
  • 13_BayanZag_heisst_uebersetzt_reich_an_Saxaul_und_Saxaul_ist_der_Gobi-Baum.jpg
  • 14_Saxaul_der_Baum der Wüste Gobi - sehr_energiereich_v_a_um_Feuer_zu_machen.jpg
  • 15_typisches_WC_von_aussen_einige_Meter_weg_von_der_Jurte.jpg
  • 16_WC_von_innen_wenn_sich_die_Bretter_am_Boden_nicht_bewegen_dann_trifft_man_auch_in_die_Mitte_wo_ein_Balken_fehlt.jpg
  • 24_FlamingCliffs_sieht_so_wohl_auch_Australien_aus_.jpg
  • 25_eine_kleine_Pause_waehrend_dem_Rumklettern_in_den_Flaming_Cliffs.jpg
  • 25b_unser_Jeep_schafft_alles_wobei_Fluesse_durchqueren_wohl_eines_der_einfachsten_Hindernisse_waren.jpg
  • 26a_typische_Gedenkstaette_auf_einem_Berg_wo_man_sich_bei_den_Berggeistern_fuer_eine_gute_Reise_betet_und_sich_auch_bedankt.jpg
  • 26b_erster_Blick_auf_die_Sandduenen_jetzt_nur_noch_den_Berg_runter_und_dann_rueber.jpg
  • 27_endlich_auf_der_Sandduene_ufff_war_also_ganz_schon_steil_und_im_Sand_halt_auch_anstrengend.jpg
  • 29_beeindruckend_dass_direkt_neben_den_Sandduenen_ein_kleiner_Fluss_in_einer_gruenen_Ebene_ist.jpg
  • 30_soo_coool_einfach_zum_reinspringen.jpg
  • 30c_Ausflug_mit_den_Kamelen_zu_den_Sandduenen.jpg
  • 31_herrlichstes_Wetter_aber_doch_immer_recht_windig.jpg
  • 33_Nicht alle Fahrzeuge können diesen Weg zur Geierschlucht (YolynAm) nehmen.jpg
  • 43_Im_YolynAmCanyon_Geierschlucht_gibts_tatsaechlich_Bereiche_in_welche_das_ganze_Jahr_kein_einziger_Sonnenstrahl_hinkommt.jpg
  • 36_UlaanSavarga_auch_weisse_Stupa_genannt_ganz_spezielle_Steinformationen_mit_den_verschiedensten_Steinschichten_und_Farben.jpg
  • 37_Nomadenfamile_am_Abendessen_vorbereiten.jpg
  • 38_BagaGazarinChuluu_die_Steinformationen_sehen_aus_als_ob_sie_von_Hand_aufgeschichtet_worden_waeren.jpg
  • 39_dadurch_hat_man_die_verschiedensten_Formen_wie_hier_Tierkoepfe_und_Stuehle_etc_gesehen.jpg
  • 40_Spielen_mit_den_Kindern_der_Nomadenfamilie.jpg
  • 41_das_Spiel_besteht_aus_Knochen_vom_Fussgelenk_des_Schafes_jede_Seite_des_Knochen_sieht_anders_aus_so_dass_sie_fast_wie_Wuerfel_verwendet_werden_koennen.jpg
  • 42_Salzsee_auf_dem_Weg_nach_UlaanBataar.jpg
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Zentral-Mongolei

  • 01_Jurte_am_Fluss.jpg
  • 02_die_Kamele_sind_ja_so_cool_die_kauen_immer_so_und_schauen_einem_einfach_nach_koennten_unsere_Kuehe_sein.jpg
  • 03_fuer_die_Mongolei_ein_kleiner_See_der_White_Lake_Therkhiin_Tsagaan_Nuur.jpg
  • 04_im_Hintergrund_Touristen_Jurtencamp_am_White_Lake_wobei_die_meisten_Jurten_bereits_abgebaut_wurden_Der_Betongrund_gibts_nur_bei_den_Touristen_Jurten.jpg
  • 04_Findet_Urs_im_Vulkankrater_am_White_Lake.jpg
  • 05_Wanderung_durch_einen_Maerchen_Wald_auf_dem_Lavafeld_wir_fuehlten_uns_wie_Hobbits_oder_Elfen_in_den_Fantasygeschichten.jpg
  • 06_Ob_dies_wohl_ein_Ent_ist_einer_der_wandelnden_Baeume_aus_Herr_der_Ringe.jpg
  • 07_Ofen_anheizen_fuer_die_Nacht.jpg
  • 08_ein_Yak_das_Hochlandrind_der_Mongolei.jpg
  • 09_Erster_Schritt_des_Mongolien_Barbeque_Murmeli_fuellen_mit_heissen_Steinen_bisschen_Salz_und_Zwiebeln_und_dem_restlichen_rausgenommenem_Fleisch_.jpg
  • 10_zweiter_Schritt_gefuelltes_Murmeli_wird_mit_Draht_zugemacht_und_ist_somit_ready_fuers_grillieren.jpg
  • 11_dritter_Schritt_enttaeuschendes_modernes_Murmeli_Roeschten_mit_dem_Gasbrenner_vorzu_wird_das_abgebrannte_Fell_mit_dem_Messer_abgekratzt.jpg
  • 12_Fertiges_Murmeligericht_Steine_und_Fleisch_werden_sortiert_und_dann_auch_die_Haut_gegessen_alles_sau_zaeh.jpg
  • 13_Umzug_einer_Nomadenfamilie_vom_Herbst_ins_Wintercamp.jpg
  • 14_Flussquelle_mitten_in_einem_Sandduenenkrater.jpg
  • 15_kein_Wunder_sind_die_Uebernachtungen_so_billig_wieder_mal_ein_Bett_welches_erst_geflickt_werden_musste_das_Rote_in_der_Hand_ist_uebrigens_die_Matratze.jpg
  • 15b_Vorteil_solcher_Strassen_ist_dass_wenn_die_eine_Spur_nicht_mehr_gut_ist_man_einfach_auf_einer_anderen_fahren_oder_eine_neue_kreieren_kann.jpg
  • 16_um_zu_diesem_Steintor_zu_kommen_haben_wir_bei_der_Bergfahrt_fast_20_Liter_Benzin_verbraucht_in_der_CH_waere_der_Bergweg_nur_fuer_Wanderer_zugaenglich.jpg
  • 16b_aber_die_Aussicht_ueber_das_Land_haben_wir_natuerlich_sehr_genossen_trotz_unseres_schlechten_Gewissens_der_Natur_gegenueber.jpg
  • 17_ein_gewoehnliches_kleines_mongolisches_Dorf_hier_haben_wir_in_so_was_wie_einem_Hotel_uebernachtet_eine_Jurte_wars_jedenfalls_nicht.jpg
  • 18_Badeanstalt_bei_den_Thermalquellen_bei_uns_waere_dies_wohl_anders_verbaut wie zB das Bad Zurzach oder Schinznach.jpg
  • 19_uuuhhh_dieses_Heil_Wasser_ist_also_doch_ganz_schoen_heiss.jpg
  • 20_der_heilige_Baum_mit_den_tausend_Armen_wurde_letzten_Sommer_leider_abgebrannt_dafuer_macht_er_aber_noch_immer_eine_gute_Falle_und_ist_sehr_eindruecklich.jpg
  • 21_zwischendurch_gabs_auch_mal_eine_Panne_aber_unser_Fahrer_hatte_viele_Ersatzteile_dabei_oder_bastelte_sonst_was_zusammen.jpg
  • 22_Tempel_im_Erdene_Zuu_die_bedeutendste_und_groesste_und_wahrscheindlich_aelteste_Klosteranlage_in_der_Mongolei.jpg
  • 23_einer_der_vielen_Buddhas_in_einem_Tempel_von_Erdene_Zuu.jpg
  • 24_Kochen_ueber_dem_Feuer_in_der_Jurte_wenn_zu_wenig_Holz_da_war_mussten_wir_gelegentlich_auch_auf_den_Gaskocher_ausweichen.jpg
  • 25_eine_ehemalige_Russisch_Lehrerin_hat_sich_ihr_Hobby_nun_zum_Job_gemacht_und_betreibt_nun_einen_RIESEN_Schrottplatz_mit_Schweisserwerkstatt_worin_auch_unser_Auto_wieder_aufgepeppt_wurde.jpg
  • 26_und_immer_wieder_diese_Schluchten_die_aus_dem_Nichts_zu_kommen_scheinen.jpg
  • 27_hmmmm_soooo_grooooosssss_hihihi_fuer_die_Mongolen_aber_ein_sehr_wichtiger_Ort_fuer_Gebete_zur_Fruchtbarkeit.jpg
  • 28_unglaublich_so_viel_Sand_in_den_Bergen_unten_rechts_sieht_man_die_Talfahrtstrasse_eben_ein_Wanderweg.jpg
  • 29_den_Spaziergang_rund_um_den_Orkhon_Wasserfall_und_zwischen_den_gelben_Fichten_und_Fluesschen_haben_wir_trotz_Schneegestoeber_also_richtig_genossen.jpg
  • 30_Morgenstimmung_nach_einer_kuehlen_Nacht.jpg
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West-Mongolei

  • 51_unser_Fahrer_mit_Auto_fuer_die_naechsten_3_Wochen_1.jpg
  • 52_alte_Felsmalereien.jpg
  • 53_Jaeger.jpg
  • 54_Tsambagarav_Uul_4202m_einer_der_Viertausender_der_Mongolei.jpg
  • 55_unser_Gastgeber_der_2malige_Sieger_am_Eagle_Festival.jpg
  • 56_rechts_die_Gastgeberin_mit_Schwaegerin_und_einigen_ihrer_Kindern_vor_den_beiden_Jurten.jpg
  • 57_Ausschau_nach_Beute_bei_der_Fuchsjagd_mit_Adlern_leider_gabs_nur_einen_Fehlversuch_nachher_ist_kein_Fuchs_mehr_aufgetaucht.jpg
  • 58_Beim_Jagdtraining_Adler_im_Anflug.jpg
  • 59_Beim_Jagdtraining_fangen_der_Beute_aus_der_Hand.jpg
  • 60_Ufff_zum_Glueck_war_ich_vorher_immer_im_Krafttraining_der_Adler_wiegt_doch_4_6kg.jpg
  • 61_nach_der_Jagd_gehts_noch_den_Berg_hinunter_zum_Angeln_an_den_Fluss.jpg
  • 62_fertig_beladen_fuer_die_Heimfahrt_passt_fast_die_ganze_Familie_drauf.jpg
  • 63_Nachttraining_mit_dem_Wettkampfadler_Belohnung_nach_erfolgreicher_Jagd_auf_die_Fuchsattrappe.jpg
  • 64_Voegel_waren_mir_schon_immer_suspekt_doch_in_der_traditionellen_kasachischen_Jaegertracht_konnt_ich_sogar_einen_Adler_mit_Augenklappen_halten.jpg
  • 65_die_Kasachen_habens_mit_den_Adlern_doch_besser_im_Griff_wie_wir_hier_der_Bruder_unseres_Gastgebers_in_Wintertracht_war_auch_schon_Gewinner_des_Eagle_Festivals.jpg
  • 66_kasachische_Jurte_der_Eagle_Hunter_Family.jpg
  • 67_Kuechenbereich_in_der_Jurte.jpg
  • 68_frische_Bergluft_tut_einfach_gut_auch_wenn_wir_noch_nicht_bei_den_hoechsten_Bergen_angekommen_sind.jpg
  • 69_bei_anderen_loest_die_Bergluft_auch_Luftspruenge_aus.jpg
  • 70_Das_Ziel_stets_vor_Augen_die_hoechste_Erhebung_des_Altai_Gebierges_mit_dem_Tavanbogd_Uul_4374m.jpg
  • 71_das_letzte_Teilstueck_zu_unserem_Ziel_wird_mit_dem_Pferd_zurueckgelegt_Schaut_euch_mal_den_Sattel_anlinkes_Pferd_den_Urs_da_erwischt_hat_auaaaahhh.jpg
  • 72_fuer_einmal_spielt_das_Wetter_nicht_ganz_so_mit_hier_sollte_man_die_Berge_sehen_stattdessen_eisiger_Wind_Nebel_und_Schnee.jpg
  • 73_da_kommt_sogar_noch_die_Sonne_hervor_aber_die_hoechste_Spitze_bleibt_noch_immer_verborgen_sollte_zwischen_Arm_und_dem_Massiv_sein.jpg
  • 74_doch_bevors_wieder_zu_schneien_anfaengt_zeigt_er_sich_doch_noch_zwischen_den_Wolken_hindurch_der_ehrwuerdige_Tavanbogd_Uul.jpg
  • 75_auch_hier_in_den_hohen_Bergen_finden_wir_wieder_bei_einer_kasachischen_Familie_unterschlupf.jpg
  • 76_Wunderbare_Natur_im_mongolischen_Hochgebirge_direkt_hinter_unserem_Nachtlager_Jurten_bei_der_kasachischen_Familie.jpg
  • 77_und_ueber_Nacht_hats_dann_sogar_auch_bis_zu_unseren_Jurten_geschneit.jpg
  • 78_ein_kleiner_Teil_von_Oelgyi_der_meist_besuchten_Stadt_von_uns_3x.jpg
  • 79_Hauptplatz_in_Oelgyi_gesaeumt_mit_Regierungsgebaeuden_und_einer_Statue_in_der_Mitte_hier_nicht_im_Bild_typsich_fuer_West_Mongolische_Staedte.jpg
  • 80_Moschee_in_Oelgyi_die_West_Mongolei_ist_duch_die_vielen_Kasachen_auch_stark_islamisch_gepraegt.jpg
  • 81_Strasse_mit_vielen_Geschaeften_und_Maerkten_in_Oelgyi.jpg
  • 82_wunderschoene_Flusslandschaft_nach_Oelgyi_Richtung_Osten.jpg
  • 83_unglaublich_die_Farben.jpg
  • 84_Kaffee_Pause_am_See_Achit_Nuur.jpg
  • 85_Unterwegs_an_einem_kleinen_Salzsee.jpg
  • 86_der_Khyargas_Lake_bei_weitem_nicht_der_groesste_See_der_Mongolei_und_trotzdem_sieht_man_kaum_ans_andere_Ende.jpg
  • 87_Abendstimmung_am_Khyargas_See_sooo_viele_Sterne_wie_in_dieser_Nacht_hatten_wir_noch_nie_gesehen.jpg
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Unterwegs in die Mongolei (Bijsk - Khovd)

  • 20_GornoAltei_Gebiet.jpg
  • 21_am_Birne_schaelen.jpg
  • 22_Russisches_Altai_Gebirge.jpg
  • 23_Verewigung_im_Sandfels_im_Altei_Gebiet.jpg
  • 25_der_bequeme_Volvo_fuer_Sibylles_Fahrt_ueber_die_Grenze.jpg
  • 24_Aktash_bei_Sonnenuntergang.jpg
  • 27_Morgenstimmung_im_Altai_Gebierge_nahe_der_mongolischen_Grenze.jpg
  • 26_Urs_alter_russischer_Schuettelbecher_fuer_die_Fahrt_ueber_die_Grenze.jpg
  • 29_Shopping_zum_Zeitvertreib_an_der_russichen_Grenze.jpg
  • 28_Elefantenrennen_noch_auf_den_russischen_Strassen_klar_wer_schneller_ist.jpg
  • 30_Grenzuebergang_der_Old_Timer_Really_Peking_Paris_sogar_mit_Zuerich_Beteilung.jpg
  • 31_im_Niemandsland_Strasse_zwischen_den_beiden_Zollstellen.jpg
  • 32_normale_Strasse_in_der_Westmongolei_da_muessen_auch_die_Laster_Fluesse_ueberqueren_koennen_.jpg
  • 33_Elefantenrennen_auf_den_mongolischen_Strassen_alter_Russe_laesst_die_neuen_Hightech_Trucks_hinter_sich.jpg
  • 34_spaeter_zVieri_nachdems_alle_Laster_ueber_die_Grenze_geschafft_haben.jpg
  • 35_Truck_Unterkunft_in_Oelgyi_der_Gemeinschaftsraum.jpg
  • 36_Truck_Unterkunft_in_Oelgyi_unsere_erste_Uebernachtung_in_der_Mongolei.jpg
  • 37_Unterwegs_nach_Khovd_I.jpg
  • 38_Unterwegs_nach_Khovd_II.jpg
  • 39_Unterwegs_nach_Khovd_III.jpg
  • 40_erstmals_Kamele_in_der_Mongolei.jpg
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Russland (Bijsk und Umgebung)

  • 1_Bahnhof_Bijsk_fuer_300_Jahr_Geburri_2009_extra_neu_gemacht.jpg
  • 2_Tamara_unsere_super_Gastgeberin_in_Bijsk.jpg
  • 3_Kunstgalerie_von_Bijsk_Werbekampagne_gegen_Alkohol_am_Steuer_denn_der_Tod_faehrt_mit.jpg
  • 4_aelteste_noch_vorhandene_Kirche_in_Bijsk.jpg
  • 4_und_noch_mehr_spurige_Einbahnstrassen_machen_das_Ueberqueren_fast_unmoeglich_also_Unterfuehrungen_benuetzen_auch_wenns_ein_Umweg_ist.jpg
  • 5_gemuetliches_Piroschki_essen_am_Markt_in_Bijsk.jpg
  • 6_grosse_OeV_Busse_in_Bijsk_die_Kleinen_waren_so_was_wie_VW_Busse.jpg
  • 7_Eine_der_vielen_Bauruienen_in_Bijsk_niedergebranntes_Haus_einer_ehem_Adelsfamilie_mit_noch_relative_gute_Fassade.jpg
  • 8_Bijsk_bei_Daemmerung.jpg
  • 9_eines_der_wenigen_Kaffees_mit_Wi_Fi_so_wie_wirs_kennen.jpg
  • 10_ueberall_die_Heizungsleitungen_in_Bijsk.jpg
  • 11_Traemli_in_Bijsk.jpg
  • 12_Spaziergang_im_Naherholungsgebiet_von_Bijsk.jpg
  • 13_Besuch_bei_Tamaras_Eltern_in_einem_kleinen_Dorf_in_der_Naehe_von_Biysk.jpg
  • 14_Dorfleben_bei_Tamaras_Mutter_hinten_rechts_ihr_kl_Haeuschen_und_dahinter_mit_Blumengarten_und_grossem_Acker.jpg
  • 15_und_noch_ein_Glaeschen_Selbstgebranntes.jpg
  • 16_Umgebung_Bijak.jpg
  • 17_in_einer_Parkanlage_im_Kur_Skiort_nahe_Bijsk.jpg
  • 18_Erholung_auf_Tamaras_Sofa_die_Heizungen_waren_noch_nicht_in_Betrieb_somit_auch_drinnen_schoen_warm_anlegen.jpg
  • 19_Ready_fuer_die_Reise_in_die_Mongolei.jpg
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Reise nach Novosibirsk

  • unser_Zug.jpg
  • die_Aufpasser_und_Stewardessen_pro_Wagen_eine.jpg
  • unsere_Seite_des_Zugabteils.jpg
  • unser_Zugbegleiter_Simion_aus_Novosibirsk.jpg
  • Das_waere_dann_die_3te_Klasse_gleiche_Abteile_auf_der_linken_Seite_wie_unseres_nur_ohne_Tueren_und_links_der_laenge_nach_auch_noch_Betten.jpg
  • und_immer_wieder_Birkenwaelder_werden_auch_absichtlich_zum_Schutz_der_Transsib_Strekce_gepflanzt.jpg
  • Bei_den_Zwischenstopps_kann_man_alles_kaufen_auch_getrocknete_Fische.jpg
  • Danke_Jungs_die_sauren_Baerchen_waren_lecker.jpg
  • klar doch zwischendurch_auch_mal_ein_Bierchen.jpg
  • typisches_Wohnhaus_unterwegs.jpg
  • Zwischenstation.jpg
  • Dorf_unterwegs_im_Sibirischen_Teil.jpg
  • auch_im_Speisewagen_musste_man_die_Vorhaenge_beiseite_schieben_damit_man_raussah.jpg
  • im_Sibirischen_Teil_nach_dem_Ural_gabs_dann_auch_vermehrt_Fluesse.jpg
  • und_wo_sind_jetzt_mini_Tiischiis.jpg
  • Fabrik_zur_Herstellung_von_Baumaterialien.jpg
  • Novosibirsk_hat_in_den_letzten_Jahren_enorm_viele_Haeuser_aus_dem_Boden_gestampft.jpg
  • Umsteigen_in_Novosibirsk.jpg
  • Novosibirsk_Bahnhof.jpg
  • Im_Novosibirsk_Bahnhof_haben_sie_uns_mit_dem_WiFi_voll_abgezockt_erst_waerens_ca_5_Fr_gewesen_und_am_Schluss_dann_etwa_11_Fr.jpg
  • klar_doch_das_heisst_Novosibirsk_Bijsk.jpg
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Moskau

  • super_kleines_Zimmer_in_Moskau.jpg
  • Auferstehungstor_Eingang_zum_roten_Platz_und_Kreml.jpg
  • Historisches_Museum_Moskau_am_roten_Platz_neben_dem_Kreml.jpg
  • Muttergottes_v_Kasankirche_am_roten_Platz_neben_dem_Kreml.jpg
  • Roter_Platz_und_Kreml.jpg
  • Kreml_Sicht_aus_Sueden.jpg
  • Zwischen_Etage_einer_Metrostation.jpg
  • Rolltreppe_mit_Holzdach.jpg
  • Tuerme_der_Basilius_Kathedrale.jpg
  • Sicht_auf_Kaufhaus_GUM_und_Basilius_Kathedrale.jpg
  • Regierungs_Gebaeude_davon_gibt_es_insgesamt_5_in_Moskau.jpg
  • cooles_Resti_names_Metro_drum_au_Metro_Treppe_als_Eingang.jpg
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Zürich - das "nach-Hause-kommen"

--> geschrieben im Dezember in unserer neuen Wohnung in Zürich (Schweiz)

Das Angewöhnen in der Schweiz wurde uns mit den vielen bereits früher geplanten Aktivitäten wie Familien-Brunch, Polterabend, Hochzeit(en), Kinderhüte-Dienst und und und einerseits erleichtert und andererseits verrann jedoch die Zeit, ohne dass wir selbst wirklich Zeit zum Ankommen hatten. So mussten wir nach den ersten 2-3 Wochen erst mal einen Schritt kürzer treten und uns in Ruhe mit unserer Ankunft hier in der Schweiz auseinander setzen. So gingen wir dann gemeinsam auf Wohnungs- und Jobsuche - die einen etwas gelassener, die anderen etwas angespannter... Mit der Erkenntnis, dass der Wohnungsmarkt in Zürich grundsätzlich überteuert und der Stellenmarkt doch harzend ist, liessen wir uns Zeit mit den Entscheidungen und genossen die wunderschönen Herbsttage - Sibylle mehr mit Freundinnen (nun oft mit Kind) besuchen, quatschen und käfele / wiile und Urs mehr mit seinen Jungs an die Fussball-Match's gehen und Bierchen trinken... Doch bereits nach knapp 2 Monaten hatten wir unsere neue Wohnung und beide die neuen Jobs im Sack. Da wir die Wohnung per 01.12. beziehen konnten und unsere neue Arbeit dann im Januar 2012 beginnt, haben wir fast den ganzen Dezember mit einrichten, ein- und aufräumen, kleineren Dinge kaufen und basteln verbracht und zwischendurch gab's dann mal ein Fondue und ein Glühwein zum geniessen...
Nun freuen wir uns sehr, die Festtage mit unseren Familien verbringen zu können. Euch allen wünschen wir natürlich ebenfalls entspannte und friedliche Weihnachten und dann einen guten Rutsch in ein erlebnisreiches und zufriedenes neues Jahr!

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Südamerika - Brasilien (21.08.2011 - 09.09.2011)

--> geschrieben Ende September in Adliswil (SCHWEIZ)

Phuuu – jetzt sind wir doch schon bald 2 Wochen zu Hause und fast hätten wir unser letztes Update von Brasilien vergessen. Es ging ja aber auch gleich richtig los, als wir hier ankamen: Family-Brunch, Polterabend, Kids-Tag, Knabenschiessen, Organisation für die Hochzeit von unseren Freunden Nadine und Pascal (Urs war da ja Trauzeuge!) und viele administrative Dinge, die nun halt auch anstehen…

Euch interessiert aber sicherlich mehr, was wir in Brasilien noch so alles erlebt haben. Und die Erlebnisse reihten sich auch brav aneinander, wie wir’s ja schon während unserer ganzen Reise gewohnt waren. Wir sind ja mit dem Flugzeug von Cartagena (Kolumbien) nach Leticia – ebenfalls in Kolumbien direkt am Amazonas und an der Grenze zu Brasilien – gereist und haben nach einem Schiff, welches nach Manaus fährt, Ausschau gehalten. Es lief alles wie am Schnürchen und wir konnten bereits am ersten Tag alle unsere Informationen sammeln und so den Ausreise-Stempel von Kolumbien dann am Flughafen (auch wenn wir ja mit dem Schiff ausreisten) und den Einreise-Stempel von Brasilien irgendwo in der Stadt einholen. In Leticia ist die Grenze zu Brasilien keine Grenze, wie wir sie kennen mit Kontrollen, Zoll und allem, sondern da kann man einfach der Strasse entlang gehen und steht dann in Tabatinga in Brasilien. Leticia und Tabatinga sind zusammen eigentlich wie eine „grössere“ Stadt mit zwei Quartieren – eines in Kolumbien und eines in Brasilien. Gemäss den Reiseführern und den Lokalen Leuten ist die Lage in dieser Gegend wieder sehr sicher, denn das Militär hätte in den letzten Jahren gut „aufgeräumt“, was auch immer das heisst – aber wir fühlten uns sicher und es gab auch da keine Zwischenfälle. Ausser, dass pro Abend der Strom 1-2x für die ganze Stadt ausfiel und dann bei Kerzenlicht weiter gegessen wurde, was den romantischen Touch dieser Dschungel-Stadt verstärkte. Nach dem Kauf von 2 Hängematten (für unsere Übernachtungen auf dem Schiff), dem hervorragenden Wechsel vom kolumbianischem ins brasilianische Geld (bei welchem wir fast 60 Franken gewonnen hatten!!!) und dem „anstrengenden“ Kauf vom gelben kolumbianischem Fussball-Trikot für Urs, ging’s dann am nächsten Tag ab auf das Schiff. Wie überall im Internet gelesen haben wir uns dann ganz früh in die Reihe gestellt, damit wir unsere Hängematten nicht direkt neben dem WC oder der Treppe aufhängen mussten. So richteten wir uns für die nächsten 72h auf dem Schiff ein und warteten auf unsere Abfahrt. Die Fahrt setzte sich aus Schlafen, Bewundern der Landschaft, Lesen, Dösen, Essen, Schwatzen, Schlafen usw. zusammen und ist nicht weiter der Rede wert.

In Manaus angekommen, freuten wir uns wieder einmal in einem richtigen Bett zu schlafen, um den Rücken mal wirklich voll ausstrecken zu können. Dann starteten wir unsere Suche für eine gute Tour in den Amazonas und fanden wir Tarzan, welcher im Dschungel aufgewachsen ist. Durch ihn konnten wir die riesigen Touren-Gruppen umgehen und waren für 3 Tage zu viert und anschliessend noch 1.5 Tage ganz allein mit unserem Guide. Diese Tage im Amazonas-Dschungel waren echt der Hammer – nochmals ein richtig grosses Highlight unserer Reise! Wir kamen uns vor, wie kleine Kinder, die die Welt entdecken. Neben den vielen Tieren, die wir gesehen haben (von Schlangen, Spinnen und Fröschen über Alligatoren, Delphinen und Affen über Papageie, Tukans, Kanarienvögel und tausend anderer Vögel), haben wir mehrmals das Raunen des Jaguar gehört und einem Affen-Konzert gelauscht. Das Naturschauspiel, welches zwischen Vegetation und Wasser stattfand, war unbeschreiblich und so kam es uns vor, als tauchten wir nach den 4 Tagen auf der Weltoberfläche wieder auf…

Leider hatten wir keine Zeit mehr, um an die Ost-Küste Brasiliens zu reisen und von dort die Küste und deren Strände bis nach Sao Paulo zu erkunden. So gab’s halt nochmals einen Flug nach Rio de Janeiro. In Rio verflog die Zeit und neben den obligaten Besuchen der grossen Christus-Statue, des Zuckerhutes und einer Tour durch Rocinha (grösste Favela (=Slum/Armensiedlung) Südamerikas), hatten wir gerade noch Zeit, um uns ein paar Stunden an den berühmten Copacobana- Strand zu legen und dazwischen mal noch einen Samba-/Forro-Crash-Kurs inklusive Samba-Ausgang zu besuchen. Dann ging’s – nach vielen Sushi-Essen - mit dem Bus auch schon weiter Richtung Süden. Auf dem Weg nach Sao Paulo haben wir noch einen Stopp in  Parati eingelegt, wo wir einen Tagesausflug mit einem alten Segelschiff machten und die Inseln und Strände in der Bucht von Parati erkundeten. Ein herrlicher Strand-Abschluss mit viel Sonnenschein, Traumstränden und leckeren Caipirinhas!

In Sao Paulo freuten wir uns sehr Tjerk und Ana mit der frisch geborenen Lia zu besuchen und genossen die hervorragende von Tjerk selbst gemachte Lasagne mit einem guten Schluck Wein. - Vielen Dank Ana und Tjerk, das war ein super gemütlicher Abend bei Euch!
In Sao Paulo gibt’s nicht gleich viel zu bestaunen, wie in Rio, welches ja nur schon wegen der Strände und der Lage zwischen den steil aufragenden Bergen spektakulär ist! So genossen wir vor allem die Zeit mit Tjerk, welcher uns das Zentrum mit der geschäftigen Markthalle zeigte und die Treffen mit seiner jungen Familie. Unser Abschluss Abend war dann nochmals ein Höhepunkt und Abenteuer: der Spitzenkampf der brasilianischen Fussballliga zwischen Corinthians Sao Paulo und Flamengo aus Rio (mit Ronaldinho) in einem praktisch ausverkauften Stadion. Dieser Match war ein herrlicher Abschluss unserer Reise, da Sport (insbesondere Fussball) für Urs ja eh immer präsent war. Und so konnten wir die Energie und Leidenschaft der Fans, sowie den brasilianischen Ballzauber nochmals so richtig geniessen und die Atmosphäre in diesem Stadion in uns aufsaugen, wie wir das auf unserer Reise auch so oft getan haben! Ein unübertreffbares Finale bevor wir dann die Rucksäcke schnappten, an den Flughafen düsten und knapp 15 Stunden später unsere Familie und Freunde am Flughafen Zürich in die Arme schlossen und alle roten und weissen Rösli entgegennahmen. Vielen Dank – das war ein wunderbarer Empfang!


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Südamerika - Kolumbien (08.08.2011 - 20.08.2011)

--> geschrieben am 22.08.2011 aus dem Amazonas zwischen Leticia (Kolumbien) und Manaus (Brasilien)

Obwohl wir schon in 10 Tagen wieder zu Hause sind, berichten wir euch noch von unseren fast 2-wöchigen Kolumbien-Aufenthalt. Die Eindrücke und Erlebnisse der letzten 2.5 Wochen von unserer Weltreise, welche wir nun in Brasilien verbringen werden, werden wir dann von der Schweiz aus noch nachtragen :-)

Die paar Tage in Cartagena nutzten wir, um wieder ruhigen Boden unter den Füssen zu gewinnen und uns an die unglaubliche Hitze zusammen mit der enormen Luftfeuchtigkeit zu gewöhnen. Die unbeschreiblich schöne Kolonial-Stadt Cartagena bewunderten wir deshalb entweder am späten Nachmittag oder am frühen Morgen. Wir hatten in Zentralamerika ja schon viele Kolonial-Städte gesehen, aber Cartagena stellt sie alle in den Schatten! Dazwischen gönnten wir uns eine Abkühlung im kleinen Swimming-Pool unseres Hotels, telefonierten / chatteten mit Verwandten, beantworteten Emails und während Urs irgendwas während 3 Stunden im Internet organisierte,  jasste ich sogar mit Severin via jasse.ch online am PC. Dann ging’s weiter in den Tayrona- Nationalpark bei Santa Marta: herrliche Strände, beeindruckende Küstengebiete und Urwald erwartete uns. Die erste Nacht verbrachten wir in einer Super-Lodge: kleine, runde und anmutende Holzhütten über den Baumwipfeln mit Blick auf Strand und Meer… jetzt wusste ich, was Urs über einen Nachmittag lang organisierte! Doch es war noch nicht alles: Es gab noch ein Romantik-Dinner am Strand, welches zwar wegen einem Sturm am späten Nachmittag fast ins Wasser fiel. Der Regen hörte aber punkt 19 Uhr auf, so dass Urs seinen Antrag doch noch richtig platzieren (im Jacuzzi am Strand) und wir den Abend in vollen Zügen geniessen konnten!!! Am nächsten Morgen hiess es dann, nach einer eineinhalbstündigen Massage und Frühstück auf der kleinen Bungalow-Veranda, leider doch packen und wir mussten unser Liebesnest verlassen. Danke Urs für die nervenaufreibende Organisation und die Überraschung!!! Nach einem gut zweistündigen Marsch durch den Wald und entlang an Stränden erreichten wir unser Lager für die nächste Nacht: Hängematten unter einem Dach. Man hätte auch in kleinen Iglu-Zelten übernachten können, doch als es in der Nacht zweimal derart stark regnete, dass die Wiesen fast 3 cm unter Wasser standen, war ich doch sehr froh, in meiner Hängematte im Trockenen zu schlafen... Am nächsten Morgen erlebten wir, dass auch Südamerika alles analog Mittelamerika und Asien verläuft: jaja, das Boot nach Taganga fährt um 14 Uhr – Tickets gibt’s am Kiosk… Am Kiosk hiess es aber, dass die Tickets erst später verkauft werden – so ab 9 Uhr… nein, ab 11.30 Uhr… nein, doch ab 10 Uhr… und beim letzten mal nachfragen, hiess es, dass sie gar keine Tickets mehr verkaufen könnten, weil der Block mit den Tickets-Zetteli leer war (wieso denn nicht gleich von Anfang an so!)… Aber das Boot fahre um 14 Uhr und Platz hätte es dann schon… Zum Glück sassen wir dann aber kurz nach 12 Uhr im Restaurant, als zwei Leute rumliefen und das „Boat to Taganga“ bekanntgaben… Aaahhh – das Boot fährt also jetzt und nicht um 14 Uhr… und nach ein paar Mal nachfragen (auch am Kiosk): aaahhh – es gibt kein anderes… Tja, dann hiess es für uns also, das geplante Bädele zu streichen, alle Sachen sofort zusammen packen und auf dem Weg zum Boot noch das eine oder andere Foto vom schönen Strand zu schiessen. Natürlich hätten wir die Bootsfahrt auch sausen lassen können und dafür noch länger am Strand bleiben können, doch dies hätten wir mit einem über zweistündigen Fussmarsch durch den Nationalpark mit anschliessender stündigen Busfahrt und dem verpassen der beeindruckenden Küste bezahlt. Leider gibt es von diesem Küstenabschnitt keine Bilder, weil wir wiedermal mit einem super-schnellen Motorboot unterwegs waren und wir a) die Hände zum Festhalten brauchten und b) alles nass wurde!
Zurück in Santa Marta machten wir noch einen Tagesausflug nach Minca, welches wir mit über einer Stunde Verspätung dann erreichten, obwohl die Jungs mit Mini-Van-Schieben alles gaben… Nachdem der Bus nämlich zum x-ten mal stehen blieb und der Fahrer ihn zum ebenfalls x-ten mal zu flicken versuchte, kam uns ein Pick-Up-Wagen grad gelegen – ansonsten hätten wir wohl gar nix mehr von Minca gesehen. Der Kaffee-Fertigungs-Prozess liessen wir uns dann auf einer nahen Kaffee-Farm genau erklären und besuchten auch die bei den Einheimischen berühmte Laguna Azul. Ansonsten waren die Berge leider verhangen und wir bekamen von der Sierra Nevada, welche innerhalb 45km von der Küste bis zu 5800m hohen Bergen ansteigt. Und dann gings auch schon wieder zurück nach Cartagena und von dort mit dem Flieger nach Leticia in den Amazonas. Am Beeindruckensten war vor allem die Landung, denn aus der Luft sieht man nur Bäume mit riesigen Flüssen und dazwischen das Städtchen Leticia (Kolumbien), welches sich mit dem Nachbarstädtchen Tabatinga in Brasilien praktisch vereint. Uns blieb knapp ein Tag Zeit, um die nötigen Ausreise- und Einreise-Stempel bei den Immigrations-Ämter zu holen, Hängematten und notwendiges Futtermaterial zu kaufen, denn das nächste Boot nach Manaus fuhr bereits am kommenden Tag. Nun sitzen und liegen wir also in unseren Hängematten (übliche Reiseform auf Amazonasschiffen) während 72 Stunden auf dem Boot und geniessen die unermessliche Grösse dieses Flusses  mit der nicht enden wollenden Waldlandschaft und den vereinzelt kleinen Fischer- und Indianersiedlungen…

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Mittelamerika II - El Salvador, Nicaragua, Panama (05.07.2011 - 07.08.2011)

--> geschrieben am 30.07.2011 in Portobelo, Panama und am 09.08.2011 in Cartagena, Kolumbien

Es regnet in Strömen... und zwar nicht nur die paar Stunden am Nachmittag, wie es eigentlich in der Regenzeit sein sollte... nein, natürlich regnet es seit wir unser Quartier für die 4 „Beach-Tage“ an der Nord-West-Küste von Panama bezogen haben. Der Plan war, dass wir hier nochmals so richtig ausspannen und an den – gemäss Buch – schönen Stränden bisschen bädele können. Doch wie so oft in unserer Mittelamerika-Zeit, klappt es mit den Strand-Tagen irgendwie nicht so, wie gedacht, gehofft resp. geplant. Es hat zwar auch seinen Reiz in der Hängematte mit Blick aufs Meer (ohne Strand und mit Sweat-Shirt!) zu sitzen und dem Regen zu lauschen, doch irgendwie passt es halt nicht so ganz zu der Vorstellung, an einem hübschen Sandstrand in der Sonne zu liegen und sich ab und zu im schönen Karibik-Meer abzukühlen. So habe ich nun aber auch Zeit und Musse, unseren nächsten Webseiten-Eintrag zu texten…

Nach unserem Besuch am Lago Atitlan in Guatemala sind wir mit Chicken-Bussen – alles alte Schulbusse aus den USA – bis nach El Salvador gereist. Wir wollten auch dieses Reise-Feeling kennen lernen und nicht mit den Touristen-Van’s von A nach B fahren, die auch noch das x-fache gekostet hätten. Die Reise hat im Vergleich zu den Touri-Bussen wesentlich länger gedauert, da diese immer irgendwo auf der Strasse anhalten, um jemanden entweder aufzulesen oder abzusetzen. Dafür haben wir in dieser Zeit das Bus-Leben der Guatemalianer und der El Salvadorianer kennen gelernt und eben nicht nur die Natur bestaunt, sondern auch die Leute und das geschäftige Treiben im Bus beobachtet. Es war schön zu sehen, wie selbstverständlich auf den Bänken zusammengerückt wird, damit möglichst viele noch eine Fudi-Backe aufs Bänkli kriegen und wie die VerkäuferInnen ihre Ware nicht nur in den übervollen Bussen aus ihren Körben verkaufen, sondern manchmal auch vorne im Bus noch einen ganzen Verkaufs-Vortrag halten wie in einer TV-Werbung. Als es bereits 4Uhr nachmittags war, als wir im ersten grösseren Dorf ankamen, beschlossen wir gleich hier zu übernachten und den Warnungen – bis zum Eindunkeln sein Zimmer bezogen zu haben – Folge zu leisten. Die Zimmer-Suche war dann gar nicht so einfach, da es das eine Hotel aus dem Reiseführer nicht mehr gab und das andere hatte die Preise um das Doppelte aufgeschlagen, so dass die Preis/Leistung der Art krass nicht mehr stimmte, dass wir dies nicht bezahlen wollten. Der dritte Eintrag in unserem Buch war dann noch ein Zeltplatz x km ausserhalb der Stadt / Dorf. Wir stellten hier das erste Mal fest, das unser Reiseführer für El Salvador vielleicht nicht der Beste war. Obwohl es in diesem Dorf kaum Hotel / Hostels oder so gab, fanden wir natürlich dann eine Unterkunft, zwar eine recht schäbige, aber dafür war Preis/Leistung eher gerechtfertigt… Am nächsten Tag machen wir uns mit einem Halt in Apaneca, wo wir eine Wanderung zu einem Vulkankrater-See unternahmen (natürlich mit Guide, da es sonst zu gefährlich sei), auf den Weg ins Bergdorf Juahua. Dieses Dörfchen und noch mehr die schöne Unterkunft „Anahuac“ mit dem coolen Hund liess uns hier unerwartet 3-4 Nächte verbringen. Die geplanten Strand-Tage am Atlantik verkürzten wir dann auf einen Tagesausflug von Juahua aus. Dieser Ausflug liess uns feststellen, dass der Schreiber des Buches selbst nie an diesem Beach und in diesem Strohhütten-Dorf war und wir deshalb nach 2-3 Stunden Aufenthalt wieder in den Bus ins unser Bergdörfchen stiegen. Nach dem Relaxen im Hostel, einem Spaziergang zu Wasserfällen und einem selbst-gekochten z’Nacht (Spaghetti mit Gemüse-Sauce), ging’s dann auch schon weiter. Mit den Chicken-Bussen fuhren wir durch die bewaldeten Vulkan-Hügel nach Santa Ana, um dort paar Stunden die Stadt anzusehen und z’Mittag zu essen. Da es nicht wie geheissen einen Bus von Santa Ana direkt nach Suchitoto gab, mussten wir erst wieder runter nach San Salvador fahren und von dort dann wieder nördlich nach Suchitoto. Den Abstecher in dieses Bergdorf haben wir eigentlich nur aufgrund der vielen Erzählungen und Rühmungen von anderen Reisenden und Einheimischen gemacht. Das kolonial-Dörfchen oberhalb eines grossen Sees war dann auch wirklich sehr schön, doch für uns nicht mehr das grosse Oohhh-Erlebnis – wir hatten solche Dörfer und schöne Seen nun schon oft gesehen. Natürlich haben wir den Ausblick auf den See und das Dorf mit dem gemütlichen Zentralpark mit Kirche genossen, doch mussten wir da feststellen, dass wir wohl nicht mehr nur einfach auf andere Reisende hören können, denn wir haben inzwischen Zeit halt auch schon sehr viel gesehen…

Zurück in San Salvador ging’s dann mit einem richtig grossen Bus (analog europäischem Car) nach Nicaragua nach Léon. Nach der Erkenntnis von Suchitoto stellte sich uns die Frage: was sollen wir uns wirklich ankucken? Was haben wir noch nicht gesehen oder möchten wir nochmals sehen? So beschlossen wir nochmals einen Ausflug an den gerühmten Strand Las Beñitas zu machen, um dort ein bisschen Sonne zu tanken und die Zeit am Strand mit Bädele und Sünele zu verbringen. Doch auch dieser Strandausflug vermochte uns nicht allzu sehr zu begeistern, denn anstelle der erwarteten Sonne erhielten wir Regen und/oder Nebel, der Sand war pflotschnass, da bei Flut kein Strand vorhanden war und die Wellen war so gross, dass man ausser mit einem Surf-Board kaum ins Wasser kam. Dies liess uns dann auch bereits am nächsten Tag wieder nach Léon zurückfahren, wo wir uns nochmals in diesem coolen Hostel „Lazybones“ mit Swimming-Pool einquartierten. Bei unserem ersten Besuch in Léon hatten wir ein Hostel gesehen, welches Projekte in Umwelt-Bildung zusammen mit Schulkindern durchführte. So entschieden wir uns, ein paar Tage in einem solchen Projekt mit zu wirken und haben dann auch eine Sitzbank aus alten Reifen, welche mit Zement umgeben war, verschönert (siehe Bilder). Dies und die Gespräche mit den Leuten haben uns einen Einblick in die Entwicklungsarbeit gegeben. Da wir dann aber genau in diesen Tagen enorm stark erkältet waren und Urs so ganz per Zufall eine coole Job-Ausschreibung sah, war unser Fokus dann auf Bewerbungsunterlagen zusammen zu suchen (herzlichen Dank für die Bemühungen aller Beteiligten!) und sich von der Erkältung zu erholen. Nach einer Woche in Léon mit mindestens 3 erfolglosen Versuchen rote tomaten-saucen Spaghetti zu kriegen und dem super-coolen Vulkan-Boarding (stehend oder sitzend auf einem Brett den schwarzen Vulkan runter), verliessen wir Léon nach Granada – einer weiteren Kolonial-Stadt, welche aber überaus touristisch war. Froh, Granada nach einer Nacht wieder zu verlassen, freuten wir uns auf die 3 Tage auf der Isla Ometepe – einer Insel, die nur aus zwei Vulkanen bestand. Durch unsere Vorreservierung hatten wir uns eines der zwei super Zimmer mit Balkon, Sicht auf den See und riesen Hängematte geangelt. Nach einer anstrengenden Wanderung durch den Wald zu einem wirklich schönen Wasserfall, einer kurzen Kanu-Tour auf den See (das Wetter spielte leider auch da nicht wirklich mit, sonst hätt’s eine lange Tour auf dem Fluss gegeben), Relaxen auf der Hängematte und vielen Bekanntschaften, verliessen wir die Insel Ometepe wieder, um die lange 25h Busfahrt durch Costa Rica bis nach Panama City in Angriff zu nehmen.

Panama City machte für uns den Anschein, ein kleines Singapur von Mittelamerika werden zu wollen. Die vielen neuen Hochhäuser, die teils kunstvoll aus dem Boden schossen, den modernen Shoppingcentern und den fast europäischen Einkaufsläden (mit sogar Emmi-Produkten) im Zusammenhang mit einer für Mittelamerika ungewohnten Sauberkeit und relative grossen Ordnung, zeugten von einer aufstrebenden Metropole. Da dieser Aufschwung sich erst in den letzten Jahren eingestellt hat, sind die Übernachtungsmöglichkeiten im unteren bis mittleren Preis-Segment noch recht rar, weshalb man für Panama City besser ein Hostel vorbucht. Wir zählten auf unser Glück und versuchten es ohne Reservierung, was uns durch viele Zufälle zu einer Schlafmöglichkeit in einer coolen, privaten Altbauwohnung im Zentrum zwischen den modernen Hochhäusern führte!
Zusammen mit Dominik und Claudia (ebenfalls zwei Weltenbummler, welche kurz vor ihrem Heimflug in die Schweiz standen), entdeckten wir das alte Kolonial-Viertel, eine der beeindruckenden Schleusen des Panama-Kanals, gute Restaurants sowie eines der Shopping-Center. Dann hiess es für die Beiden „ab nach Hause“ und für uns „ab an die Beach“. Mit dem Zug fuhren wir ans andere Ende des Panama-Kanals durch Wälder und über kleine Flüsse sowie vorbei an den Kanalschleusen und über den einst grössten künstlichen Gatún-See. An der Nordost-Küste von Panama erhofften wir uns schönste Karibik-Strände zum Entspannen, bevor es dann mit einem Katamaran nach Kolumbien ging. Doch wie anfangs Beschrieben, war der Strand mit dem türkisblauen Wasser genauso wenig vorhanden wie die Sonne, welche ja zum Sünnele nötig wäre… Wir genossen aber auch die verregneten Tage, bevor wir uns auf den Weg in die San Blas Inseln machten. Auf der Insel El Porvenier, welche in 10 Minuten zu Fuss umrundet war, verbrachten wir dann doch noch zwei Tage an einem typischen Karibik-Strand (teilweise auch mit Sonne!), bevor uns dann endlich das grosse Segel-Schiff für unsere 4-tägige Tour abholte. Mit ein paar weiteren Stopps zwischen unbewohnten, paradiesischen Inseln, genossen wir die ersten beiden Tage auf dem Boot mit Schnorcheln, Bädelen und Sünnele in vollen Zügen. Und dann gings ab über die Hohe See nach Kolumbien! Zum Glück hatten wir Stuggeron (Seekrankheits-Pillen) dabei ;-)

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Mittelamerika I - Mexico (Yucatan), Belize, Guatemala (11.06.2011 - 04.07.2011)

--> geschrieben am 07.07.2011 in Juayua, El Salvador

Hola, qué tal? Hablamos españiol ahora… hihihi… nein, nein, natürlich können wir noch nicht so wirklich spanisch, aber die Woche Einzel-Unterricht in Guatemala hat gereicht, dass wir nun unsere Fragen ausdrücken und die Antworten meist verstehen können, vorausgesetzt, dass sie nicht zu lang und zu kompliziert sind. Bevor wir jedoch nach Guatemala reisten, haben wir es uns auf der coolen Dachterrasse unseres Hostels in Cancún gemütlich gemacht und uns mit dem Planen der nächsten Tagen und Wochen befasst. Ansonsten haben wir nur einem Tagesausflug auf die Ilsa Mujeres (Frauen-Insel), welche wir mit einem kleinen, ein-gang Fahrrad umfuhren, gemacht. Von Cancún selbst haben wir nicht viel angeschaut. Ein kurzer und eher ernüchternder Ausflug war noch jener mit dem Bus in die sogenannte Hotel-Zone zu den Stränden, an welchen einfach ein riesen Hotel am anderen steht. So ruhig und angenehm wie die Nachmittage auf der Dachterrasse auch waren, so laut und lärmig waren dann dafür die Nächte. Egal um welche Zeit wir in der Nacht aufwachten, die laute Bum-Bum-Musik einen Stock oberhalb von unserem Zimmer war immer so laut zu hören, dass wir auch im Zimmer selbst noch hätten mittanzen können. Deshalb waren wir dann doch auch froh, als wir unser Programm für die nächsten Tage zusammen hatten und das Hostel verlassen konnten mit der Hoffnung auf ruhigere Nächte.

Da wir ja eben eher schlecht als recht schliefen, waren wir am Morgen dann nicht ganz so beizeiten an der Bushaltestelle wie geplant und der Schnellbus zur Maya-Stätte Chichen-Itza war bereits weg. So machten wir uns dann halt mit den „normalen“ Bussen auf, mussten in Valadolid umsteigen und verloren damit nochmals eine gute Stunde. Die Maya-Stätte schloss leider bereits um 4 Uhr anstelle von 5 Uhr und so hatten wir schlussendlich gerade mal noch knapp 2 Stunden Zeit, die riesige Maya-Anlage zu bestaunen. Aus zeittechnischen Gründen haben wir dann keinen Guide genommen, da wir sonst nur die Hälfte der Anlage zu Gesicht bekommen hätten. Doch auch ohne die vielen Hintergrund-Informationen aus der Maya-Zeit, war die Stätte sehr beeindruckend vor allem wegen seiner Grösse und Art der Treppen-Tempel. Denn wenn man vor diesen Treppen-Tempel stand, so konnte man in die Hände klatschen und es hallte ein x-faches Echo zurück, als sei man mitten in den Bergen. Noch am gleichen Tag sind wir mit dem Bus dann wieder zurück an die Ostküste von Yucatàn nach Tulum gefahren, wo wir uns in einem Hüttchen direkt am Strand niederliessen. Die Ruhe in diesen beiden Nächten (das Meer war durch die Sanddüne kaum zu hören) war nach dem Hostel in Cancún schon fast beängstigend, aber sehr erholsam. Am nächsten Tag machten wir uns auf, die kleinere Maya-Anlage neben Tulum zu besuchen, welche direkt am Meer gebaut wurde und daher vor allem sehr schön gelegen war. Natürlich durfte ein Schnorchel-Gang nicht fehlen, schliesslich waren wir nur wenige Kilometer von der berühmten Insel Cozumel und dem noch berühmteren Strand „Playa del Carmen“ entfernt.

Nach unserem Eindruck der Unterwasserwelt von Mexico, waren wir gespannt auf die Schnorcheltour beim Barrier Reef von Belize! Doch bevor wir das Erlebnis mit den vielen und grossen Wasserschildkröten, den riesigen Rochen und den meterlangen Haien, welche alle einen Meter an einem vorbei schwammen so richtig geniessen konnten, mussten wir die über 2 Stunden Fahrt von der Mexico-Grenze Chetumal bis zur Insel Caye Caulker in Belize (eben direkt beim Barrier Reef) ausharren. Das Motor-Boot war zwar schnell, doch das machte die Jumps und damit die Schläge auf dem offenen Meer mit grossen Wellen nur noch grösser und härter. Das wäre ja eigentlich noch ok gewesen, doch da man in diesem Boot so weit unten sass, dass man nicht aus den Fenstern schauen konnte, war die Schaukel- und Rumpelfahrt so arg, dass sogar Urs mit dem Rossmagen einen Reise-Kaugummi gegen Reiseübelkeit einwarf (ich musste sogar zwei nehmen, pro Stunde einen). Schlussendlich sind wir dann aber gut in Caye Caulker angekommen und legten erst mal einen Tag Pause ein, um neben dem Ausruhen auch unsere ganztägige Schnorcheltour zu organisieren. So konnten wir sogar eine Unterwasser-Kamera mieten und konnten all die gesehenen Wassertiere auch auf Bildern festhalten! Wir genossen einen Hammer-Tag mehrheitlich in der Unterwasserwelt und hatten sogar das Glück, dass wir neben den oben genannten Tieren und tausenden von Fischen und Korallengärten auch die seltenen Manati’s (Rundschwanz-Seekühe) bestaunen konnten.

Mit einem kurzen Stopp in San Ignazio (vor der Grenze zu Guatemala), während welchem wir  in einem super-alten Holz-Kanu den Makal-River hoch und runter paddelten, ging’s nach Guatemala zu der nächsten berühmten Maya-Stätte Tikal weiter. Als sei dies unser erster Reisetag, liessen wir uns - kaum in Guatemala angekommen - wiedermal über den Tisch ziehen. Doch es zeigte uns, dass es nur einen langen Reisetag, bisschen Müdigkeit und Unachtsamkeit braucht und man ist 10 Dollar los, die man eigentlich gar nicht ausgeben wollte… So kam es, dass wir – anstelle in einem normalen Touristen-Shuttle – als einzige in einem (auch noch vorausbezahlten!) Privat-Auto zum Tikal fuhren und somit über den doppelten Preis bezahlten. Nicht, dass sich Sibylle darüber nicht schon genug ärgerte: es kam dann noch hinzu, dass der Typ dann für die Rückfahrt, welche wir ja auch bereits für das private Taxi bezahlt hatten, nicht mehr auftauchte und uns via Touristen-Info ausrichten liess, dass wir mit einem Shuttle zurück fahren sollten… Unser Besuch in Tikal sollte wohl mit „unglücklichen Umständen“ überschattet sein, denn es lässt sich sonst kaum erklären, weshalb bei Park-Öffnung nur spanisch sprechenden Guides vorhanden waren und die englisch Sprechenden erst so etwa gegen halb 9 kommen sollten. Und dies, nachdem wir extra früh aufgestanden waren, um, wie in unserem Reisebuch geraten, den Park und die Ruinen gleich bei Öffnung um 6 Uhr morgens zu erkunden. Zudem wollten wir diesmal uns auch die Zeit und das Geld für einen Guide nehmen, um endlich mehr von dem damaligen Maya-Leben zu erfahren. Da wir aber nicht über 2 Stunden auf einen offiziellen Guide warten wollten und gerne ein paar Hintergrund-Informationen gehabt hätten, wollten wir es dann doch mit den sogenannten „Hotel-Guides“ (halt eben nicht-offiziellen) probieren, die bereits mit zwei 10er-Gruppen losliefen. Wir schlossen uns denen für 10$ p.P. (die Hälfte als für einen offiziellen Guide!) an und mussten dann enttäuscht feststellen, dass dies nochmals 20$ für die Füchse waren… Trotz all diesen Vorkommnissen, welche Sibylle’s gar nicht so locker wegsteckte und Urs viel Geduld und Musse brauchte, die Wogen zu Glätten und ein Lächeln auf Sibylle’s Gesicht zu zaubern, war unser Besuch in der Maya-Stätte Tikal ein Beeindruckender und die landschaftliche Lage der Tempel einzigartig. Aber für mehr Informationen über die Mayas und ihre Stätten, müssen wir wohl explizit dafür nochmals in diese Region zurückkommen und uns dann vertieft damit befassen.

Dann kamen wir endlich nach Antigua, wo wir unsere Woche Spanisch-Unterricht absolvierten. Während 4 Tagen (einmal war noch Feiertag) sassen wir jeweils 6 Stunden mit je einer Lehrerin in einem schönen Garten und übten uns spanisch auszudrücken. Anstrengend, aber sehr gut! Antigua hat uns sehr gut gefallen. Es ist eine kleine, alte Kolonialstadt, dessen Strassen überall noch mit Pflastersteinen versehenen sind, und hat uns ein bisschen an ein Freilicht-Museum erinnert. In fast jedem Haus verbarg sich ein wunderschöner kleiner Innenhof – oft mit feinen Restaurants und coolen Bars. Neben gut essen, dem noch aktiven Vulkan Pacaya besteigen und natürlich dem vielen Spanisch lernen, blieb in dieser Woche nur noch Zeit die vielen alten Ruinen zu betrachten, welche das Erdbeben 1779 hinterliess und die als Andenken noch immer in der Stadt ihren Platz haben. Zum Abschluss von unserem Guatemala-Besuch, flitzten wir noch an den Lago Atitlan, welcher von 3 grossen Vulkanen und anderen grünen Hügeln umgeben ist. Wir sogen die Landschafts-Bilder in uns ein und wurden an die Tessiner-Seen erinnert! Mit verschiedenen sogenannten Chicken-Bussen (sind lokale Busse, welche ursprünglich alte amerikanische Schulbusse waren und nun in allen Farben und mit Leucht-Lichtern durch Guatemala fahren) sind wir erlebnisreich durch die wunderschöne und atemberaubende Landschaft von Guatemala an die Grenze von El Salvador getuckert.
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USA - Hawaii und Kalifornien (17.05.2011 - 10.06.2011)

 --> geschrieben am 29.06.2011 in Antigua, Guatemala - anstelle von spanisch lernen...

Nach 8 Wochen Indien mussten wir uns erst an die sehr westliche USA-Kultur gewöhnen und sind nach der eher schwierigen Startphase in Honolulu mit einem Mietauto zur Nordküste von Oahu (Name der Hawaii-Insel, in welcher die Stadt Honolulu ist) gefahren. Ganz anders als erwartet gab es dort nicht ein Hotel nach dem anderen, sondern eine Ferienwohnung / -haus nach dem anderen, welche sich links und rechts der Küstenstrasse säumten. So blieb uns auf die schnelle nichts anderes übrig, als in dem einen Backpacker an der Nordküste zu übernachten, welches zwar ein Zimmer mit Küche und kleiner Terrasse mit Meerblick für uns hatte, dafür aber schon recht runtergekommen und eher schäbig war. Das richtige Wohlfühlsein konnte sich also noch nicht vollendlich ausbreiten, so suchten wir weiter nach besseren Übernachtungsmöglichkeiten. Nach ein paar Tagen zogen wir dann in das super schöne Kalani-Haus um, welches ein modernes und schönes Haus mit einem riesigen, wunderbaren Garten war. Da war es so gemütlich und es hatte auch noch WiFi im Garten, dass wir uns da so richtig entspannen und faulenzen konnten. Natürlich gab’s wie schon die vorigen Tage ab und zu mal einen Ausflug in die wunderbaren, voller Blumen und mit anderen Grünpflanzen bewachsenen Täler und ein paar Stunden am Strand, doch ansonsten genossen wir das Ambiente und die Möglichkeit wieder mal mit den Hinterbliebenen in der Schweiz zu kommunizieren. Doch schon bald war es auch schon wieder Zeit die nächsten Schritte auf unserer Reise zu planen. So sassen wir dann auch (natürlich im schönen Garten) mehrere Stunden hinter dem PC, um die billigsten Flüge und somit unsere nächsten Stopps zu finden. Aufgrund von Preisunterschieden von bis zu 200US$ pro Ticket, mussten wir dann bereits 2 Tage später nach Kalifornien fliegen. So verabschiedeten wir uns von Hawaii mit nochmals einem Tag faulenzen und einem guten Sushi (denn in Hawaii leben viele Japaner) und düsten nach San Francisco resp. nach Santa Rosa – ein super kleiner Flughafen ca 100km nördlich von San Francisco.


Voller Staunen schauten wir uns am Flughafen Santa Rosa abends um halb 9 Uhr um und mussten feststellen, dass dieser nicht einfach nur ein kleiner Flughafen, sondern ein Winziger war – es gab genau einen Raum, in welchem sich die Flugpassagiere nach dem Spaziergang über das Rollfeld einfinden und auf ihr Gepäck warten – mehr war da nicht. Da ist ja grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden, doch die Erkenntnis, dass die „Stadt“ Santa Rosa gute 20km vom Flughafen entfernt ist und es keine öffentlichen Verkehrsmittel an diesem Flughafen gab, war dann nicht so erfreulich (in der USA waren ja die Taxi’s ja nicht mehr so billig, wie noch in Indien). Anscheinend haben wir uns mit so grossen Fragezeichen in den Augen umgeschaut (es war für uns ja auch unglaublich, dass es an einem Flughafen in den USA keine ÖV gab!), dass jemand mit uns erbarmen hatte und fragte, ob sie uns helfen könnte. Die liebe Frau bestätigte uns dann, das mit den ÖV’s und bot uns aber gleichzeitig an, uns mit nach Santa Rosa zu nehmen. Klar, keine Frage: Vielen Dank! Als Deane und Steve uns im Auto dann auch noch die Übernachtung bei Ihnen zu Hause anboten, war für uns klar, dass wir dies gegen eine überteuerte Travel-Lodge Übernachtung (die auch noch ein schlechtes Rating im Internet hatte) noch so gerne eintauschen würden. So kam es, dass wir in einem super schönen kuscheligen Zimmer eines Luxus-Häuschen mit allem drum und dran gratis übernachteten anstelle in einem lauten, eher schmuddligen Raucher-Zimmer, dessen Stornierung ebenfalls problemlos über die Bühne ging. Deane brachte uns dann am nächsten Morgen auch zur Bus-Station von Santa Rosa und endlich ging’s nach einer 1.5h Busfahrt über die Golden Gate Bridge hinein nach San Francisco! Dies kann man wohl einen guten Start in Kalifornien nennen – einfach herrlich – Danke Deane und Steve!

Obwohl das Wetter in San Francisco überhaupt nicht mitspielte und es grundsätzlich windig, regnerisch und eher kalt war (da mussten wir sogar die langen Hosen und den Pulli wieder auspacken!), konnte uns diese Stadt begeistern. Entgegen allen Erwartungen war die Stadt ruhig und gemütlich und nicht voller Trubel und Verkehr. Die steilen Strassen sind noch cooler als in den Filmen und die Golden Gate Bridge haben wir, als die Sonne uns grad gnädig war, 2x zu Fuss überquert und dutzende super coole Bilder geschossen. Natürlich durfte ein Besuch auf der ehemaligen Gefängnis-Insel Alcatraz nicht fehlen (Achtung, Tickets sind grundsätzlich für die nächsten 24h und die Nachttour bis 6 Wochen vorher ausverkauft! Mit einem interessanten Audio-Guide schlichen wir dann mehrere Stunden im eindrücklichen Gefängnis rum und begutachteten der Insel sowie die Orte der verschiedenen Fluchtversuche. Leider waren genau in diesen 3 Tagen die nostalgischen Strassenbahnen  (Cable Car’s) von San Francisco in Revision und es konnten die steilen Strassen nur mit den Ersatzbussen (oder zu Fuss) erkundet werden. Und da in San Francisco die Ersatzbusse nicht wie erwartet die gleiche Strecke wie die zu ersetzende Strassenbahn fahren, haben wir’s wieder einmal geschafft, ein Transportmittel in LETZTER Sekunde zu erreichen. Und zwar das Schiff nach Alcatraz, welches wir ja bereits 24h vorher gebucht hatten, erreichten wir genau in dem Moment, als die Crew die Brücke / den Steg einziehen wollte. Sie haben dann noch kurz gewartet, bis wir an der langen Schlange, welche sich wie vorgeschrieben bereits für das nächste Boot in 30 Minuten einreihte, vorbei gerannt und eingestiegen sind…

Bevor wir unseren Mietwagen abholten, gab’s für Urs noch ein neues Paar Puma-Schühäli – mehr Zeit zum Shoppen haben wir uns in dieser Stadt nicht genommen… Trotz des schlechten Wetters und den noch schlechteren Wetteraussichten für die nächsten Tage, zogen wir in Richtung Yosemite Park und hofften auf ein paar Stunden ohne Regen, damit wir den National Park erkunden konnten. Am ersten Morgen regnete es so stark, dass wir im Bett blieben und den Fussball-Match Schweiz/England am PC live mitverfolgen konnten! Den ersten Teil des Nachmittags verbrachten wir dann hauptsächlich in dem sehr gut animierten Museum im Nationalpark und schauten einen Dokumentationsfilm über den Yosemite Park an – aahhh, sooo würde er aussehen, wenn es weder Regenwolken noch Nebel hat… Endlich hörte es dann mal auf zu regnen, so dass wir eine Erkundungstour im Yosemite Tal starteten und die Natur mit verschiedenen Wasserfälle und dem Fluss genossen! Am nächsten Tag gab es mehrere trockene Abschnitte, wovon wir einen nutzten, um die riesigen, gigantischen Bäume (Giant Sequoias mit Durchmesser bis zu 11m und Höhen von bis zu 76-91m) zu bestaunen. Obwohl der Yosemite Park bekannt für seine vielen Bären ist und man diese auch oft zu sehen bekommen würde, mussten wir den Park verlassen, ohne einen Bär gesehen zu haben – dabei hatten wir uns sooo darauf gefreut!

Zurück an der kalifornischen Küste stellten wir in Santa Cruz unsere nächsten Stopps bis nach Los Angeles zusammen. Neben Carmel, Big Sur und Cambria durften natürlich die berühmten Städte resp. Strände wie Santa Barbara, Malibu und Santa Monica nicht fehlen. Wir verbrachten die nächsten paar Tage mit Küste bestaunen, am Strand - hinter vom Wind geschützten Steinen – liegen, kleine hübsche Städtchen und Dörfchen ansehen und natürlich mit Autofahren. Die kalifornischen Städte waren ganz anders als vorgestellt. Für uns wirkten sie fast wie ausgestorben, kaum Fussgänger und wenn jemand auf der Strasse war, dann mit dem Auto. Dies erklärt natürlich auch die vielen „Drive-Through“, welche es da nicht nur von MacDonalds gibt, sondern auch von Starbucks und praktisch allen anderen Fast-Food-Ketten (wie TacoBell, BurgerKing, Subway und vielen mehr). Gewöhnungsbedürftig waren die breiten meist 4 spurigen teils sogar 6-spurigen Strassen in den Städtchen, die vergleichsweise niedrigen Häuser und die riesigen Parkplätze vor jedem Restaurant oder Einkaufsladen. Uns erinnerte dies oft an unsere Industrie-Gebiete, wie Dietikon/Spreitenbach oder Dietlikon…

In Los Angeles war dann neben bisschen Hollywood Sightseeing vor allem shoppen angesagt. Das Gekaufte füllte unser letztes Päckchen nach Hause weit aus mehr, als die paar Dinge, die wir noch aus unserem Rucksack ausmisteten. Und schon mussten wir uns wieder bereit machen für den nächsten Flug und das nächste Land: Mexico (Cancún).
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Indien III - Rajasthan bis Varanasi und Himalaya-Gebiet in Darjeeling (25.04.2011 - 16.05.2011)

 --> geschrieben am 13. Juni 2011 in Canún, Mexico

Schon mal bei 35°C mit 20 kg Rucksack auf dem Rücken, fünf Kilo Rucksack auf dem Bauch und in FlipFlops durch Mumbais Verkehr gerannt? – Wir habens mal wieder geschafft... und den Zug in letzter Sekunde noch erwischt! Dabei hätten wir sooo viel Zeit gehabt, denn der Abfahrtsbahnhof war eigentlich in unmittelbarer Nähe unseres Hotels. Doch wir haben mal wieder die Tickets nicht so genau gelesen und dachten, wir müssen zur grossen, schönen Victoria-Station.

Wir fuhren Richtung Norden, und unser erster Stop war Udaipur. Schon als wir uns mit dem Zug der Stadt näherten, war der islamisch-arabische Einschlag deutlich zu spüren. Das war ein anderes Indien, als was wir bisher gesehen haben. Udaipur liegt sehr schön zwischen Hügeln und verfügt über zwei Seen, einen Fort (Palace) sowie über den Monsun-Palast und das luxuriöse Lake Palace Hotel, mitten im See. Letztere wurden durch James Bond und „Octopussy“ berühmt.  Wir haben den Fort und den Monsunpalast etwas genauer unter die Lupe genommen und auf einer Dachterasse mit Blick auf den beleuchteten Wasserpalast natürlich den Bondstreifen geschaut.

Danach ging es bereits wieder mit einem Nachtbus weiter in die Wüstenstadt Jaisalmer, rund 150 km von der pakistanischen Grenze entfernt. Jaisalmer ist besonders für den erhöht gelegenen Fort bekannt, welcher von einer gelb-golden schimmernden Sandsteinmauer umgeben wird und sich über der umliegenden Wüste erhebt. Wir sind auf Kamelrücken in die Wüste Thar geritten und haben dort eine Nacht unter freiem Himmel und inmitten von Sanddünen verbracht. Besonders sehenswert waren in Jaisalmer neben unserem schönen Hostel auch die sieben aneinander gebauten Jain-Tempel  innerhalb des Forts, die uns mit ihren detaillierten Reliefs und Skulpturen sehr beeindruckten.

Der nächste Nachtzug brachte uns nach Jaipur – der rosaroten Stadt, welches neben Delhi und Agra zum  sogenannten Goldenen Dreieck und somit zu den meistbesuchten Städten Indiens gehört. Für uns war es mehr eine Zwischenstation auf dem Weg nach Agra und somit zum Taj Mahal.
Über den Besuch des Taj Mahal muss man nicht viele Worte verlieren, da sie eh nicht so passend beschreiben können, wie dieses faszinierende Bauwerk wirkt. Die einzigartige Architektur, die vielen Verzierungen, die gesamte Anlage und dieses beeindruckende Mausoleum aus weissem Marmor, der je nach Tageslicht anders wirkt, lassen wohl keinen Besucher unberührt.


Da wir schon grad in der Nähe waren und eh auf dem Weg in zu den höchsten Bergen in Darjeeling waren, wollten wir auch noch Varanasi sehen. Die Stadt am heiligen Fluss Ganges, worin jeder Inder mindestens einmal gebadet haben sollte und wohin viele alte Menschen pilgern, um zu sterben. Es gibt denn auch zwei grössere Stege (sog. Ghats), wo immer ein Feuer brennt und Leichen verbrannt werden, deren Asche und restliche Gebeine dem Fluss übergeben werden und deren Seele somit direkt ins Nirvana gelangen.
Varanasi ist mit den engen Gässchen, wo man Motos, Kühen, Menschen und Abfall ausweichen muss nochmals eine richtige indische „Wimmelstadt“.  Es gibt doch diese Wimmelbücher für Kinder. Wir denken, dass die Idee für diese Bücher mit Sicherheit in Indien entstanden sein muss, denn in jeder Stadt kann man ein Bild aufnehmen und wird auch nach einer Stunde betrachten noch neue Dinge entdecken.


Nach all den Wimmelstädten freuten wir uns richtig auf etwas Bergluft und ländliche Ruhe. Na gut, das mit der ländlichen Ruhe ist in Darjeeling gar nicht so einfach, denn auch dort wimmelt es. Doch die Bevölkerung ist dort stark mit Nepalesen, Tibetanern und anderen ostasiatischen Bergvölkern durchmischt.
Der dritthöchste Berg der Welt, der Kanchenjunga (8586 m), hat sich uns schon am ersten Morgen im Hotel präsentiert, doch generell hatten wir kein Wetterglück und auch der imposante 8000er verschwand schon bald wieder hinter den Wolken.
Für unser Trekking wollten wir mal wieder den „Foifer und s’Weggli“. Besonders Sibylle’s Ehrgeiz war kaum zu bremsen.  Die wunderschöne Singalila-Route über Sandakphu mit Sicht auf das östliche Himalaya- Gebirge inklusive Kanchenjunga (8586m) wird normalerweise als 5-8 Tagestrekking-Route angeboten. Sibylle fand die Kilometerzahlen zwischen den einzelnen jedoch Pipifaxx und wollte die 5 Tages-Route in drei Tagen bewältigen!
Der Leiter der Trekking-Agentur fand dann schliesslich eine Variante, mit welcher wir einen grossen Teil der Strecke in drei Tagen bewältigen konnten, was schlussendlich auch gut war, denn Sibylle litt auf dieser Tour an Darm-Problemen. Die ersten 7 aufsteigenden Kilometer absolvierten wir allerdings im Jeep. Ich hätte nie geglaubt, dass a) mit einem Jeep solche Steigungen zu bewältigen sind und b) dass ich mich in einem Fahrzeug durch wunderschönstes Wandergebiet würde karren lassen. Wir hatten ein richtig schlechtes Gewissen und konnten unser Guide schliesslich dazu bringen uns eine Station früher von der Jeep-Qual zu befreien und den Trekk zu beginnen.
Leider hatten wir überhaupt kein Wetterglück und schon bald regnete es in Strömen. Nass bis auf die Unterhosen und schlotternd vor Kälte kamen wir schliesslich in unserer Unterkunft in Sandakphu an. Von schöner Aussicht und hohen Bergen keine Spur.

Der zweite Tag war dann ziemlich angenehmes Wandern entlang der Singalila-Kante. Leider spielte das Wetter auch an diesem Tag nicht mit und wir mussten einige Male unter schönen Rhododenron-Bäumen Schutz vor dem Regen suchen. Nachdem wir uns nach der 2. Etappe aufgewärmt hatten, kam plötzlich die Sonne raus. Wir stiegen wieder auf den Grat hoch, auf dem wir den ganzen Tag durch Wolken und Nebel gewandert waren.
Diesmal wurden wir allerdings für alles entschädigt. Vor uns ragte der Kanchenjunga und die Bergformation des „liegenden Buddhas“ über einem herrlichen Nebelmeer. Ganz im Westen sandte die orange-rote Sonne ihre letzten sanften Strahlen über die höchsten Berggipfel, und zwischen den einzelnen Wolkenfeldern zeigte sich plötzlich eine einzelne hohe Bergkuppe in weiter Ferne – der Mount Everest.
Am nächsten Morgen begann der Abstieg nach Rimbik, doch zuvor gingen wir nochmals ein Stück hoch, um uns bei den hohen Bergen, die nun in der Morgensonne erstrahlten, für ihr Erscheinen zu bedanken.
Unser Guide versuchte eine neue Abkürzung, mit dem Resultat, dass wir die 1200 Höhenmeter fast  in Luftlinie absolvierten und Sibylle bis Heute, einen guten Monat später, noch blaue Zehennägel hat! Trotz des vielen Regens war unser Himalaya-Trekking ein super Erlebnis.


Von den Bergen gings direkt ins pulsierende Kolkatta. Eine der fünf grössten Städte Indiens. Was für ein Kontrast. Nach zähen Preisverhandlungen mit lokalen Taxifahrern und einem positiven Befund über Sibylle’s Nasenhöhlen-Flug-Problem, gönnten wir uns eine gute Pasta bei einem teuren Italiener und verbrachten anschliessnd unsere letzten Stunden in Indien wartend auf dem kleinen, alten Flughafen von Kolkatta (der Neue ist jedoch im Bau).

Singapur war eine komplett andere Welt. Wow! Alles so sauber und geordnet. Keine Bettler und Verkaufswütigen, die dir was aufschwatzen wollen. Doch auch vieles ein bisschen gekünstelt und animiert. Mit Sicherheit die westlichste Stadt Südostasiens, welche wir besucht haben. Nach einem kühlen Bier im obersten Stock des Swissotel und einigen Starbucks Cafés ging es bereits weiter nach Taipeh.
Dort haben wir es nur gerade ins Novotel neben dem Flughafenareal geschafft. Doch die freundliche Art der Leute und die vielen Reklamen von schöner Natur mit Bergen und Stränden hat unser Interesse geweckt. Wer weiss... ein anderes Mal vielleicht?
Nochmals kurz einen Zwischenhalt an einer unserer Lieblingsdestinationen, Narita Tokyo, und schon landeten wir in Hawaii! – Surfer, Beach-Boys und Bikini-Girls, protzige Karren, Harleys und HulaHula... was für eine andere Welt nach Vishnu, Autorikshas und Samosas!
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Indien II - Mumbai, Goa, Hampi etc (07.04.2011 - 25.04.2011)

 --> geschrieben im 25. Mai 2011 in Hawaii

Nun sind wir vorübergehend also zu dritt. Und Petra sollte auch gleich mal einen richtig authentischen Eindruck dieses reiseverrückten Volkes erhalten. Für den Zug von Mumbai nach Goa, der Zug fuhr um fünf Uhr in der Früh, bekamen wir mit dem Status „Waitlisted“ keine Plätze mehr. Was tun also? - Wir gingen doch zum Bahnhof und buchten für denselben Zug sogenannte Stehplätze, wohlgemerkt für eine achtstündige Zugfahrt! Im Wagen konnten wir dann glücklicherweise unsere Tickets „upgraden“ und erhielten Sitzplätze in der 2. Klasse, da der Zug bei der Abfahrt in Mumbai noch nicht voll besetzt war. Dies änderte sich dann allerdings schlagartig mit den ersten Stopps in den Vororten von Mumbai, wo wahre Menschenmassen in den Zug strömten und sich die Leute schon bald im Gang, auf dem Trittbrett oder sonst auf den letzten „freien“ Plätzchen drängten...einfach ein Erlebnis diese indische Zugfahrten!!!

In Goa haben wir uns dann in einer gemütlichen Ecke („Cozy Nook“) am Palolem Beach eingenistet und vorerst mal nur das Meer, die Palmen und das Nichtstun genossen. Petra konnte sich endlich von ihrem Prüfungsstress erholen, herzliche Gratulation zur Fachfrau im Finanz- und Rechnungswesen mit eidgenössischem Fachausweis!!! Super Petra! Und wir hatten Zeit, unsere Reiseabenteuer zu verarbeiten und die weitere Reise zu planen.

Die Tage am Strand vergingen wie im Flug. Und schon bald hiess es wieder packen, denn wir wollten mit Petra ja nicht nur Indiens Strände bereisen, sondern auch noch kulturell was erleben. Und so machten wir uns auf nach Hampi (Karnataka). Es zeigte sich mal wieder, wie klein die Welt doch ist. Das Zugabteil teilten wir mit Corinne und Rolf aus Fällanden. Wir verstanden uns von Beginn weg sehr gut, hatten angeregte Gespräche, und Rolf (Lernpsychologe) versuchte auch sogleich Petras Reisekrankheit mit wenigen einfachen Methoden zu therapieren, teilweise erfolgreich, wie sich einige Tage später zeigen sollte.
Auf dem Weg nach Hampi erfuhren wir, dass dort die nächsten drei Tage ein „Tempelfest“ stattfinden wird und somit viele Inder aus der Umgebung für dieses Fest nach Hampi pilgern. Was dies, auch für uns, genau bedeuten sollte, erfuhren wir schon bei der Rikscha-Fahrt vom Bahnhof Hospet nach Hampi. Neben den üblichen mit Menschen vollbepackten Autos und Motos mussten wir unseren Weg auch durch zahlreiche Oxengespanne bahnen. Viele Leute aus den umliegenden Dörfern reisten nämlich mit Oxenwagen an, die von pink bemalten Tieren gezogen wurden.
Bei unserer Ankunft war Hampi bereits von Menschen überlaufen, und zu beiden Seiten der Hauptgasse vor dem Tempel wurden Stände aufgebaut, Oxenkarren parkiert und Nachtlager eingerichtet. Die tausenden von Festbesuchern schliefen einfach überall, doch hauptsächlich am Boden innerhalb der Tempelmauern, wo es Nachts aussah, wie in einer Sardinendose.
Tagsüber besuchten wir die Tempelanlagen in der wunderschönen, von runden Felstürmen, Palmheinen und Reisfeldern geprägten Umgebung von Hampi und fühlten uns dabei wie Bollywood- oder Cricketstars. Wir konnten kaum eine Anlage betreten ohne für mindestens fünf Fotos mit Einheimischen Modell zu stehen und dutzende von Händen zu schütteln... Ein Star zu sein, kann nach einer Weile also ganz schön anstrengend werden!
Nach dem anstrengenden Fotostehen haben wir uns dann jeweils im herrlichen über dem Fluss und den Reisfeldern gelegenen MangoTree-Restaurant mit einem kühlen Lassi oder Thali gestärkt.

Zur Erholung vom ganzen Trubel in Hampi, wollten wir uns etwas Höhenluft in der Nähe von Mumbai gönnen. Mit einem Nachtbus nahmen wir die Strecke von Hospet nach Pune in Angriff, und das obwohl Busfahren definitiv nicht Petras Lieblingsdisziplin ist. Doch Rolfs Therapie, die schlechten Zugverbindungen und die schönen Bildchen vom Bus liessen auch Petra vom Vorhaben überzeugen. Wir trauten unseren Augen kaum, als wir diesen Bus sahen...und das in Indien! Auf unserer ganzen Reise fuhren wir nicht mit einem so edlen und komfortablen Bus, zudem hatten wir auch noch Plätze in der vordersten Reihe. Der Bus war nicht nur bequem, sondern auch super-schnell, so dass wir 2h früher als angekündigt an Pune vorbeifuhren und wir, inklusive Petra, bis nach Panvel  weiterschliefen.

Matheran ist eine autofreie "Hillstation“, wie die Inder die höher gelegenen Ortschaften nennen. Am Wochenende pilgern ganze Gruppen und Familien von gut betuchten Mumbaianern zu diesem auf einem Tafelberg gelegenen Ort. Die Anreise erfolgt hauptsächlich mittels „Toy-Train“, was eigentlich einfach eine alte Schmalspurbahn ist. Oben angekommen, lassen die Inder ihr  Gepäck von Trägern in ein teures, runtergekommenes Hotel transportieren, während sie selbst sich in einer von Menschen gezogenen Rikscha ins Hotel transportieren lassen. Tagsüber ziehen diese reichen, bewegungswütigen Inder dann per Pferd, die meisten wohl zum ersten Mal auf einem Pferderücken, von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt und lassen sich von drei spazierenden Schweizern überholen.
Petras Ferien gingen zu Ende. Glücklicherweise haben wir in Mumbais Taj Mahal Palace ihren Abschied bei einem ausgiebigem Z’vieri zelebriert, denn später am Flughafen ging Petra schon mal einchecken, während wir uns zwei Visitors-Tickets besorgten, um den Flughafen auch betreten zu dürfen.
Wir stellten dann frustriert fest, dass die „Visitor-Tickets“ nur  für einen abgegrenzten Besucherbereich galten, welcher durch eine verglaste Wand vom Abflugterminal, wo sich Petra befand, getrennt ist. Da eingecheckte Passagiere den Terminal nicht mehr verlassen dürfen, haben wir dann, wie in einem Gefängnis, mit einem Telefon durch die Glassscheibe von Petra Abschied genommen. Indien ist eben ganz anders…
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Indien I - Bangalore via Kerala an die Südspitze (17.03.2011 - 06.04.2011)

--> geschrieben am 02.04.2011 in Varkala (Strand in Kerala), Süd-Indien


Schwupp-di-Wupp und wir waren in Indien!!! Phuu - Indien... hier ist alles anders! Man kann's kaum beschreiben, es ist sooo anders! - auch anders zu allem, was wir bisher gesehen haben! In Südost-Asien sind Laos, Kambodscha, Vietnam und Thailand auch alle anders - aber doch haben sie auch Ähnlichkeiten...same-same-but different!!! Aber hier in Indien... Wir können und wollen uns Nord-Indien noch gar nicht vorstellen, denn Süd-Indien hat uns schon einige Tage Angewöhnung gebraucht und Nord-Indien soll ja noch "schlimmer"/"krasser" sein. Inzwischen haben wir uns aber ein bisschen ans indische Leben gewöhnt...und es gefällt uns  sehr gut. Die Leute sind enorm freundlich und hilfsbereit und das Land ist enorm abwechslungsreich und viele Häuser leuchten in den verschiedensten Farben (im Süden zumindest).
Angefangen hat unser Indien-Erlebnis  in Bangalore - nein, also eigentlich bereits bei unserem Zwischen-Stopp in Kalkutta. Da haben wir schon das erste Mal gemerkt, das alles anders ist... In den Check-In Bereich kommt man nur mit Flug-Ticket (wird von Soldaten/Polizisten kontrolliert) und nach dem Check-In darf man den Flughafen nicht mehr verlassen... Ah, und vor dem Check-In muss man den Gepäck-Scanner seiner Fluggesellschaft finden, um das einzucheckende Gepäck scannen zu lassen und erst dann darf man ein-checken. So war jedenfalls das Prozedere in Kalkutta. Und ausser einem super-teuren und mega unterkühltem (18°) Restaurants gibts keine "normalen" Resti's oder Ess-Möglichkeiten am Flughafen. - aber sie bauen da ja nun einen neuen Flughafen...
In Bangalore angekommen, machten wir uns die ersten zwei Tage auf, die Stadt zu besichtigen: Massen von Leuten, wilder Verkehr (wie wir ihn noch in keinem asiatischen Land gesehen haben), alles sehr dreckig und heruntergekommen. Keine ruhige Strasse mit einem hübschen Café oder einem feinen Ess-Stand wie in den bisherigen Ländern. Unsere ersten Eindrücke haben uns nicht wirklich wohl-fühlen lassen, worauf Urs mit einem Tag hohem Fieber reagierte. Ein Bisschen beunruhigt bezüglich Malaria- oder  Tengue-Fieber, haben wir uns dann nach verschiedensten Telefongesprächen  wieder beruhigen lassen. dass wenn das Fieber nicht innert Tagen zurückkommt, kein Anlass zur Sorge sei.

So ging's dann auch möglichst schnell aus der hektischen Stadt heraus in das kleinere Städtchen Mysore. Und schon haben wir uns auf ein nächstes Abenteuer mit  hervorragendem Ende eingelassen. Für unsere erste Zugfahrt hatten wir die teurere Klasse genommen. Der Junge am Schalter meinte, der Rest sei ausgebucht... Jedenfalls hat sich dann nach der ersten Stunde Fahrt ein Inder zu uns gesetzt (was in Indien nicht ungewöhnlich ist, denn in diesen ersten 4Tagen hatten wir schon etwa 3 Visitenkarten und ebensoviele Routenvorschläge  von Indern erhalten, die wir dann kontaktieren sollten, wenn wir dort und dort seien) und nahm an unserem Gespräch mit einem anderen Inder teil. So verbrachten wir die zweite Stunde im Reden und Erzählen, auch über die Schweiz und die Landwirtschaft und wir merkten, dass die beiden wohl klar zu den besser-gestellten Indern gehören (sonst hätten sie sich auch diese Plätze im Zug gar nicht leisten können). Als wir zum Zug ausstiegen, verabschiedete sich unser erste Gesprächspartner wie üblich. Der Zweite jedoch, welcher sich hinzu gesetzt hatte, fragte uns, ob er uns noch zu einem Drink einladen könne. Hmmm - naja, wir wollen ja mal nicht unhöflich sein und bejahten dann seine Frage. Darauf hin stellten wir fest, dass die Einladung in seinem - ein paar Km ausserhalb der Stadt stehendem - Haus (also den Neubau, welchen er für seinen Onkel in England, beaufsichtigte) ist und nicht in einem "Café" in der Nähe des Bahnhofs. Unsere Bedenken, dass wir gerne erst zu einem Hotel möchten und erst ankommen und später zu ihm kommen würden, winkte er ab und meinte, wir können uns gerne erst mal bei ihm frisch machen und schauen, wie es uns gefällt... Er hatte eine natürlich, freundliche und nicht fordernde Art, so dass wir nach langem hin und her dann mit gingen. Doch schon im TukTuk  überlegten wir nochmals, ob dies nun wohl eine gute Entscheidung war oder ob wir uns nun "abzocken" lassen müssten - Urs konnte dann aber meine anfängliche Skeptsis und mulmigen Gefühle beruhigen. Im Haus angekommen wurde uns auch gleich ein Lunch angeboten und er zeigte uns auch ein Zimmer, in welchem wir gerne übernachten können. Langer Rede kurzer Sinn: wir hatten eine sehr gute Zeit mit ihm und konnten doch auch unser Nachmittags-Programm, Besichtigung des berühmten  Mysore-Palace sowie ein Stadtrundgang durchziehen. Er wollte uns so gerne mit allem helfen,  dass er sogar selbst noch im Internet / Blogs mögliche Reiserouten in Kerala las und uns überhaupt kaum mehr gehen lassen wollte. Schliesslich bekamen wir dann von ihm noch eine indische SIM-Karte (welche für Ausländer nicht einfach zu erhalten ist), mit welcher wir telefoniern  und mit 256kbs sogar Internetlen können. Wir stehen jetzt noch mit ihm in Kontakt und er hat uns auch ein "günstiges" Hotel in Mumbai gebucht und möglicherweise treffen wir ihn in ein paar Wochen in Hampi nochmals...
Obwohl das Haus schön war und wir uns sehr wohl fühlten, spürten wir, dass es  nicht der Zeitpunkt ist, noch länger in Mysore zu bleiben, sondern weiter durch Indien zu ziehen. So ging's dann auch schon weiter in den Nationalpark Madumalai, in welchem wir in einem der scheusslichsten Zimmer unserer ganzen Reise übernachteten. Es war aber nur halb so schlimm, denn die Nacht war kurz, da wir für die Morgen-Safari bereits um 7 Uhr früh antanzen mussten, was sich aber lohnte, denn es gab wilde Elefanten, Wildschweine, anderes Wild, unzählige Affen und einige Vögel und Pfauen zu bestaunen. Die Tiger, welche es dort so viele geben sollte, liessen sich aber nicht blicken... Anschliessend quetschen wir uns mit unseren Rucksäcken in einen öffentlichen-Bus und holperten über kleine unwegsame Strassen bis nach Ooty im Staat Tamil Nadu. Ooty liegt auf über 2200m und wir erwarteten deshalb ein kleines Bergdorf von welchem der berühmte Toy-Train (Dampfzug) nach Süden fährt. Zum Glück hatten wir in Ooty nur einen kurzen Halt von ein paar Stunden eingeplant! Denn Ooty ist eine typisch indische, grosse, laute und heruntergekommene Stadt. Auch die vielen kleinen - und auf ihre Art auch hübschen - Gässchen mochten die Stadt nicht recht aufwerten. Dafür war die Zugfahrt - teilweise wie angekündigt mit der Dampflok und Zahnradbahn! - durch die Teeplantagen und das bergige Land hervorragend und sehr abwechslungsreich. So langsam merkten wir, dass Indien doch einiges zu bieten hat - auch wenn es nicht die Städte oder die Häuser sind...
Nach der nächsten Nacht, in welcher wir kaum geschlafen haben, da wir - wegen irgendeinem Anlass in Coimbatore - nur noch ein super kleines Zimmer ohne AC und ohne Fenster bekamen und die Inder den Häuserbau in der Nacht nur von 3-5 Uhr stoppen, zog es uns nun definitiv ans Meer. So fuhren wir auf dem schnellsten Weg in Richtung Kerala nach Ernakulam oder auch Cochin genannt. Mit Fort Cochin, dem alten Stadtteil auf einer Halbinsel, erlebten wir das erste mal ein ruhiges und herziges Städtchen in Indien - natürlich drum auch schon mit wesentlich mehr Touristen... Aber auch hier waren wir über die Hotelzimmer resp. deren Preis-/Leistungsverhältnis sehr überrascht und mussten ganz schön tief in den Sack langen, um ein  gutes Zimmer mit einem hübschen Gärtchen (was wir nach den letzten beiden Nächten zwingend brauchten) zu bekommen. Wir genossen das Städtchen mit den berühmten "Chinese Fishing-Nets" ein paar Tage und machten uns dann via Munnar (Ort der Teeplantagen) und mit einer schönen Backwater-Tour in Aleppay (oder Allappuzha) auf nach Varkala an den Beach.
Hier hängen wir nun seit 4 Tagen in einem super hübschen Cottage (leider aber auch hier mit ab und zu einer Kakerlake) direkt am Meer und geniessen das Nichts-Tun, das PC'len und das Shoppen... Heute geht's noch an den Strand zum baden, bevor es dann morgen an die südlichste Spitze Indiens ans Cap Comorin (Kanyakumari) weitergeht. Dort sollte man nämlich die 3 Meere (Arabisches Meer, Indischer Ozean, Bengalisches Meer) in ihren 3 Farben zusammen fliessen sehen. Und bereits nächste Woche geht's mit zwei Stopps in den Städten Trivandrum und Mangalore auch schon Richtung Norden nach Mumbai, um Petra in Empfang zu nehmen! Petra, wir freuen uns auf Dich und die 2.5 Wochen gemeinsames Reisen :-)

 
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Thailand (03.03.2011 - 17.03.2011 )

 --> geschrieben am 31.03.2011 in Varkala (Strand in Kerala), Süd-Indien

Von Thailand als Land haben wir nicht sehr viel gesehen. Wir hatten in Laos beschlossen, dass wir gerne mal eine Woche an einem  Ort niederlassen möchten und dann von dort aus Ausflüge unternehmen. Chiang Mai war dafür genau richtig: ein schönes Städtchen mit allem was man braucht;  schöne, kleine Gässchen, guten Restaurants, spannende Märkte, ein paar Tempel in geh-Distanz und eines riesiges Angebot an Ausflügen und anderen Aktivitäten. Neben dem Nichts-Tun und Geniessen, und weil wir uns wiedermal ein bisschen bewegen wollten/mussten, haben wir uns für ein 2-Tages Trekking entschieden, welches dann aber doch nicht sooo anstrengend war, wie eigentlich angesagt. Die Tour ging am ersten Tag ca 2.5h den Berg hinauf mit einer ca 40-minütigen Pause an einem sehr touristischen -Wasserfall zu einem schönen, einfachen Minderheitendorf. Am zweiten Tag ging's dann wieder ca 1.5-2h den Berg runter bis zu einem anderen Wasserfall. Obwohl es körperlich / muskulär nicht wirklich anstrengend war, schwitzten wir uns dumm und dämlich, denn bei 35° im Schatten tropft der Schweiss auch beim nichts-tun. Die 2 Stunden am Nachmittag auf dem Bamboo-Floss waren da eine angenehme Abkühlung.
Und weil Urs ja auch nach seiner grossen Töff-Tour in Laos noch nicht genug vom Töff-Fahren hatte und man in Thailand richtig grosse und schöne „Flizzer“ mieten konnte, haben wir an seinem Geburtstag zwei coole Töffs genommen und haben damit ein "Tüürli" gemacht. Weil die Tour dann doch nur 120km war und Urs erst bisschen enttäuscht war, weil man in Thailand die 120km in 2-3h fährt, hatten wir noch Zeit, um einen botanischen Garten zu besuchen und auf den Hausberg Chiang Mais, den "Doi Suthep“" zu düsen, was mit vielen coolen Kurven und einem herrlichen Ausblick auf Chiang Mai belohnt wurde. Das Abendessen haben wir dann über den Dächern von Chiang Mai in einem schönen thailändischen Restaurant genossen und Urs bekam sogar noch einen VIP-Pass (10% Rabatt) und einen Dessert mit Kerzen...
Bevor es dann mit dem Nachtzug nach Bangkok ging, haben wir noch einen letzten Ausflug zum Elefanten-Camp gemacht. Eigentlich handelt es sich dabei um eine "Auffang-Station" für misshandelte und schlecht gehaltene Elefanten. In Thailand gibt es nur sehr wenige wilde Elefanten. Alle anderen sind Elefanten, die in Gefangenschaft geboren wurden und zum Arbeiten oder für Touristen benutzt werden. Dieses Elefanten-Camp versucht möglichst vielen Elefanten ein artgerechtes Dasein zu gewähren und kauft teilweise auchElefanten frei oder "rettet" ältere oder kranke Dickhäuter. Bei unserem Ausflug konnten wir mit diesen Elefanten einen ganzen Tag zusammen sein, konnten sie streicheln, füttern und mit ihnen baden resp. sie schrubben. Zudem gab’s einen Ausritt, bei welchem wir auf ihrem Nacken reiten konnten! Ein wunderschöner und sehr eindrücklicher Tag mit diesen imposanten und riesigen Tieren !
Ah - fast vergessen: neben den Ausflügen und dem Nichts-Tun, haben wir uns dann noch diverse Anzüge und Hemden schneidern lassen :-) Nicht ganz so billig wie in Vietnam, aber noch immer massiv günstiger wie in der Schweiz! Auch wenn das nach Hause schicken im Verhältnis zu den Anzügen etwas teuer zu stehen kam, freuen wir uns jetzt schon richtig darauf uns in der Schweiz mal wieder richtig schick anzuziehen und uns in Schale zu schmeissen...

Unsere Erlebnisse in Bangkok sind eigentlich recht schnell erzählt: von der CH-Botschaft, zur indischen Botschaft, dann wieder zurück zur Schweizerischen, dann nochmals zur Indischen und dann auf das thailändische Immigration Amtund anschliessend wieder zur indischen Botschaft und nochmals zum thailändischen Amt. Dann war auch Urs wieder ready, um 4 Tage später mit neuem Pass inkl. neuem Indien-Visum und Einreise-Stempel von Thailand aus Thailand auszureisen und nach Indien zu fliegen.. Der ganze Botschaften-Postenlauf wurde leider nötig, weil Urs' Bauchtäschli samt Pass, Handy und Portmonnaie im Zug bei der Ankunft in Bangkok abhanden kam! Dadurch haben wir die Stadt halt mehr vom Sky-Train, aus dem TukTuk, aus dem Auto und vom Schiff her gesehen. Wir haben aber auch so einen recht guten Eindruck von der thailändischen Riesenmetropole  bekommen. Neben dem Hin und Her haben wir endlich auch noch Matthias und Sarah mit ihren beiden Kids (welche ebenfalls 3 Monate in Thailand reisten) getroffen. Und da wir unser super-kleines Zimmer (ca 5-6qm gross inkl. Bad) möglichst rasch loswerden wollten, zogen wir ins gleiche Hotel, indem  Matthias mit seiner Family wohnte und wo wir dann auch ein schönes, grosses Zimmer bekamen. So gab es dann doch noch das eine oder andere gemeinsame Abend-Bier...


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Laos (10.02.2011 - 03.03.2011)

 --> geschrieben am 11.03.2011 im Schatten der Bäume des Hotelgartens in Chiang Mai, Thailand


Phuuu - jetzt ist diese Woche hier in Chiang Mai auch schon wieder fast vorbei und morgen geht's bereits nach Bangkok und dann am Donnerstag auch schon nach Indien... Jetzt aber erstmal die Info's und das Erlebte von Laos:
Die ersten Tage in Laos haben wir recht easy auf einer der 4000 Inseln“ in Südlaos im Mekong verbracht. Nach einer Inselrundfahrt mit dem Fahrrad, dem Bestaunen des einen grossen Mekong-Wasserfalles  und bisschen "abhängen" auf dem schönen Balkon unseres Bungalows (welches massiv überteuert war, dafür aber direkt am Mekong lag und WC/Dusche hatte), gings dann bereits nach 3 Tagen weiter in Richtung Norden nach Pakse. Da wir auf der Fahrt nach Pakse noch einen Abstecher in den 50km südlich von Pakse gelegenen Tempel „Vat Phou“ machen wollten, konnten wir nicht -wie alle Touristen - einen vom Hotel gebuchten Minivan nehmen. Für die Besichtigung des schön gelegenen, alten Khmer-Tempels, welcher vor Jahrtausenden mit den Tempelanlagen von Ankor in Kambodscha verbunden war, nahmen wir einen erheblichen Mehraufwand in Kauf, welcher sich aber nicht nur mit zusätzlichen Erlebnissen auszahlte, sondern auch mit dem besser Kennenlernen der Laoten. Wir mussten mitten auf der Haupt-Strasse nach Pakse aus dem öffentlichen Bus/Songtheo (ein Erlebnis für sich - siehe Fotogalerie) aussteigen und unseren Weg via dem Dorf Champasak zum Tempel selbst finden. Da die Fähre nach Champasak etwa 5km von der Hauptstrasse, und der Tempel selbst etwa 8km von Champasak entfernt liegen,  und keine öffentlichen Busse fahren, mussten wir uns also mit den lokalen Taxi / TukTuk und Fähren selbst zurechtfinden. Auch wenn es uns einiges an Nerven kostete und wir feststellen mussten, dass die Laoten Touristen gegenüber grundsätzlich gerne Unwahrheiten erzählen  und abzocker sind, hat uns dieses Reiseabenteuer sehr Spass gemacht. So konnten wir neben dem bekannten TukTuk auch die Fahrt mit einem Fähren-ähnlichem Gefährt und einem "Einachs-Traktor", mit welchem die Landwirte alles mögliche Transportieren (siehe Fotogalerie), ausprobieren.
Das Auto-Stöppeln für die letzte Teilstrecke von der Hauptstrasse weiter nach Pakse erwies sich so lange als schwierig, bis Sibylle mit einem Geldschein in der Hand das Zeichen für "Auto-Stopp" machte. Da hielt dann plötzlich das 2te Auto an... Ein zusätzliches Erlebnis an diesem Tag waren die Vorbereitungen für das 4-tägige Vollmondfest auf dem Tempel-Areal, welche auf Hochtouren liefen und wir somit auch Zeuge von den letzten Proben für irgendwelche Aufführungen auf dem Gelände sein durften.
In Pakse selbst gabs nicht wahnsinnig viel zu tun, so dass wir uns einen Roller schnappten und einen Tag durch das fruchtbare Hochland des "Bolaven-Plateaux" vorbei an Wasserfällen und kleinen Dörfern düsten. Dann gings auch schon weiter nach Thakek, von wo wir einen 3-Tages-Ausflug – natürlich auch mit Roller - durch die wunderschönen Karstbergemachten. Auf der 60km-langen Stein-Holper-Piste wünschten wir uns richtige Motocross-Töffs, denn auf den Rollern wurden wir ganz schön durchgeschüttelt und Urs musste seinen Roller aufgrund eines platten Reifens dann auch tatsächlich 4-5km bis zum nächsten Dorf schieben. Doch der ungewohnte Anblick der überschwemmten Wälder und später die 7km tiefe  “Tham Kong Lo” (auch Konglor-Cave genannt), welche man mit einer rund 40-minütigen Bootsfahrt durchqueren kann, machten das üble Stück Strasse locker wieder wett... Zurück in Thakek verabschiedeten wir uns erneut von Lee, welche uns seit Banlung (Kambodscha) erneut begleitete.
Nach einer Nachbusfahrt und einigen Nächten in alten Betten auf dem Land, waren wir In Vientiane  dann reif für ein etwas besseres Hotel und leisteten uns ein richtig schönes Zimmermit schönem Bad und sauberer weisser Bettwäsche für 30$, was auch für Laotische Verhältnisse enorm teuer ist :-) Dafür, dass Vientiane die Hauptstadt von Laos ist, wirkte sie doch sehr ruhig und verschlafen und schon fast auch etwas ausgestorben.
Da es da viele Touristen und viele dort wohnhafte Ausländer gibt, war es mit den europäischen Restaurants nicht weit her und wir verwöhnten uns mit italienischem Salat mit richtigem Balsamico, mit Pesto-Gnocchi, Pizza und einem Glas Wein und zuletzt mit einem italienischem Eis-Kaffee (für Urs mit Whisky drüber)...

Weiter ging die Reise via VangVieng: ich per Bus und Urs per Motocross--Töff!!! Nach langem hin-und-her hat sich Urs doch noch entschieden, die nächsten 5 Tage mit dem Töff bis nach Luang-Prabang zu düsen, während ich mit dem Gepäck im Bus zu unseren Treffpunkten fuhr - ich hatte nämlich grad bisschen genug vom vielen auf dem Töff/Roller-sitzen :-) In VangVieng unternahm ich dann mit Babsi (unserer neuen Reise-Begleiterin aus Wien) eine Kajak-Höhlen-Tour, welche Urs aufgrund seiner riesen Chilli-Sauce "Schläcketä" vom Vorabend sausen lassen musste, da er den ganzen morgen auf dem Klo sass und sich den Hintern brennen liess. Er hat dann dafür am Nachmittag eine Töff-Tour durch richtige Dirt-Roads gemacht und hat sich mit einem Einheimischen durch enge Höhlengänge gezwängt und so doch auch nochmals eine Höhle in den berühmten Karstbergen von VangVieng gesehen. Babsi und ich haben während unserer Kajak-Tour einen Stopp bei einer der vielen Bars mit "Zipp-Lining" gemacht - VangVieng ist nämlich hauptsächlich dafür bekannt, dass die Touristen sich auf „Tubes“ (=alten Lastwagen-Schleuchen) den Fluss runtertreiben  und sich an Seilen an die Bars ziehen lassen können und dann nach Stunden in der Sonne und im Tube völlig betrunken in VangVieng wieder ankommen... Durch unseren Stopp in einer dieser Bars, konnten wir das Treiben (vergleichbar zur Streetparade) ankucken, das Zipp-Lining ins Wasser testen (war super cool, brauchte aber doch etwas Mut) und dann anschliessend im Kajak vom Trubel fliehen und wieder in Ruhe durch die Landschaft bis nach VangVieng gondeln.
Schon am nächsten Tag gings dann auch weiter: mit einem Tages-Abstecher via Phonsavan ("Ebene der Tonkrüge" oder "Plain of Jars") nach LuangPrabang. Das Spannende an diesen riesen Krügen ist, dass keiner so genau weiss, wie, wann und wieso die dort hin kamen ... Es gibt verschiedene Theorien, doch für uns sah die Ansammlung dieser Steintöpfe in den verschiedensten Grössen und Formen sowie die Wahl des Ortes nach einem spirituellen Ort aus, welcher vielleicht für irgendwelche Rituale benutzt wurde...
Die Fahrt von VangVieng via Phonsavan nach LuangPrabang war nicht nur für Urs auf dem Töff ein Traum (Total ca 600km NUR Serpentinen-Kurven, eine unmittelbar nach der anderen - da ist eine Schweizer Passstrasse pipi-fax dagegen!), sondern auch mit dem Bus war die Stecke auf und neben dem Grat der Berge einfach fantastisch.
LuangPrabang ist eine sehr schöne Stadt mit  vielen kleinen, schnuggeligen Gassen, Restaurants und Cafés und natürlich sehr schönen Vats (=Tempeln). Irgendwie hat uns diese Stadt sehr an HoiAn in Vientam erinnert, die einen ähnlichen Charme versprühte. Mit einem kleinen Boot ging's dann aber bereits ein paar Tage später weiter nach Norden in das kleine Fischerdorf Nong Kiao und von dort in einem Tag mit verschiedenen Bussen durch den Norden bis Pakbeng am Mekong. Von dort gab's dann nochmals einen ganz-tages Boots-Trip an die thailändische Grenze bei HouayXai, welche wir mit der Fähre nach ChiangKhong, Thailand überquerten und Laos verliessen.

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Kambodscha (28.01.2011 - 10.02.2011)

--> geschrieben am 03.02.2011 am Mekong in Kratie, Kambodscha

Ist schon lustig, wie sich manchmal alles so ergibt... Eigentlich war ja Kambodscha überhaupt nicht auf unserer Länderliste und die Route war von Nord-Vietnam direkt nach Laos geplant. Doch durch das schlechte Wetter und die Ereignisse in Vietnam, kamen wir immer weiter nach Süden, weshalb die Einreise nach Kambodscha eine logische Konsequenz war. Der Nordosten von Kambodscha hatte Sibylle ja auch noch nicht gesehen und die Beschreibungen im Reiseführer über den Urwald und das dortige Dschungel-Trekking liess uns schon früher mit dem Gedanken spielen von Ost-Kambodscha in den Süden Laos' einzureisen. Doch da wir ja nun schon mal in Ho-Chi-Minh City waren und noch einen Eindruck des Mekong-Delta's haben wollte, sind wir nicht direkt in den Nord-Osten von Kambodscha eingereist, sondern erst nach PhnomPenh. Da war das einzige Problem, jenen Computer-Laden zu finden, in welchem zwei Holländer (die wir in Vietnam getroffen haben) ihren kleinen Acer-Laptop gekauft hatten - und mit deren Erzählungen haben sie Urs noch "glustiger" gemacht,  dies ebenfalls zu tun. Obwohl unser Schiff von Vietnam mit fast 4h Verspätung ankam, schafften wir es noch am gleichen Abend den Laden zu finden und das gute Ding zu kaufen. Und dann kam DIE Überraschung: In der Schweiz hatten alle Maier's/Chin's mitgekriegt, dass Urs mit einem Laptop liebäugelt und haben ihm ein Vor-Geburtstags-Geschenk gemacht: DANKE an AALLLLEE!!! Am nächsten Morgen gab's dann mit dem TukTuk noch eine kleine Sightseeing-Tour durch PhnomPenh (inklusive Abholung des mit tausend-und-einer-Software aufgesetzem Laptop) und dann ging's um 12.00 auch schon weiter nach SiemReap. Denn wenn man schon mal in Kambodscha ist, sollte man doch die Tempel von Ankor nicht verpassen...
So sind wir für 3 Tage noch nach Siem Reap gefahren, um all die tausenden von Tempeln zu begutachten und sogar Sibylle hatte den einen oder anderen bei ihrem letzten Aufenthalt noch nicht gesehen! Den ersten und dritten Tag haben wir recht easy genommen und sind mit dem TukTuk zu den Tempeln gefahren. Doch am zweiten Tag sind wir mit dem Fahrrad (Mountain-Bikes mit 21 Gängen, wovon genau einer funktionierte!) vor 6 Uhr morgens losgefahren, um bei Sonnenaufgang die ersten Tempel zu erkunden und sind nach 8 (!!!) Tempel-Besichtigungen wieder kurz vor 6 Uhr (diesmal aber abends) fix und fertig wieder im Hotel angekommen.
Leider waren die Nudelsuppen an den Strassenständen nicht mehr so gut wie in Vietnam und die "Fried Noodles" aus dem Wok, auf welche wir uns so lange freuten, waren leider auch nie "fries" (gebraten), sondern im Wok warm gemacht und dann mit irgendeiner Sauce serviert... ABER dafür haben wir in SiemReap ein sooo gutes Restaurant (von einem belgischen Koch) gefunden, dass wir uns von da an nur noch dort verköstigten und Sibylle einem richtigen Cordon-Bleu mit richtigem Schinken und richtigem Schmelzkäse und richtiger Kruste rundrum fröhnte (hmmmm - es war ja sooo fein!!!) und auch alle anderen Gerichte waren einfach lecker... 


--> geschrieben am 12.02.2011 auf dem Bungalow-Balkon mit Blick auf einen der vielen Mekong-Arme der 4000 Inseln in Laos

Nach der Buchung des VIP-Busses in SiemReap, welcher auf dem Bildli sehr komfortabel mit viel Beinfreiheit aussah und um 6.30 ohne Stopp (deshalb auch in nur 6h und im Vergleich zum normalen über 1h schneller) nach Kratie fahren sollte, gingen wir zufrieden unsere saubere Wäsche abholen und ins Zimmer packen, damit wir dann am morgen um 5.30 (!) ready für den Pick-Up zum VIP-Bus waren. Der Tag kam dann also :-) - wiedereinmal -  komplett anders als erwartet... hier die Kurzfassung:
  • Pick-Up um 05.50 zu einem uralten, stinkenden und engen Bus
  • Diskussionen mit Bus-"Führer" und Pick-Up-Driver, dann aber doch einsteigen (und beim Gepäck vom Tuk-Tuk nehmen, hat sich Sibylle auch noch beim Auspuff des Mofas verbrannt!!)
  • nach x Zwischenstops noch innerhalb SiemReap, dann trotzdem wieder aussteigen (Brand-Wunde mit Eis kühlen)
  • ca 1h Diskussionen mit Agency: "no other bus, is chinese new year" / "no, bus full, is chinese new year" etc...
  • Erfolg: Geld-Zurück und gratis-Transfer zur wirklichen Bus-Station (Brand-Wunde wieder mit Eis kühlen)
  • "normalen" Bus (nicht super, aber OK) um 7.30 erwischt (klar hat's noch Platz gehabt!) - mehr bezahlt, denn beim Umsteigen sollte uns ein Taxi (ohne Wartezeit) nach Kratie bringen... (mittlerweilen haben wir 4 Verbündete mit dem gleichen Problem gefunden)
  • beim Umsteigen sollten wir dann doch nochmals über 2h warten, da es kein Taxi mehr gäbe "chinese new year"
  • wieder ewig lange Diskussionen und Verhandlungen - doch die Lady gab uns kein Geld zurück, damit wir uns ein eigenes Taxi (welches wir auch schon gefunden hätte) hätten nehmen können
  • und wieder ewig lange Diskussionen, als die Lady uns dann offenbarte, dass wir mit den Rucksäcken über Mittag in brütender Sonne zum neuen "Bus-Einsteige-Platz" laufen (obwohl es vorher während 1.5h hiess, der Bus hole uns hier ab): "only 3min" (was wir ja nicht glaubten - an diesem Tag glaubten wir keinem mehr was!)
  • zum Glück waenr's dann doch nur 5min...
  • Einsteigen in Bus, welcher von PhnomPenh kam und treffen von Leuten, welche wir bereits um 05.50 im stinkenen Bus gesehen hatten..
  • Ankommen in Kratie bei Sonnenuntergang...

Tjaaa - so wurde Kratie dann doch nicht nur zu einem super-kurzen Zwischenstopp, an welchem wir nach Ankunft (ursprünglich ja am Mittag :-/ ) die Delphine im Mekong sehen und dann gleich am nächsten Tag weiter in den Nord-Osten von Kambodscha düsen. Nach dem Bus-Abenteuer haben wir in Kratie einen vollen Tag eingeschoben und haben uns die "Irrawaddy" Delphine im Mekong ganz in Ruhe angesehen und dafür die Webseite upgedated (letzter Update in der Nacht :-) ).
Im Nord-Osten Kambodschas (Banlung) haben wir dann tatsächlich ein 3-tägies Dschungel-Trekking in den Virachey Nationalpark unternommen. Es hiess dann 2 Nächte in den Hängematten übernachten, was sich schwieriger als erwartet herausstellte. Die erste Nacht haben wir eigentlich gar nichts geschlafen, sondern nur gefroren (Mann, war diese Nach lang!) und die zweite Nacht haben wir dann doch bisschen geschlafen und dafür auch bisschen weniger gefroren... Ob wir nur wegen der Kälte kaum geschlafen haben oder auch weil sich bei jeder Bewegung ALLES bewegte oder ob es die hoch-gelagerten Füsse waren, wissen wir nun nicht so genau :-) Aber das Trekking selbst durch den Dschungel hat die beiden Nächte locker wieder wett gemacht. Es war einfach herrlich im Dschungel zu laufen und der Sonne durch die Bäume und den vielen Bambus entgegen zu blinzeln! Man hat die ganze Energie des gesamten Waldes richtig gespürt...
In Banlung haben wir dann auch unsere Vietnam-Motorrad-Begleitung wieder getroffen, welche uns beim Dschungel-Trekking begleitete und nun auch mit uns durch Laos reist... Denn nach dem Trekking hiess es noch 2 Tage in Banlung ausspannen in einer super ober mega schönen Lodge mit Holz-Hütten über den Wäldern, bevor es dann auf die 4000 Inseln im Mekong nach Laos ging!


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Vietnam (31.12.2010 - 28.01.2011)

--> geschrieben am 03.02.2011 am Mekong in Kratie, Kambodscha


GOOOOD MORNING VIETNAAAAAM!!!

Nach einer sehr kurzen Nacht standen wir morgens um halb acht bereit für unseren Neujahrsausflug in die berühmte Halong-Bucht. Es sollte für die nächsten zwei Wochen unser letzter sonniger Tage sein. Mit einigen tollkühnen Sprüngen und einem schön ausgeführten „Köpfler“ vom Schiffsdeck inmitten der hoch aus dem Wasser herausragenden Felsen hat Sibylle die letzten Sonnenstrahlen richtig genossen. Urs hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zu oft mit der rechten Hand nach seiner Bierdose gegriffen, was auf diesem Schiff mit einem knallharten „Drink-exen“ bestraft wurde (gar nicht wahr... Urs hat auch beim Trinken rechts und links immer im Griff... das Ohr-Problem war eben einfach noch nicht ganz weg). Nach einer Nacht und einem Tag auf der kleinen, nach dem Film mit Tom Hanks benannten Insel „Castaway“ war dann der Ausflug durch die sehr beeindruckende Halong Bay sowie auch die Sonne für lange Zeit Geschichte. Allerdings wurde Urs in dieser Inselnacht von „etwas“ in den Ellbogen gepiekst, was uns die nächsten zwei Wochen auf Trab halten sollte.
Hanoi war nun ungemütlich kalt und grau, was uns jegliche Lust geraubt hat, Motorräder zu kaufen und auf diesen gegen Süden zu ziehen.  Der Nachtbus nach Hué war allerdings nur unwesentlich wärmer, jedoch keinesfalls gemütlicher!
Hué war schon mal etwas wärmer als Hanoi, doch der beinahe sintflutartige Regen hat das ganze nicht viel angenehmer gemacht. Dennoch haben wir mit zwei „Easy Rider“ eine Tour durch die alte Hauptstadt unternommen und uns einige der kulturellen Stätten zu Gemüte geführt. Die Easy Rider hätten uns auch gleich zwei Motorräder verkauft, doch die Wettervorhersagen waren auch für Zentralvietnam nicht viel versprechend, weshalb wir dankend ablehnten und einen weiteren Bus bestiegen.

Das traditionelle Fischer- und Weber- Städtchen Hoi An lässt mit seinen vielen alten und schönen Häusern und Cafés die Herzen der meisten Touristen höher schlagen. Doch uns hat dort der anhaltende Regen, die ungemütlichen Busse und der durch den Stich stark angeschwollene Arm von Urs stark auf die Stimmung geschlagen. Also schon wieder zum Arzt! Dieser hat den Ellbogen kaum betrachtet, eine Infektion diagnostiziert und Antibiotika verschrieben. Auch das Insistieren und auf einen möglichen Stachel oder Ableger im Knollen des Ellbogens aufmerksam machen, nutzte nichts. Für den Arzt war das einfach eine schlichte Infektion. Wir hatten nun so richtig den „Anschiss“ und hätten uns am liebsten in einer schönen zürcher Wohnung verkrochen. Da es aber eh keinen Direkt-Flug von Hoi An nach Zürich gibt und wir in der Heimat so liebe Freunde und Angehörige haben, die uns in dieser Zeit mit tollen Mails, Skype-Gesprächen und Gästebuch-Einträgen aufgemuntert haben und unsere Reisekriese schnell wieder vergessen liessen. Besten Dank Heidi, Jasmin, Fam. Mosimann Genier und Nadja.
Nachdem wir dann das schöne Städtchen Hoi An wie alle anderen Touristen auch noch ein wenig geniessen konnten, hatten wir einen äusserst erfolgreichen Morgen mit Laos-Visa besorgen, Reisechecks einlösen, Geld besorgen, Essen einkaufen und Zugticket lösen!!! Um 10:45 Uhr sind wir bereits mit dem Zug weiter südwärts nach Nah Trang gerollt. In Nah Trang haben wir dann endlich wieder die Sonne zu Gesicht bekommen. Und das an einem schönen Stadtstrand mit tollen hohen Wellen und bei richtig sommerlichen Temperaturen. Das Reisefieber hatte uns wieder gepackt und wir haben uns dann doch noch entschlossen Motorräder zu kaufen, um mit diesen das südvietnamesische Hochland zu erkunden. Doch leider hatte sich der Ellbogen von Urs nach Absetzen der Antibiotika erneut entzündet und ist wieder angeschwollen, weshalb wir vor dem Start der Töfftour dieses „Ding“ nochmals einem Arzt zeigen wollten. Und diesmal wurde der Ellbogen gleich mit Ultraschall und Röntgenstrahlen durchleuchtet. Fazit: der Ellbogen wird aufgeschnitten und der Abszess rausgeholt. Sibylle hat sich das alles angeschaut und aufgepasst, dass alles mit rechten Dingen zu und her ging. Wir blieben dann also nochmals zwei Nächte in Nah Trang.

Unsere erste Destination auf unserer Töfftour war das Jungle Beach Resort auf der Halbinsel Hon Khoi. Das Resort war, wie es der Name versprach: einfache Bungalows in einem Jungle ähnlichem Garten direkt an einem tollen Strand. Weil bei der Ankunft das Kupplungskabel der einen Maschine riss und der Ort so schön war, sind wir dann gleich zwei Nächte geblieben und haben mit Lee (Isr/Can) noch eine Begleiterin für unsere Hochlandtour gefunden.
Diese Motorradtour fernab des grossen Touristenstromes, durch kleine Dörfer, schöne Palmlandschaften, vorbei an Reisfeldern, Kaffee- und Teeplantagen ist in Worten eigentlich nicht weiter zu beschreiben. Die fröhlichen Gesichter und die freundlichen Leute haben uns ein unvergessliches Reiseerlebnis beschert.

In Da Lat, dem touristischen Zentrum des Hochlandes, haben wir per Zufall noch Röbi und Tinu (zwei ehemalige Studienkollegen von Urs) getroffen und uns anschliessend von unserer Begleiterin Lee getrennt, die mit ihrem gemieteten Motorrad alleine wieder ins Jungle Beach Resort zurückkehrte, während wir uns in Richtung Ho-Chi-Minh/Saigon aufmachten. Auf halbem Weg haben wir nach einer Nachtsafari im Nationalpark Cat Thien übernachtet und fuhren am folgenden Tag in die Roller- Hochburg Ho-Chi-Minh-City. Was für ein Kontrast!
Die langen Tage auf den Motorrädern über die staubigen, teilweise gefährlichen Strassen von Vietnam zu fresen, war doch sehr ermüdend und hatte unseren ersten Töffhunger gestillt. In Anbetracht der langen Distanzen, welche uns in Kambotscha erwarten würden, haben wir uns dann entschieden die Motorräder in Saigon wieder zu verkaufen.
Einen Abend und einen ganzen Tag gingen wir mit unseren handgeschriebenen Flyer durch das Traveller-Viertel der Stadt und haben diverse Touristen angequatscht, ob sie nicht Lust hätten zwei Motos zu kaufen. Wir haben uns sogar extra eine vietnamesische SIM-Karte besorgt und Flyer aufgehängt und an Hotels verteilt. Alles erfolglos. Am meisten Interesse an unseren alten Maschinen hatten einheimische Händler, die natürlich nicht bereit waren die §300 pro Maschine zu bezahlen, die wir in unserem Übermut bezahlt hatten. Schliesslich fanden wir einen englischen Töffhändler und waren überglücklich, dass uns dieser ohne zu verhandeln §200 pro Töff hinlegte.
Nach dem die Motos verkauft waren, war dann auch Urs wieder entspannt und konnte die Stadt noch einen ganzen Tag richtig geniessen, bevor es mit einer organisierten Tour durchs Mekong-Delta und nach Phnom Penh (Kambodscha) ging.



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HongKong (18-19.12. und 28-30.12.2010)

--> geschrieben am 03.02.2011 am Mekong in Kratie, Kambodscha

Die Ankunft in HongKong (mit dem Zug von Guangzhou, China) am Samstag 18. Dezember (gegen Mittag) hat uns vollständig überrascht... Von China waren wir uns eigentlich grössere Menschenaufläufe bekannt und wir waren mittlerweilen auch mit der spontanen Hotelsuche bestens vertraut. Doch in HongKong wurden wir dann vom Weihnachts-Kauf-Rausch der Chinesen/HongKonger und diversen anderen kaufwütigen Touristen doch regelrecht überrumpelt. So wurden wir in den Strassen von den Menschenmassen mitgeschoben (wohlverstanden mit dem grossen Rucksack am Rücken und dem Kleinen am Bauch) und das stehen-bleiben und die Strassennamen lesen brauchte einiges an Standfestigkeit, um nicht auch plötzlich auf der anderen Strassenseite zu landen... Damit ihr euch dies auch so richtig gut vorstellen könnt: Schnallt euch zwei Rucksäcke an und versucht am Züri-Fest vom Bürkliplatz via Bellvue ans Central zu laufen - natürlich Abends, wenn die Strassen richtig voll sind :-) Wir haben die aber eigentlich noch ganz gut verkraftet und die erste Stunde der Hotelsuche hat uns auch nicht gestört, doch als wir dann beim x-ten Hotel mit den Worten "sorry full" weggewiesen wurden, hielt sich unsere Freude in Grenzen. So haben wir uns dann mit all unserem Gepäck in ein übervolles Starbucks gequetscht und 2 freie Stühle an einem Bartisch gefunden, wo wir die Hotelsuche per Internet weiterführten und gegen Abend auch fündig wurden.
Da unser Flug in die Philippinen bereits am Montag früh ging, hatten wir nun also nur noch einen Tag, um einen anderen, zweiten Eindruck der Stadt zu gewinnen. Der Eindruck, ein Züri-Fest in einer Weltstadt zwischen Wolkenkratzern zu erleben, blieb und war ohne Rucksäcke auch ein ganz cooles Erlebnis! Das Schlange-stehen, wie wir es in Zürich höchstens vor den Nachtclubs kennen, fanden wir dort vor Channel-, Gucci-, LouisVuitton- und anderen teuren Markengeschäften. Auf HongKong Island haben wir uns dann die sogenannten Mid-Level-Elevators (ewig-lange Rolltreppen, die nur morgens nach unten laufen und den restlichen Tag nach oben), sowie die lustigen zwei-stöckigen Trams und das Soho-Viertel (bei kühlem Bier und Burger) erkundet und kleinere Einkäufe wie Bücher und Sonnenbrille für die Philippinen erledigt. Und am Abend hat sich Sibylle endlich in einen Coiffeur eines grösseren, teureren Hotels gewagt! Obwohl er nicht nur die Spitzen schnitt und am Schluss alles wesentlich kürzer war, war sie ganz happy und ready für die Badezeit auf den Philippinen...

Nach einer Woche Weihnachts-Ferien haben wir nochmals 2 Tage in HongKong eingeplant, bevor wir dann für's Neujahr nach Vietnam flogen. Aber auch in diesen Tagen war es uns nicht vergönnt, die Stadt in Ruhe zu erkunden und zu geniessen - obwohl wir diesmal das Hotel wohlwissend um die Problematik im Voraus gebucht hatten. Den ersten Nachmittag haben wir nämlich im Wartesaal eines öffentlichen Spitals verbracht, denn der Ohrendruck, welchen Urs seit dem Flug in die Philippinen hatte und auch mit dem Rückflug nach HongKong nicht besser wurde, sollte besser gecheckt werden. Die Wartezeit in diesem Spital hat sich insofern gelohnt, dass der Arzt ihm sagen konnte, dass etwas nicht stimmte, was, wisse er zwar nicht genau, denn von aussen sähe man nichts und wir müssten zum Spezialisten... Die Krankenschwester hat uns dann auch ein Zettel mit einem andern Spital gegeben, wo es solche Spezialisten gäbe, doch die würden in 30min schliessen. Wir schafften's um genau 16.59 dort zu sein, um zu erfahren, dass die Urs gar nicht behandeln können, denn dieses Spital sei zwar Privat, aber nur für HongKong-Bürger und einen anderen Spezialisten für Touristen kennen sie nicht... Wir sollen im Hotel oder im Telefonbuch kucken... Da unser Hotel schon mit der Frage eines normalen Spitals überfordert gewesen war, beschlossen wir in einem 4-Stern-Hotel den Concierge zu fragen. Der hat dann auch eine Adresse hervorgezaubert und extra angerufen, ob die auch jetzt am Abend noch offen hätten. Aber auch in diesem privaten Spital konnte der Ohrenspezialist Urs nicht untersuchen, weil wir eben keine Einheimischen seien! So hat also auch der nächste Tag mit Spitalbesuchen begonnen - doch diesmal hatten wir Adressen von unserer Krankenversicherung erhalten, was dann auch den erhofften Erfolg mit Befund mit sich brachte. Nix weiter schlimmes, irgend ein Innen-Ohr-Muskel oder -Knorpelriss, den man auch ohne "Aufstechen des Trommelfells" behandeln kann, weshalb wir unseren Flug nicht annullieren mussten... So konnten wir mit ein paar Tropfen und Tabletten im Sack den restlichen halben Tag in HongKong mit dem Besuch auf dem Peak (Haus-Berg von HongKong) geniessen. Am Abend am Flughafen haben wir uns in einem Steak-House mit einem richtig guten (natürlich auch teuren) australischen Steak verwöhnt und HongKong den Rücken gekehrt!

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Philippinen - Cebu (20.12.2010 - 28.12.2010)

--> geschrieben am 25.01.2011 in einem "Garten-Restaurant" mit Bier und Panaché in Ho Chi Minh City (Saigon)

Nach 2 Tagen in HongKong (siehe nächster Bericht) ging's dann auch schon weiter nach Cebu Island, wo wir in einem wirklich wunderschönen Resort unsere Weihnachts-Ferien wie folgt verbrachten:
  • Nichts-Tun
  • Schnorcheln über dem Korallenriff direkt vor unserem Resort
  • gut Essen
  • Nichts-Tun
  • Planung unseres Silvesters und somit die ersten Tage in Vietnam
  • Ausflug zu einem coolen Wasserfall im Dschungel
  • Nichts-Tun und vor den immer wiederkehrenden Regengüssen unters Dach fliehen 
  • Schnorchel-Bootsauflug zur Nahgelegenen Insel
  • Buchung des Hotels in HongKong
  • Nichts-Tun
  • mit gemietetem Roller an schönen Strand fahren
  • und immer wieder gut Essen... 

Tjaaa - viel mehr gibts über diese Woche gar nicht zu berichten - ausser vielleicht noch, dass wir mit den vielen netten und coolen Leuten im/vom Resort eine wirklich sehr gute Zeit hatten mit Gratis-Einführung in TaiChi und Yoga!



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China - Leshan bis Guilin (08.12.2010 - 17.12.2010)

--> geschrieben am 25.01.2011 in einem Garten-Restaurant mit Bier und Panaché in Ho Chi Minh City (Saigon)

Tjaaa - wie die Zeit doch vergeht! Unser zweiter Teil der China-Reise liegt mittlerweilen schon weit zurück und wir haben inzwischen so viel Neues und anderes erlebt: verschiedene Städte, verschiedene Strände und aber auch verschiedene Ärzte und Spitäler... aber keine Sorge, nix schlimmes und mittlerweilen auch alles wieder in Ordnung! Nun aber mal der Reihe nach:

Nachdem wir in Xian ja so lange auf unsere Visa's warten mussten, sind wir unmittelbar nach Erhalt des Visa's mit dem Zug über Nacht nach Chengdu gefahren, um von dort aus nach Leshan und somit zum Riesengrossen-Buddha namens Dafo (74m) zu gelangen. Da wir ja nun nach der Visa-Warterei nicht mehr so viel Zeit bis zu unserem Flug in die Philippinen hatten und von da an auch das Wetter nicht mehr mitspielte (Nebel und Regen), wollten wir versuchen, in einem Tag von Chengdue nach Leshan (2-3h) und nach Besichtigung des Buddha's direkt weiter nach Emei (ca 1-2h) zu fahren, um dort noch am selben Tag mit dem Nacht-Zug nach Kunming zu reisen. Dieser Tag versprach somit ein spannender zu werden und uns in unserer Flexibilität, Spontanität und Umdenken zu testen, da in China selten alles wie gedacht funktioniert... Somit hier ein Auszug von Geplantem/Gedachtem und effektiv Umgesetztem:
  • geplant: In Leshan an der Busstation die grossen Rucksäcke deponieren und ein Taxi zum Hafen nehmen, um dort über den Fluss zum Buddha zu fahren (denn gemäss Reiseführer hat man vom Fluss aus den besten Blick auf den Buddha). Eigentlich ganz simple... doch:
    --> der Bus fuhr gar nicht zur offiziellen Busstation, da bereits alle anderen Passagiere unterwegs in die Stadt ausgestiegen waren (denn die Chinesen steigen einfach an einer Kreuzung aus, die für sie gerade praktisch ist).
    Immerhin wusste der Fahrer, dass wir zum Buddha namens Dafo wollten und fuhr uns direkt in diese Richtung. Mit Umsteigen in ein anderes Gefährt (das dann gratis war) sind wir dann irgendwie vor einem Park raus gelassen worden, wo zwei Ladies ein kleines Restaurant betrieben und auch Gepäck im Lagerraum neben der Küche aufbewahren
    --> nach langem Hin und Her entschieden wir uns, wieder an diesen Punkt zurück zu kehren und die grossen Rucksäcke nicht mit durch den Park zum Buddha und runter zum Hafen vor dem Buddha zu schleppen, nur um dann von dort aus ein Boot zurück in die Stadt nehmen zu können. So gaben wir unsere Rucksäcke den Ladies in die Küche und bezahlten für den Park, welcher vor dem Buddha war, nochmals gleichviel Eintritt, wie für den Buddha selbst... (naja - die wissen schon, wie sie zu ihrem Geld kommen :-) )
  • neuer Plan, da dies mit dem Boot ja nicht klappte: nach Rückkehr zum Restaurant, würden wir Taxi in Stadt zum Busbahnhof nehmen, dort ein Nudel-Stand suchen und anschliessend Geld bei einer Bank holen! Dann mit dem Bus weiter nach Emei fahren und in den Zug nach Kunming... Auf unserer Besichtigungs-Tour zum Buddha stellten wir fest, dass unsere Entscheidung, nicht mit dem Schiff zu gehen, genau richtig war, denn es fuhren gar keine Schiffe, da nicht Saison war... Somit waren wir ganz glücklich und zufrieden mit unserem neuen Plan...
    --> zurück beim Restaurant haben wir so richtig feine Brat-Nudeln gesehen und dachten - ok, lass uns hier auch solche Nudeln essen und dann in die Stadt gehen... Doch leider hat die Restaurant-Lady das im Führer übersetzte "keine Suppe / gebratene Nudeln" ignoriert und uns doch Nudelsuppe serviert, was dann doch eher ein Frust war! Gleichzeitig hat ein Bus-/Taxi-Driver mitgekriegt, dass wir nach Emei müssen und gesagt, dass er grad dorthin fährt. Nach Verhandlung des Preises und Klarmachen, dass wir noch zur Bank müssen, haben wir zugestimmt mit ihm nach Emei zu fahren. Doch dann stand der Typ während dem ganzen Essen neben uns und hat uns angetrieben mit Essen (sehr gemütlich!), denn sein Bus-Taxi stand schon vollgepackt mit Leuten bereit... Die Versuche ihm mitzuteilen, dass er dann halt ohne uns fahren soll, weil wir in Ruhe essen wollten, scheiterten kläglich (er wollte ja unser Geld :-)) und so sind wir dann bisschen gestresst in diesen Mini-Van gestiegen, wo Urs auf einem Brett hinten im Kofferraum und ich auf einem schrägen Notsitz sassen (zum Glück hatten wir einen guten Preis gemacht :-)). So hatte sich also auch der nächste Plan geändert und wir waren gespannt, ob nun alles klappen würde oder was als nächstes kommen würde... und das liess nicht lange auf sich Warten...
    --> Da die Städte Leshan und Emei so zusammengewachsen waren, merkten wir erst in Emei selbst, dass wir nun in Emei waren. Wäre ja grundsätzlich nicht weiter tragisch gewesen, wenn wir nicht bereits am Bahnhof vorbei gefahren wären und der Typ uns nicht mehr zurück zum Bahnhof fahren wollte... Er hat sich wenigstens dran erinnert, dass er versprochen hat, uns zu einer Bank zu fahren, was uns leider nicht viel half, denn dieser Geldautomat gab uns keine Moneten... Der Typ wurde nun plötzlich sowas von grob und aggressiv und wollte uns partout nicht mehr zu diesem Bahnhof zurückbringen, obwohl wir wiedermal die letzten Gäste waren! So hat er also mitten auf der Strasse einen öffentlichen Bus angehalten, unser Gepäck ausgeladen und uns gesagt, wir müssen mit diesem Bus fahren... Da der grosse öffentliche Bus mitten in der Strasse stand, der Typ uns anschrie und unser Gepäck praktisch schon im Bus war, haben wir ihn dann bezahlt und sind 2 Stationen mit dem Bus gefahren und haben mit etwas suchen den Bahnhof auch selbst gefunden.
  • Da wir aber nun immer noch kein Geld hatten und wir somit auch die Zugtickets nicht kaufen konnten, haben wir wieder einen neuen Plan gemacht: Wir hatten nun 1.5h Zeit, um Geld zu besorgen, Zugtickets zu kaufen, um jenen Zug nach Kunming zu erwischen, mit welchem wir noch ein paar Stunden etwas von der Landschaft sehen würden, bevor es dunkel würde. Hörte sich ja eigentlich ganz realistisch an.
    --> Mit diversen Taxi's und einigem Hin und Her haben wir dann Geld bezogen und waren voll im Plan, denn wir hätten noch 45min Zeit gehabt, um die Tickets für den Zug zu kaufen... Doch die Lady am Ticket-Schalter am Bahnhof wollte uns keine Tickets mehr für diesen Zug verkaufen - wieso und warum haben wir nicht rausgefunden, denn Plätze hätte es noch gehabt! Jedenfalls gab's für uns nur Tickets für jenen Zug, welcher 2h später fuhr... Somit hat Urs dann in der nach Pisse-Stinkenden Bahnhofshalle gewartet, bis Sibylle in einer kleinen Fress-Bude direkt beim Koch neben der Pfanne höchst persönlich die Zutaten für den Fried-Rice zeigte und auswählte (nicht, dass wir wieder Suppe erhielten!)... So hatten wir wenigstens einen guten Z'Nacht und die Warterei hielt sich in Grenzen!

Das waren nur die wichtigsten Auszüge von diesem Tag und ihr seht: unsere Flexibilität wurde ganz schön beansprucht, doch der Tag war am Ende wirklich ein guter Tag und wir hatten unser Ziel noch am gleichen Tag/Nacht nach Kunming zu fahren, erreicht! :oD


Nach einem Tag Kunming (Partner-Stadt von Zürich, welche uns doch sehr gut gefiel!) ging's auch schon mit einem Tageszug (ein weiteres ganz spezielles Erlebnis zwischen den "choddernden", spuckenden (jaja, auch im Zug!!) und starrenden Chinesen) weiter nach Kaili. Von dort aus fuhren wir mit den lokalen Bussen durch alte authentische Dörfer und erfreuten uns trotz dem schlechten Wetter an den vielen Reisterrassen und den alten Holzhäuser im südlichen China. Das Wetter hat sich leider die ganze Zeit nicht verändert: Regen (einmal in den Bergen über Nacht sogar Schnee) und sehr sehr kalt, was bei den "Klima-Anlagen-Heizungen" der Chinesen doch eher unangenehm werden kann! Doch die Strassen waren trotz ein paar kleineren Erdrutsche sehr gut passierbar und wir erreichten alle unsere Ziele problemlos - es war eine unglaubliche Reise mit den lokalen Bussen durch ein fast-nicht-touristisches und nicht-städtisches chinesisches Hochland zu fahren und in Berührung mit chinesischen Minderheiten zu kommen. Aber auch in diesen kleinen Dörfern war der Wachstum von China wahrnehmbar, denn überall wurden Häuser (zum Glück im alten traditionellen Stil) gebaut. Mit etwas Wehmut sahen wir die abgetragenen Hügel und die Pfeiler für die Riesen-Autobahn, welche auch diese Gebiete erschliessen soll.
Unsere Hochland-Tour endete dann im recht touristischen Guilin, wo wir mit einer Boots-Tour auf dem Li-River die ganz spezielle Karstlandschaft bewunderten. Mit all diesen schönen Bildern im Kopf haben wir China hinter uns gelassen uns sind nach HongKong weiter gereist.


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China - Peking, Shanghai, Xian (21.11.2010 - 07.12.1010)

--> geschrieben am 07.12.2010 im Hostel in Xian

Schwupp-die-Wupp und wir waren in China - in einer ganz anderen Welt als Japan, an welche man sich erste gewöhnen muss.
In China ist alles sooo gross und riesig: Erst fahren wir mit der Fähre ca 30min durch den Hafen Tianjin zur Anlegerstelle, dann in einem übervollen Auto während einer Stunde durch "developement area", in welcher hunderte von neuen Hochhaus-Wohnblocks gebaut werden, bis wir in der Stadtmitte von Tianjin ankommen - von welchem wir dachten sei ein kleiner Vorort (Hafen-Stadt) von Peking... Und eine "kleinere" Stadt in China hat über 5 Mio Einwohner - wie Xian... Auch in Peking selbst, hat alles seine Grössen: die verbotene Stadt, der Tian'anmen-Platz, die Pärke, das Stadion, die Konzerthalle... Von der chinesischen Mauer erst gar nicht zu sprechen - deren Mächtigkeit ist wohl kaum zu überbieten! Auch an die Distanzen zwischen den Städten mussten wir uns erst gewöhnen - denn so schnell von da nach dort oder von dort nach da geht in China nicht - alles braucht 7 oder meist 10-15 Stunden Fahrt! Da wir Shanghai aber nicht auslassen wollten, sind wir dann die Strecken Peking-Shanghai-Xian geflogen, so dass wir uns nun morgen das erste Mal mit dem Zug durch China auf die Reise machen.

Irgendwie hat uns Peking ein bisschen an Ulaan Bataar errinnert - aber eher wegen dem vielen Verkehr, dem Dreck und dem Smog... und doch war Peking völlig anders - die kleinen (grauen) Gassen, die alten Häuser, der Charme, welcher von den roten Lampions ausgeht... Peking hat auch seine moderne Seiten, wie z.B. die U-Bahn (zwar mit noch nicht allen Linien so richtig ausgebaut), die Kaufhäuser, das Stadion und die Konzerthalle oder auch die geräuschlosen elektro Mofa's und Velo's, welche überall kreuz und quer (auch auf den Trottoirs) fahren... 
In Shanghai war dann das alt-traditionelle China auf den ersten Blick verschwunden und wir waren nur noch von Hochhäusern und anderen modernen und verrückten Bauten umgeben. Dies zusammen mit der sehr internationalen Bevölkerung wirkt die Stadt als solches sehr westlich. Es gibt aber auch in Shanghai noch die Altstadt, wo man sich in engen Gassen mit kleinen Gemüse-, Obst- und Marktständen wieder findet und die chinesische Lebensweise wieder erkennt. Das Beeindruckendste an Shanghai ist aber wohl die Geschwindigkeit mit welcher die Stadt wächst. Dies wurde uns beim Besuch des Ausstellungzentrums für Stadt-Entwicklung erst so richtig bewusst.

Analog zu Peking (und im Gegensatz zu Shanghai), scheint der Verkehr auf den Strassen (oder auch auf dem Trottoir) in Xian ein Rechts-freiem-Gebiet zu sein. Auto's kreuz und quer oder Mofa's und vollbepackte Velo's im Gegenverkehr sowie das ignorieren der Verkehrsignale (auch Rotlichter!) gehören zur Normalität. So ist bei der Ûberquerung des Fussgängerstreifen (wohlverstanden bei grüner Ampel) das Wegspringen vor heranbrausenden Bussen und Autos keine Seltenheit... Umso erstaunlicher ist es, dass wir noch keine Unfälle gesehen haben und auch bei unserer Express-Mofa-Fahrt zum "Konsulat" keinen hatten...
Die ehemalige Hauptstadt China's (Xian) bietet neben der schönen Starbuck's Filiale (welche wir hier oft besuchten :-)), der imposanten Stadtmauer, auch sonst sehr schöne, neue, im alten Stil errichteten Gebäude. Im sehr belebtes Moslem-Viertel findet man sich in einem Wirrwarr von Strassenküchen (welche übrigens sehr gut sind!) und Souvenier- anderen Ramsch-Läden wieder...
Grundsätzlich kommen wohl 95% der Besucher wegen der Terrakotta-Armee nach Xian, welche auch uns sehr beeindruckte und seinen Ruhm als China-Highlight völlig gerecht wird. Trotz allem hätten wir hier nicht unbedingt 7 Tage bleiben müssen, sondern hätten 4 davon lieber auf dem Land von Sichuan (Emei Shan) oder in Kunming und Guilin verbracht. Doch leider konnten wir bei den sehr genauen Chinesen auf dem Amt keine Express-Verlängerung aushandeln und mussten somit die vollen 5 Arbeitstage (inkl. Weekend) abwarten.



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Japan - Kyushu (16.11.2010 - 20.11.2010)

--> geschrieben am 19.11.2010 – auf der Fähre von Kobe nach Peking (Tianjin)

Und schon sind wir auf der Fähre und schippern nun durch die Inseln vor Japan. Nach dem Museums-Besuch in Hiroshima haben wir uns dann zwei gemütliche Tage im Süd-Westen des Landes (Kyushu) gemacht. In mehreren Onsen’s (heisse Quellen) und in einem traditionellen Ryokan mit originalem Japan-Frühstück haben wir’s uns so richtig gut gehen lassen. Den ersten Tag haben wir am Fusse des noch aktiven Vulkans Aso (letzter Ausbruch 1990) verbracht. Den Besuch des Kraters hat sich wegen der an diesem Tag zu starken Aktivität des Vulkans nur mässig gelohnt, denn die meisten Bereiche um den Krater rum, waren gesperrt. Dennoch war es sehr interessant mit dieser Vulkan-Landschaft ein ganz anderes Japan zu sehen. In Beppu (die Stadt der Onsen’s) haben wir an der Touri-Info dann ein richtiges Ryokan (traditionelle japanische Unterkunft) gebucht. Es war ein sehr altes im traditionellen Stil bewahrtes Haus mit nur etwa 6 Zimmern und mit eigenem Onsen! Es war einfach herrlich bei Mondschein zusammen draussen im privaten, heissen Onsen umsäumt mit Steinen, Palmen, Sträuchern und Bäumen zu liegen. Die meisten öffentlichen Onsen’s sind nämlich drinnen und Mann und Frau brav getrennt, denn diese „Bäder“ werden ganz nackt betreten und v.a. auch als gründliche Wasch-Reinigung benützt. Leider konnten wir in diesem Ryokan kein typisch japanisches Z’Nacht (müsse eben sehr speziell und japanische „haute-cuisine“ sein) bestellen, denn an diesem Abend fand irgendein anderer Anlass in diesem Haus statt. Aber dafür konnten wir vom Frühstück mit x verschiedenen Tellerchen und diversen Leckereien profitieren – mmmhhh sooo fein!!!

Bevor wir uns anschliessend auf den Weg nach Kobe machten, gönnten wir uns noch ein Sand-Bad mit Meerblick – ebenfalls in einem Onsen. Dabei wird man in den Sand, welcher von der darunterliegenden Quelle geheizt wird, gebuddelt und liegt und schwitzt dann etwa 15-20 Minuten. Anschliessend wird gewaschen und dann im „normalen“ Onsen entspannt. Leider konnte ich dieses letzte Heiss-Wasser-Quellen-Bad nicht geniessen, denn ich konnte nicht mal ins Bad steigen – es war nämlich einfach zuuuuu heisssss!!! Zum Abschluss waren wir dann noch in einem japanischen Restaurant und haben uns diverse kleine Tellerchen bringen lassen – anscheinend ähnlich wie im Ryokan! War natürlich auch sehr lecker, aber auch dementsprechend teurer als die anderen bisherigen Essen.

Obwohl wir kaum 12 Stunden in Kobe waren, hat uns diese Stadt eher befremdet. Unseres Wissens sind wir gleich Nahe am Zentrum neben der Sannomiya-Station abgestiegen, doch: ein normales Pasta/Pizza-Restaurant, welches eine „Service-Fee“ (welche wir noch nie in Japan bezahlt haben) von fast 5 Franken pro Person erhob und ein normales Cola fast 6 Franken war (normaler Preis 3 Fr.) --> wir hatten in ganz Japan nicht einmal so viel für ein Essen bezahlt und dann war’s erst noch wenig; ein Hotelzimmer, in welchem der TV fast nur Sex-Sender und welches auch Werbung für Call-Girls hatte; eine Rezeption, in welcher keiner eine Ahnung von irgendetwas hatte; die vielen Betrunken, welche mit „Stunden-Frauen“ durch die Gassen zogen… Tjaaa – vielleicht waren wir ja auch gar nicht im Stadt-Zentrum, sondern im Zentrum des Rot-Licht-Viertel gelandet… Wer weiss das schon so genau…
 

Zum Schluss noch dies: die Toiletten sind in Japan übrigens super (auch die vielen öffentlichen): die Wasser-Rausch-Musik, welche man einstellen kann, um gewisse WC-Töne zu übertönen, sämtliche Arten von automatischer „Fudi-Wasser-Spühlung“ (welche wir aber doch nie brauchten) und vor allem dem beheizten WC-Ring, welcher bei offenem Fenster und somit kalter Toilette sehr angenehm war), waren doch eine sehr interessante Erfahrung :oD



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Japan - Kyoto/Nara und Hiroshima (12.11.2010-15.11.2010)

--> geschrieben am 18.11.2010 - im Shinkansen-Zug von Beppu nach Kobe

Sobald wir dann den Rail-Pass hatten, konnten wir nun 7 Tage durch das Land düsen! Der erste Stopp war Kyoto, wo wir uns dann schon das erste Mal selbst stressten. Nach einem langen Tagesausflug nach Nara, wo wir unmengen von Tempel, Rehen und Touristen sahen und auch km-weit spazierten, planten wir einen Easy-Trip mit dem Velo für den nächsten Tag in Kyoto. So sahen wir den Tag am späten Morgen (nach einem guten Frühstück mit Rührei und Speck :-) ) vor der Abfahrt: durch die kleinen, verspielten und alten Gässchen durch Kyoto radeln, mit ab und zu einem Stop an dem einen oder anderen Tempel und zum Abschluss der Besuch des Bambus-Waldes…
Doch da dieser Easy-Tag leider ein Sonntag war, sah er dann so aus: Wir schieben (!) unsere Velo’s durch riesige Touristen-Ströme in den zwar wunderschönen, aber übervollen Gässchen – machen Pause und erholen uns von den Unmengen von Touri’s (also auch viele japanische und andere asiatische Touristen) bei einem feinen Kafi in einem schönen Gärtchen und stellen fest, dass wir bereits bald zwei Stunden unterwegs sind, doch erst ein paar Meter weit gekommen sind; so versuchen wir also aus den kleinen Gässchen zu kommen, um ein bisschen schneller voran zukommen. Doch der Radweg, welcher im Reiseführer genannt war und von Tempel zu Tempel führte, war natürlich auch mit abertausenden Leuten gefüllt, so dass auch da kein wirklich schnelles vorankommen war…
!! das hätten wir ja eigentlich wissen sollen !! Aber nachher ist man ja immer schlauer. In Anbetracht dessen, dass nun schon etwa 15 Uhr war und die Sonne um 17 Uhr untergeht und auch jeder Tempel seine 5-6 Franken Eintritt pro Person kostet, beschlossen wir uns von all dem abzuwenden und direkt in den Bambus-Wald zu fahren, welcher nämlich auf der anderen Stadtseite bisschen ausserhalb der Stadt lag (ca 1h fahren, was wir zu dem Zeitpunkt ja noch nicht so genau wussten). Da aber der goldene Palast direkt auf dem Weg zum Bambus-Wald war, machten wir dort trotzdem noch einen Stopp (der sich auch lohnte), waren dann aber deshalb erst um ca 17 Uhr beim Bambus-Wald. Und da die Dämmerung natürlich bereits einsetzte, was’s im Wald doch schon recht dunkel – dennoch waren die meter-hohen Bambus-Bäume beeindruckend und wenn oben die Sonne reinscheint wahrscheinlich wirklich noch bisschen mythischer…
Naja – somit war dann unser Easy-Tag doch nicht ganz so easy, weshalb wir dann auch beschlossen am nächsten Tag erst um 11 den Zug nach Hiroshima zu nehmen. Dies würde dann gut reichen, um am Nachmittag bisschen Hiroshima und dessen Friedensgedächtnis-Museum (über den Atombomben-Abwurf von 1945) anzusehen und gegen Abend auf die super-kleine und wegen dem schwimmenden Tor berühmte Insel Myajima zu gehen, wo nämlich genau an diesem Tag eine Feuer-Zeremonie abgehalten wurde. Entgegen unseren Informationen, welche wir von einem Hostel in Hiroshima erhalten hatten, mussten wir an der Touri-Information in Hiroshima erfahren, dass die Feuer-Zeremonie bereits um 11 Uhr morgens war und die Feuer-Läufe (wo die Mönche über das Feuer spazieren) von 13-15 Uhr statt finden würden. Tjaaaa – was machen wir denn nun?!? OK, wenn wir schnell die Rucksäcke ins Hostel bringen, dann mit Zug und Fähre zur Insel düsen, könnten wir vielleicht noch die letzte halbe Stunde sehen… gedacht, getan – doch leider zog sich dann der Weg von der Schiffsstation bis zum Tempel (wo das Feuerzeugs stattfand) wieder durch Touristenströme hin und so sahen wir dann doch immerhin noch, wie sich die letzten Mönche am Feuer gegenüberstanden und sich verabschiedeten… Was für ein FRUST!!! Hätten wir gewusst und hätten wir die richtigen Informationen gehabt und wenn und überhaupt… Trotzallem war die Insel einen Besuch bei Tageslicht absolut Wert! Doch nach unserem Spaziergang durch die Tempelanlagen und die tausenden von kleinen und grossen Buddhas, haben die Shops langsam geschlossen – auch im Hinblick, dass die Attraktion auf der Insel vorbei war und die Sonne schon bald untergehen würde. So machten wir uns mit den letzten Touristen von der Insel zurück nach Hiroshima, wo es nun natürlich zu spät für das Museum war… Um die letzten zwei Tage zu verdauen, haben wir uns in ein richtig gutes (und drum etwas „teureres“) Sushi-Restaurant gesetzt und uns die Bäuche vollgeschlagen – bis wir nicht mehr konnten!!! Etwa 11-12 Tellchen pro Person und das für umgerechnet etwa 55 Franken Total :o) Und die Sushi waren ja soooo lecker (sind nämlich nicht einfach alle Sushi super-lecker in Japan!) und teils wurden die Fische direkt aus dem Aquarium genommen… Da kommt doch wieder gute Laune auf :-) Den Besuch des Friedensgedächtnis-Museum haben wir dann auf den kommenden Morgen – vor Zugabfahrt – verschoben, was jedoch eine sehr harte Kost war. Auf nüchternem Magen waren die Informationen und Veranschaulichungen zur Planung und Auswirkungen des Atombomben-Abwurfes und dessen Auswirkungen kaum zu ertragen!!!

--> So, und schon sind wir in Kobe angekommen und ich muss ein anderes mal weiterschreiben…


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Japan - Tokyo / Mt. Fuji (01.11.2010 - 11.11.2010)

--> geschrieben am 18.11.2010 - im Shinkansen-Zug von Beppu nach Kobe

Wir fetzen nun also mit ca 300 km/h durch das Sushi-Land, welches uns soooo gut gefallen hat. Morgen werden wir jedoch bereits die Fähre nach China nehmen, womit unsere erholsame Zeit in Japan zu Ende geht.

Es ist interessant wie unterschiedlich unsere Eindrücke der verschiedenen Länder sind – wir sind nicht mehr oder weniger beeindruckt, sondern einfach ganz anders! Japan ist mit seiner Organisiertheit, Sauberkeit und Freundlichkeit so ganz anders, wie die anderen Länder. Soeben ist eine Zugdame vorbeigekommen und hat den Abfall eingesammelt (wie im Flugzeug) und jedes Mal, wenn sie den Wagen betritt oder verlässt kehrt sie sich zu den Leuten im Zug und verbeugt sich – könnt ihr euch dies in der Schweiz vorstellen? Und das ist nicht nur in den super schnellen Shinkansen-Zügen so – nein, nein – auch bei jedem kleinen Pipi-Fax-Zug :o) Stehen wir irgendwo mit einer Karte in der Hand und sehen bisschen hilflos rum, so steht bereits jemand beiseite und fragt, wo wir hinwollen. In Tokyo hat uns einer nicht nur die richtige Metro gezeigt, sondern hat uns anschliessend am sogenannten „Hauptbahnhof“ auch noch zum Ticket-Reservierungs-Schalter begleitet und uns dann sogar noch zum richtigen Gleis gebracht, obwohl er eigentlich zur Arbeit unterwegs war. Wirklich sehr beeindruckend!

Die gute Organisation der Japaner hat sich aber nur langsam auf uns abgefärbt… Denn auch in Tokyo haben wir’s geschafft, in letzter Minute mit vollem Gepäck durch den Bahnhof zu „rennen“ und in letzter Sekunde in den Bus zum Mt. Fuji zu steigen – nur, weil wir uns vorher auf der anderen Stadt-Seite noch ein bisschen Sushi gönnten! Dafür haben wir uns dann in Kawaguchi (am Fuss des Mt. Fuji – der höchste und heiligste Vulkan von Japan) ein paar Tage in einem mega schönen Hostel erholt: mit Nichts-Tun, mit Velo’s zwei der drei Seen umfahren, mit dem Mount Fuji bestaunen, mit kochen/essen und mit Eindrücke der Mongolei und Russland verarbeiten (und somit auch die Homepage updaten :-) ). Gleichzeitig haben wir aber auch unsere Japan-Reise bisschen zu planen begonnen – der definitive Entschluss, nach Japan zu gehen, war dann doch recht kurzfristig, so dass wir uns überhaupt nicht vorbereiteten und nicht wussten, was wir wann / wo / wie lange tun und sehen möchten. Das Wichtigste war, dass wir zu einem Rail-Pass kommen, denn die beste und einfachste Art&Weise um in Japan zu reisen, sind die Züge, was jedoch ohne den Rail-Pass ziemlich teuer kommt. Problem war nur, dass der Gutschein für diesen Rail-Pass nur im Ausland (also nicht Japan) gekauft werden kann… Danke Corinne für das Organisieren und Senden des Rail-Passes nach Japan :o), welchen wir dann – wieder zurück in Tokyo – mit Freuden in Empfang nahmen!

Tokyo ist eine faszinierende Stadt. Trotz der Grösse, den Hochhäusern und allem Moderne hat sie viel Charme und viele Gebiete, in denen die kleinen Gässchen und Häusern noch im traditionellen Stil vorhanden sind. Mit der Besichtigung all den verschiedenen Stadtteilen und Parks und Gärten, einer Flussfahrt durch Tokyo, einem Museums-Besuch, dem Bestaunen des grössten Fischmarktes (Tsukiji Market) morgens um 7 Uhr, dem Bestaunen von Tokyo aus dem 45igsten Stock und natürlich vielem Sushi-Essen, vergingen die zwei mal drei Tage wie im Nu!


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Irkutsk und Baikalsee bis Khabarovsk, Russland (23.10.-01.11.2010)

--> Rückblick am 09.11.2010 in Japan (Mt Fuji)


Von der Zugfahrt UlaanBataar-Irkutsk ist besonders erwähnenswert, dass wir rund 9 Stunden am mongolisch-/russischen Grenzübergang verbracht haben und dass gewisse Frauen ihre Mengen an Gepäck und Taschen auf alle Abteile verteilt haben, weil nur eine gewisse Anzahl Gepäckstücke über die Grenze gebracht werden darf.
In Irkutsk hat uns unsere Gastgeberin Julia mit ihrem Freund Slawa am Bahnhof abgeholt und uns in ihre "Peak-Feine" Wohnung gefahren. Es kam uns vor, als wären wir zu Gast an Zürich's Goldküste: in der ganzen Wohnung Steinplatten-Böden, ein Bad mit offener runder Dusche mit riesigem Duschkopf sowie Whirlpool und das Wohnzimmer mit Home-Cinéma mit Flachbildschirm und Leinwand sowie mit Pioneer-Dolby-Surround Musikanlage.
Trotz der coolen Wohnung und der tollen Gastfreundschaft mit fast hotelmässigem Service fuhren wir nach ein paar Tagen an den rund 70km von Irkutsk entfernten Baikalsee. Zuerst haben uns Julia und Slawa noch in ein typisch-russiches Bannia (russische Sauna) eingeladen - Abkühlung gab es im Baikalsee.
Der See ist super-toll: grösser als ein uns bekannter See und doch ist es noch kein Meer. Allerdings spührt man irgendwie die Tiefe dieses Gewässers - der Baikalsee ist mit über 1000m Seetiefe der tiefste See der Welt. In der Breite konnten wir bei Sonnenschein stets das gegenüberliegende Seeufer sehen, welches mit schneebedeckten Bergen geziert war. Wir unternahmen eine lange Küstenwanderung durch Nadelwälder und entlang der steil-abfallenden Klippen. Anschliessend bestiegen wir noch einen alten Aussichtsturm, dessen Treppen bereits rostig und durchgebogen waren. Wir haben uns nur bis zur zweiten Plattform (von dreien) gewagt und konnten eine grandiose Rundschau auf Baikalsee, Berge und Wälder geniessen. Der Turm ist übrigens nicht öffentlich zugänglich - wir hatten lediglich Glück, dass gerade Leute mit der Funkanlage beschäftigt waren und uns den Zutritt zum normalerweise abgesperrten Turm erlaubten.
Dank Julia konnten wir via russichem Web den Zug von Irkutsk nach Khabarovsk günstig und einfach buchen und haben uns mit einer grossen Foodbox und mit über 10 Litern Wasser auf die 65-Stündige Fahrt aufgemacht. Der erste Teil unserer Fahrt war wie alle anderen Zugfahrten recht friedlich, denn wir hatten auch diesmal Glück mit unseren Abteilgenossen - bis unser letztes Bett von einen Lastwagenfahrer besetzt wurde. Nachdem dieser den ganzen Morgen bei seinen Kumpanen im anderen Zugwagen Vodka und anderes getrunken hatte und wieder in unser Abteil kam, wusste plötzlich der ganze Zug, dass da zwei Touristen sitzen. Von diesem Zeitpunkt an waren wir
in diesem Zug (mit praktisch nur russischen Fahrgästen) die Attraktion, weshalb unser 4-er Abteil teilweise mit über 10 Personen gefüllt war - und alle wollten mit uns anstossen...

Zum Abschluss unserer Russlandreise noch dies: 
  • wir im Hotel in Khaborovsk zwischen 10 und 11 morgens und suchen hostel für tokyo raus
  • Sibylle ist sicher, dass der Flug nach Tokyo um 14.xy geht
  • Urs stresst schon um 10.30, dass wir langsam an Flughafen sollten und so und überhaupt
  • Sibylle: jaja, wenn wir zwischen 12 und 13 da sind, reicht dies schon - aber 12 ist besser
  • gut, drum fangen wir um 11 Uhr an alles zu packen, damit wir um 11.30 fertig sind und um 12 am Flughafen sind
  • Beiläufig fragt Urs um ca halb 12 - wann denn der Flug so ganz genau geht - ob grad um 2 oder später
  • -> tjaaaa - dann kuckt Sibylle die Tickets mal bisschen genauer an und der Flug geht um...    

          .....    12.50   .....

  • OK!!! Wir rausgestürmt und beim Taxi, welcher bereits mit anderem Fahrgast direkt vor dem Hotel steht, zugestiegen und düsen los...
  • der Taxi kurvt aber noch im Quartier rum und sucht was und überhaupt und wir werden noch nervöser
  • ich zeig dem Fahrer dann irgendwie, dass unser Flug in 45min geht - jedenfalls hat er's dann geckeckt und düst endlich Richtung Flughafen...
  • so kommen wir also etwa 20-30 min vor Ablug am Flughafen an und wollen noch einchecken
  • die finden das gar nicht lustig und meinen: der Check-in sei aber schon zu!
  • und wir: naja - wissen wir - aber vielleicht und überhaupt und biiiittteeee....
  • irgendwie geschafft: sie deichseln dann noch irgdenwas und wir (inkl. Gepäck) sitzen um 12.50 im Flieger nach Tokyo!!!



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Wüste Gobi (Süd-Mongolei) und UlaanBataar (09.10.-22.10.2010)

--> Rückblick am 09.11.2010 in Japan (Mt Fuji)


Die Fahrt durch die letzten Bergketten der Zentral-Mongolei ist geprägt von wechselhaftem Wetter. Als wir nach dem Mittagessen die letzte grössere Ortschaft vor der Wüste verlassen, schneit und hagelt es - und wir sind froh, im Auto zu sein! Während wir mit dem Jeep unter schwarzen Wolken über die mongolischen Feldwege brettern, sehen wir am Horizont bereits die Wüstensonne scheinen. Der Weg führt uns von der Kieswüste ohne Vegetation über Steppen mit den verschiedensten Gräser und Büschen (mal meter-hoch und mal super-kurz und in diversen Gelb/Braun-Töne) wieder zurück in die Kieswüste- und alles unter einem enorm weiten und beeindruckenden Wolken-Himmel. Am Abend kommen wir bei bitterkalten Temperaturen aber klarer, fast kitschiger Abendstimmung bei den Kloster-Ruinen Ongiin Khiid an. Und genau an diesem Abend haben wir keinen Ofen in unserer Jurte und wir müssen bereits um 8 Uhr in unsere kuschlig-warmen Schalfsäcke kriechen, um nicht zu erfrieren - denn die Temperaturen fallen nach Sonnenuntergang auch in der Jurte schnell unter 10 Grad!
Es geht weiter Richtung Süden... Wir dringen tiefer in die herrliche Wüste Gobi ein. Die Sonne scheint konstant von einem stahlblauem Himmel und lässt zahlreiche Fata-Morganas vor uns erscheinen. Die vielen Kamele schauen uns cool nach, kauen jedoch unbeirrt weiter. Obwohl die Wüste-Gobi, das von Touristen meist-besuchte Gebiet der Mongolei, kreuzen wir kaum andere Fahrzeuge - nur abends sammeln sich alle in den Touri-Camps...
Nach der Durchquerung eines kleineren Gebirges, in welchem wir sogar Steinböcke gesehen haben, erscheinen die berühmten Sanddünen von Khongoryn Els vor uns. Unser Lagerplatz befindet sich direkt am Fusse der höchsten Sanddünen, welche mit ca 200 Meter Höhe mächtig und v.a. auch sehr steil sind. Obwohl wir uns als ungeübte Sanddünenbesteiger durch eine sandige "Steilwand" hochkämpfen, erreichen wir bereits nach ca 45 Minuten den Grat der Sanddüne und geniessen einmal mehr eine herrliche Aussicht über die Wüstenlandschaft mit Sanddünen, Steppen und Felsgebirge am Horizont. Beim Runter-Schlittern erfahren wir auch warum diese Sanddünen hier "singender Sand" genannt werden: bei jedem Schritt abwärts ist ein tiefes Summen aus dem Sand zu hören.
Die Geierschlucht (YolynAnn) liegt in einem rauhen karstigen Gebirge der Wüste Gobi ganz im Süden der Mongolei. Gewisse Felsdurchgänge sind gerade breit genug, damit unser Jeep hindurchpasst und die Strasse ist zugleich auch Bachbett. Die Geierschlucht selbst ist nur zu Fuss begehbar und teilweise so eng und von hohen Felswänden umgeben, dass an gewissen Stellen währen des gesamten Jahres kein einziger Sonnenstrahl den Boden erreicht. Anschliessend fahren wir wiedermal in die Zivilisation, doch die grösste Wüstenstadt beeindruckt uns hauptsächlich wegen ihrem Namen: Dalandzadgad :-)

Es geht wieder nordwärts und das Ziel heisst nun UlaanBataar - die Hauptstadt der Mongolei. Auf dem Weg dorthin sehen wir einige äusserst eindrückliche Felsformationen, welche wie von Hand aufgestapelt aussehen. Unsere letzte Nacht in der Jurte ist nochmals ein tolles Erlebnis. Die liebenswürdige Familie hat soeben ihren Winterplatz bezogen und erst eine ihrer beiden Jurten aufgebaut, so dass wir alle in derselben Jurte übernachten. Vor den leckeren Buuz (mongolische Fleisch-Ravioli - natürlich ohne Tomatensauce) spielen wir noch mit den Mädels Knochenwürfelspiel.
UlaanBataar (UB) ist völlig gegensätzlich zum Rest der Mongolei und sicherlich ein bisschen anders als andere Grossstädte. Moderne verglaste Hochhäuser schiessen gegen den Himmel. Mindestens ebenso viele Hochhäuser, wie bereits stehen, befinden sich noch (von erschreckenden Gerüsten umgeben) im Rohbau. Und wie könnt's ander sein:
auch direkt neben neuen Hochhäusern finden wir vereinzelt auchmongolische Jurten. Die Stadt ist von der billigen Kohle, welche dort häufig verfeuert wird, wie auch von den Abgasen schmutzig und russig. Und zudem herrscht ein unvorstellbares Verkehrs-Chaos! Da es auch nicht sehr viele Unterführungen gibt, ist eine Strassenüberquerung ein wahres Abenteuer. In UB gibt es neben den mongolischen Fastfood-Buden auch jede Menge internationale Café's und Restaurants, wie das Café Amsterdam, das Geneva, den Dubliner oder das Brauhaus. Wir haben in 7 Tagen UB gleichviel Geld für Essen ausgegeben wie während den 3 Wochen auf dem Land! Dafür bekamen wir aber auch immer warme Beilagen, was auf dem Land nicht üblich ist. Dort mussten wir uns in den Restaurants oft mit kaltem Reis und kalten Pommes begnügen. Allgemein gilt in der Mongolei (ausserhalb UB): man isst viel besser bei einer Familie als im Restaurant (die 2-Tägigen Magenprobleme bekam Sibylle nämlich nach einem Resti-Besuch!).

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Zentral-Mongolei (01.10.-08.10.2010)

--> Rückblick am 09.11.2010 in Japan (Mt Fuji)


Nach unserem Ausritt zum höchsten Berg des Landes, fahren wir nun Richtung Osten und durchqueren dabei wunderschöne Flusslandschaften, welche von herbstlich-gefärbten Lärchen gesäumt sind. Das Landschaftsbild ändert sich: die Hügelzüge werden kleiner und sanfter und die ersten Sanddünen zeigen sich. Da wir zwei Sonnenkinder sind, bleibt die Sonne stets unser treuer Begleiter.
Der Ausflug zum Sandünen-Krater aus dessen Mitte ein Fluss entspringt, werden wir wohl nie vergessen. Barfuss umrunden wir die Quelle auf der Sanddüne und bestaunen die farbenfrohe Quelle im inneren des Kraters und die weite Sandwüste ausserhalb davon. Anschliessend brauchen wir fast einen halben Tank Bezin (sprich ca 20 Liter) für die
 steile Bergfahrt mit dem Jeep bis hoch zum Felstor auf dem Gipfel - kein Wunder, wir fahren auch nicht eine Kurve - die Mongolen kennen sowas wie Passstrasse nicht, sondern fahren jeweils "bolzen-gerade" den Berg hoch... Nach der herrlichen Aussicht hat unser Jeep seine erste kleine Panne. Wir staunen wieviel Werkzeug und Ersatzteile in den Seitentüren unseres Wagens verstaut sind und was für ein guter und ideenreicher Mechaniker unser Fahrer ist.
Nach der Wanderung durch die Sanddünenquelle folgt bereits ein nächstes Natur-Highlight: der Terkhiin Tsagaan Nuur (White Lake) wurde durch ein Lavafeld eines Vulkans (Khorgo Uul) aufgestaut. Nachdem wir in den Vulkankrater gestiegen sind, wandern wir durch das Lavafeld, welches teilweise mit gelb-gefärbten Lärchen und bizarren Föhren durchwachsen ist. Durch die schwarzen Basaltsteinformationen und die lichte Baumvegetation entstand eine fantastische Märchenlandschaft. Wir fühlten uns den ganzen Tag wie kleine Hobbits auf der Wanderung durch Mittelerde. Die alten verdrehten und verdorrten Föhren wirken wie Menschenbäume und wir warteten nur darauf, bis einer uns anspricht, anblinzelt oder am Fuss resp. Kopf packt...
Zum Abschluss der Zentralmongolei und nach dem Besuch der Klosteranlage Erdenee Zuu verlässt uns zwischenzeitlich die Sonne. Denn als wir den Orkhon-Wasserfall besuchen und in die Schlucht runtersteigen, tauchen wir bei wildem Schneegestöber für kurze Zeit in den Winter ein.

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unsere bisherigen Eindrücke

--> Geschrieben am 29.10.2010 in Ölgyi

Die Gastfreundschaft (bis jetzt) ist enorm, wenn man denkt, dass ja alle in einem grossen Zelt schlafen und man absolut keine Privatsphäre hat. Dies hat einerseits zwar Vorteile, weil wir natürlich das ganze Leben der Familien mitkriegen, doch der Nachteil ist schon, dass wir uns enorm anpassen müssen. Dass wir mit ihnen Tee-Trinken, uns (via unseren Führer) mit ihnen unterhalten und auch mit ihnen aus einem Topf essen, ist nicht das Problem und auch ganz in Ordnung. Das Problem fängt dort an, dass nach dem Essen recht schnell Schlafenszeit ist. Die Familie und unser Führer sind also in ca 2-5 Minuten Bett-Bereit und warten dann noch, bis sie das Licht löschen können… Wir hingegen, gehen erst mal raus, putzen uns die Zähne, gehen noch mal Pipi (ja nicht mehr, sonst müssen die noch länger warten!!!) und dann blasen wir unser Mätteli auf, breiten unsere Schlafsäcke aus und würden uns dann gern auch noch kurz umziehen – was wir dann auch im Schlafsack direkt drin machen… und alle warten, bis wir fertig sind, damit sie das eine Licht löschen und alle schlafen können… Da fühlen wir uns oft bisschen gestresst!

Ich werd mich nun wohl langsam daran gewöhnen müssen, dass mir die Tiere immer wieder leid tun werden, denn die Leute hier und wahrscheinlich auch in China und in den anderen Länder haben einfach einen anderen Bezug zu den Tieren. Den Adler werden praktisch immer die Augen zugebunden, damit sie sich ruhig verhalten und den Yaks wird mit Steinen-Werfen den Weg „gezeigt“ und wenn das Pferd nicht genau das Tempo hat, welches es sollte, wir es einfach am Geschirr so nachgezerrt, bis ihm der Oberkiefer fast aushängt…

Vielleicht noch etwas zum Essen und den Ess-Gewohnheiten:
Wenn man eingeladen wird, kann man nicht ablehnen – das wäre nicht nur sehr unfreundlich, sondern würde auch deren Ehre verletzen. So kann es also durch aus vorkommen, dass man 2x Lunch innerhalb einer Stunde essen muss – auch wenn man keinen Hunger hat. Und immer heisst es: esst, esst… der Tee, welchen man hier in der Mongolei trinkt ist immer mit Milch drin, das heisst, dass dieser auch sättigt… Die ersten paar Tage bei der Kasachen-Familie waren also recht anstrengend, denn wir wurden immer wieder zum Tee-Trinken und Essen eingeladen und konnten eigentlich gar nicht mehr! Hinzu kam, dass wir uns da noch nicht so wirklich auf deren Essen eingestellt hatten. Mittlerweilen wissen wir etwa, wie was schmeckt und können sogar das getrocknete Joghurt essen ;-) Aber am meisten nehmen wir von den etwa 2-Fingerbreiten Brot-Steckli (frittierter Teig), welche immer zusammen mit dem getrockneten Joghurt, Butter und dem sogenannten Rahm und manchmal auch mit Käse (ähnlich wie Mozzarella) zum Tee aufgetischt werden. Die Nacht-Essen waren bisher immer sehr gut – einmal gab’s so was ähnliches wie Älper-Makkeronen, einfach ohne Rahm und Käse und anstelle des Speckes war es sonst irgend ein Fleisch und die Zwiebeln werden grad roh aufgetischt! In der Mitte wird eine grosse Platte mit dem Essen hingestellt und es gibt dann zwei Arten zu essen: bei der einen Familie schöpft man sich selbst in ein Schüsselchen und bei der anderen Familie langen alle mit den Fingern in die Platte und so isst eben jeder mit den Fingern – anfangs bisschen befremdend – aber man gewöhnt sich auch daran J immerhin kann man sich dann die Fleischstücke selbst aussuchen und das, was wie Darm und so aussieht einfach liegen lassen… Die Kinder essen immer separat – sprich mit einer anderen Platte hinter uns und manchmal müssen auch die Frauen dort essen und dürfen nicht mit uns am grossen „Tisch“ bzw. Tischtuch am Boden sein.

Wir sind froh, dass wir heute wieder in einem Hotel in Ölgyi sind, denn so erlebnisreich das Leben mit den Familien auch ist, so ermüdend ist es auch – man hat kaum 15 Minuten für sich alleine, um etwas zu lesen oder spazieren zu gehen oder einfach nur um zu sein… Vielleicht ändert sich dies ja aber auch noch, wenn wir nicht immer Programm mit der Familie haben – bis jetzt waren wir ja mit auf Jagt oder mit den Pferden auf dem Berg und so weiter…

Leider können wir – gemäss unserem Fahrer – der Kälte wegen nicht mehr in dem Zelt schlafen, sondern sollten immer versuchen in Jurten unterzukommen. Wobei heute Morgen meine kleine Temperaturanzeige auch in der Jurte 1° C angezeigt hat… Aber unser Fahrer hat wohl schon Recht, denn die Zeit zwischen Sonnenuntergang und bis man ins Bett geht, ist in der Jurte sicher angenehmer, als  im Zelt oder draussen am Feuer…
So – jetzt schau ich mir mal noch all die Foto’s an, die wir gemacht haben J denn morgen geht’s bereits weiter an den riesigen Khyargas See.

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West-Mongolei (24.09.-30.09.2010)

--> Geschrieben am 29.10.2010 in Ölgyi


Und nun sind wir bereits wieder zurück aus den Bergen und haben gestern noch einen Ausflug mit den Pferden zum höchsten Berg von der Mongolei (4374 m) gemacht. Das war vielleicht ein Abenteuer, denn das Wetter hat für einmal nicht so mitgemacht, wie wir wollten. So kamen wir also bei Schnee und Super-Mega-Wind oben an und haben die ehrwürdigen 5 Berge (westlichster Bereich – grad an der Grenze zu China und Russland) doch nicht gesehen. Die beiden Mongolen meinten aber, dass das Wetter schon in einer halben Stunde besser sein könnte und so haben wir im eisigen Wind und bei Schnee unseren Lunch gegessen und gewartet… Nach ca einer Stunde haben wir dann aufgegeben und sind mit den Pferden langsam wieder nach unten – doch da hat nach etwa 10 Minuten der Schnee aufgehört und es gab gewisse blaue Flecken am Himmel… So sind wir zu Pferd auf den anderen Berggipfel gewaggelt und weil mein Pferd so ein faules war, musste es hochgezogen werden – es hat mir richtig wehgetan dies mitanzusehen – aber laufen konnte ich jawohl auch nicht… Jedenfalls oben angekommen haben wir dann nochmals versucht die Berge und Gletscher auf der anderen Talseite zu Gesicht zu bekommen. Es sah nun schon besser aus – aber so richtig gesehen haben wir sie noch nicht à also nochmals fast 3/4h im übelsten Wind warten und hoffen… Zuletzt haben wir sie dann also doch noch zu sehen gekriegt – den Grössten jedoch nur Ansatzweise – dies seht ihr ja aber auf der Foto-Galerie-Seite. Da wir beide ja aber nicht reiten können und auch nicht die besten Sattel hatten, quälen uns heute Muskelkater und Knieschmerzen… Mit den richtigen Salben sollte dies ja aber sicher bald wieder gut sein ;-)  

Zwischen der Lastwagenfahrt und diesem Reit-Abenteuer auf den Berg haben wir in Khovd unseren Führer/Fahrer getroffen und waren mit ihm bei einer Kasachen-Familie, die Adler für das Jagen trainiert. Dies war sehr spannend zu sehen und zu erleben. Auch haben wir selbst die Adler auf dem Arm haben können und versucht gute Foto’s zu schiessen, was nicht immer ganz einfach ist, denn dieser Vogel wiegt so in etwa 4-5 kg und die Flügel öffnet er, wenn man den Arm schnell hoch und runter bewegt… Wurden die ersten Foto’s also nix, so wurde es dann doch ganz schön anstrengend ;-)

Da wir bei der Kasachen-Familie schon sehr viel über das Eagle-Hunting gelernt und gesehen haben, haben wir beschlossen, dass wir das Eagle-Festival, welches nächstes Wochenende wäre, nicht mehr abwarten und morgen die Fahrt in Richtung Nordosten via den grossen Khyargas See aufnehmen und die West-Mongolei hinter uns lassen.


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Unterwegs von Russland in die Mongolei: Bijsk-Khovd (21.09.-23.09.2010)

--> Geschrieben am 27.10.2010 im Mongolischen Hochgebirge


Es ist wunderschön – wir sitzen nun auf einer Wiese an einem Flüsschen in den Bergen und Urs trägt grad stolz seinen 5ten Nicht-Raucher-Tag in seine Agenda ein :o)

In der letzten Woche haben wir so einiges erlebt:
Wir sind von Bijsk mit dem Auto durch das russische Altai-Gebiet bis nach Aktash (letzter grösserer Ort vor der Grenze) gefahren. Obwohl wir in diesen fast 7 Stunden Autofahrt immer wieder eingenickt sind, haben wir die Landschaft auf der Strecke enorm genossen – der Herbst hat halt eben auch seine schönen Seiten – viele Bäume leuchteten in der Sonne wie Gold und zierten Flüsse und Wiesen – daneben gab es auch viele Berge und spannende Flussläufe zu sehen.

Am nächsten Morgen sind wir dann um 6 Uhr früh von 2 Lastwagen abgeholt worden – die haben Esswaren eines Lebensmittelladens (bei welchem Tamara arbeitet) von Russland in die Mongolei geliefert. Tamara hat alles so gut organisiert, dass die beiden Fahrer dann um 6 Uhr angerollt kamen und wir losfuhren. Urs stieg bei dem alten russischen Lastwagen (Kaza3) ein und ich bei einem neuen Volvo-Lastwagen. In Russland auf den geteerten Strecken war ich also um einiges schneller – doch sobald wir in der Mongolei waren und die Strassen keine Strassen sondern eher Pisten oder besser auch Pfade waren, zog dann Urs’s Fahrer davon… Meiner fuhr mit seinem guten Ding natürlich ganz vorsichtig während dem russischen Lastwagen eh nix mehr passieren konnte und Urs’s Fahrer durch das Gelände blochte. Grundsätzlich war da auch nix dagegen einzuwenden… wobei ich schon sagen muss, dass mir dann beim Eindunkeln ein bisschen „Gschmuuch“ wurde, als alle 4 Lastenwagen (es gab noch 3 Lastwagen mehr, die nach Ölgyi mussten) in Karawane hintereinander herfuhren – ausser jener von Urs, der war nach etwa 15 Minuten nicht mehr zu sehen. Und in der Nacht sah ja man dann auch nicht mal mehr die Staubwolken und die Lichter hinter all den Hügeln auch nicht… Und als wir dann in Ölgyi ankamen und beim Lastwagen-Camp ankamen und Urs nicht da war, fand ich’s nicht mehr ganz so lustig… Aber es gab da noch ein zweites Camp und da sass Urs mit den anderen Lastwagenfahrern beim Vodka-Trinken :o)  So verlief der ganze Tag sehr erlebnisreich und auch die insgesamt etwa 7 Stunden Wartezeit an der Grenze (…bis die ganze Waren von den Lastern kontrolliert waren…) vergingen recht schnell, denn die Lastwagenfahrer sind eben ein lustiges Grüppchen…

Phuuu und jetzt geht grad die Sonne unter und es wird ganz schön kalt, denn der Wind bläst einem recht um die Ohren ;-) wie wir an diesen schönen Ort kamen erzähl ich also dann ein andermal…


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Bijsk, Russland (16.09.–20.09.2010)


Nach einer Nacht Zugfahrt von Novosibirsk nach Bijsk, kamen wir in den frühen Morgenstunden in der letzten grösseren Stadt vor dem riesigen Altai-Gebirge an. Eigentlich wollten wir nur zwei Nächte in Bijsk verbringen und dann mit einem Bus oder per Anhalter über Gorno Altaisk an die mongolische Grenze fahren, wo wir am 20.09. sein wollten. Doch Dank Tamara kam alles ganz anders.

Sie war die beste Gastgeberin, die wir uns wünschen und vorstellen konnten. Sie hat uns nicht nur zu einer unvergesslichen Lastwagenfahrt durchs Altai-Gebirge und über die russisch-mongolische Grenze verholfen, sondern hat für unseren Aufenthalt ein gesamtes Programm inklusive Betreuung und FahrerIn zusammengestellt! Vielen Dank Tamara!

Bei unserer Ankunft morgens um halb sieben stand Tamara schon mit einem Fahrer am wunderschönen Bahnhof von Bijsk bereit, um uns abzuholen. Während Tamara zur Arbeit ging, ruhten wir uns erstmal in ihrer Wohnung aus, bevor uns eine Freundin unserer Gastgeberin abholte, um uns das Städtchen Bijsk zu zeigen.
Wir besuchten die Kunstgalerie, die alte Kirche und das Kunsthistorische Museum. Anschliessend flanierten wir bei Sonnenschein durch die Stadt und bestaunten viele Bauruinen, Plattenbauten, und Statuen von stolzen Russen. Wir fanden heraus, dass die Autobusse in unterschiedlicher Grösse und Formen, immer 10 Rubels pro Person kosten, egal wie weit man fährt.
Am Freitag-Nachmittag nahm sich Tamara frei von der Arbeit und wir besuchten ihre Mutter und deren Lebenspartner in einem Dorf auf dem Land. Hier gab es ein ausgiebiges russisches z’Vieri und natürlich selbstgebrannten Vodka!
Der Freund von Tamaras Mutter, Sasha, hat das ganze mit Harmonika und russischen Volksliedern ausgeschmückt und war dafür besorgt, dass es auch immer wieder ein Gläschen Eigenbrand gab.

Nach diversen Internet Erledigungen haben wir Tamara am Samstagabend zu einem Treffen mit ihren TanzkollegInnen aus Jugendzeiten begleitet. Der Anlass für das Treffen, war ein Besuch der ehemaligen Tanzlehrerin, die heute in San Francisco lebt und uns auch sogleich ihre Adresse in den USA gab.

Nach einem langen und sonnigen Sonntagsspaziergang in den Wäldern um Bijsk und an den Ufern der Bij, genossen wir am Abend ein richtig russisches Nachtessen. Schliesslich besuchten wir am Montag noch das St.Moritz der Region. Natascha, eine Freundin von Tamara, die uns schon zu Tamaras Mutter begleitete, fuhr uns in diesen Kur- und Skiort, der hauptsächlich aus Hotels besteht, die von schönen Parkanlagen umgeben sind.
Gespannt was uns am kommenden Reisetag erwarten würde, haben wir schliesslich Tamaras Couch ein letztes Mal zum Schlafen hergerichtet. Denn nach wie vor wussten wir noch nicht, ob wir bereits ab Bijsk mit den Lastwagen reisen würden oder ob uns ein PW bis nach Aktash (letzter Ort mit Hotel im russischen Altai) bringen würde.


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Nachtrag zur Transsib

Mit unserem Zugbegleiter Simion liess sich die Zeit ganz gut vertreiben, denn er hat uns dann doch sehr viel erzählt. Dies war aber ein sehr kleines Übel, denn wenn man so am dritten Tag an den anderen Zugabteilen in unserem Wagen vorbeiging, sind einem schon ganz üble Gerüche in die Nase gestiegen. Auch haben wir dann rausgefunden, dass das WC auf der anderen Wagenseite viel sauberer ist, denn da ging die Stewardess selbst aufs Klo und hat's drum wahrscheinlich auch häufiger geputzt :-)
Vielleicht noch ein Nachtrag zur Landschaft: Wir hatten uns eigentlich mehr Veränderung versprochen - klar, es gab dann im sibirischen Teil mehr Flüsse und teils auch ganze Seen, welche wirklich schöne Landschaftsbilder ergaben. Aber sonst hat sich's eigentlich nicht stark geändert. Auch die Fahrt "durch" den Ural war nur von ein paar Hügeln geprägt, da wir nur durch Ausläufer des Urals fuhren. Somit war die Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn zwar spannend, aber nicht so beeindruckend und erlebnisreich, wie wir uns dies vorgestellt hatten.

Während unserer Fahrt nach Novosibirsk haben wir uns dann entschieden, dass wir versuchen werden, noch am gleichen Abend den Nachtzug von Novosibirsk nach Bijsk zu kriegen - eine nächste Herausforderung, da wir ja erst noch die Tickets erhalten mussten. Simion hatte uns auf dem Notizblock zwei Sätze notiert (1x, dass wir noch am gleichen Abend mit dem Zug nach Bijsk wollen und 1x die Frage, wieviel die verschiedenen Kategorien kosteten). Dies hat dann alles auch super funktioniert, die Frau am Info-Schalter hat brav die 3 Ticket-Preise aufgeschrieben und uns gezeigt. Dann schloss sie den Schalter und war weg. Allgemein ist uns aufgefallen, dass die Frauen an den Schaltern immer eher unfreundlich, mürrisch und abweisend waren. Dann gingen wir also zum Ticketschalter und hatten das Glück, dass ein Russe, dessen Beruf Übersetzer war, auch für ein Ticket anstand und uns so beim Kauf der Tickets beiseite stand! Ebenfalls hat er uns dann auch noch kurz geholfen wie und wo man zu Wi-Fi kam - so dass wir unsere 1.5 Stunden Wartezeit überbrücken konnten.
Die Nachtfahrt nach Bijsk war also nicht mehr ganz so gemütlich - der Zug war einiges älter und in einem viel schlechteren Zustand... Aber es war ja nur eine Nacht...
Am morgen um 6.30 kam uns dann Tamara am Bahnhof abholen und wir konnten dann bei ihr Zuhause nochmal etwas weiterschlafen. Tamara ist eine Freundin von Regula (Urs' Mutter) und verwöhnt uns hier mit allem, was wir brauchen. Sie hilft uns auch mit der Organisation für unsere Fahrt in die Mongolei. Zur Zeit sieht es so aus, als könnten wir am Dienstag mit 2 Lastwagen (pro Lastwagen kann nur eine Person mitfahren) bis in die Mongolei fahren. Die beiden Fahrer sollten uns dann bei der Grenze helfen (falls es Probleme gäbe) und auch die Fahrt bis nach Khovd organisieren --> dort treffen wir nämlich am Freitag 24.09. unseren Fahrer für die Mongolei.

Transsibirische Eisenbahn: Moskau-Novosibirsk (13.09.-15.09.2010)

Mit unseren erarbeiteten Russisch-Kenntnissen haben wir anhand dieser Tafel erkannt, dass wir am Transsib-Bahnhof standen :-)
P=R, C=S, H=N und so gibt dies irgendwie Transsib :-)
P=R, C=S, H=N und so gibt dies irgendwie Transsib :-)

Kurze Hektik kam auf, als wir merkten, dass wir doch an den falschen Bahngleisen standen - zum Glück hatten wir gute 45min eingeplant, um vorher dort zu sein :o) Und aus der Handbewegung der Dame (die natürlich - auch an der Transsib - kein englisch konnte...) war nicht ganz klar, ob es nur ein paar Meter nach links ging oder ob wir auf die linke Seite der Stadt mussten! Es gab anscheinend diverse Bahnhöfe... Die übrigen Metro-Fahrten hatten wir zum Glück noch nicht verschenkt - aber haben sie ja dann auch nicht gebraucht und es hat gut gereicht noch so ein komisches "Crepes" zu essen ;-) 

Anzeige der Abfahrtstafeln am Transsib-Bahnhof... (sehr sprechend für Touristen :-)
Anzeige der Abfahrtstafeln am Transsib-Bahnhof... (sehr sprechend für Touristen :-)

Ansonsten gibt's nicht allzu viel zu erzäheln - wir sitzen nun seit gestern Abend im Zug und teilen unser 4er-Abteil mit einem Easy-Russen. Ein ganz netter Kerl (29), der glaub ein bisschern ein Problem hat, dass er noch keine Frau und Kinder hat, was bei den Russen in dem Alter eher selten ist. Mittlerweilen spricht er auch ganz gut Englisch und so plaudern wir recht viel über dieses und jenes... Interessant ist zum Beispiel, dass er mit einen höheren Job bei der Russian Railway ca 1000 USD verdient, was wesentlich mehr ist wie die restlichen Russen - er kann sich diese Reise im 4er-Abteil auch nur deshalb leisten, weil er 1x im Jahr gratis mit der Bahn fahren kann!
Bis jetzt war die Landschaft mehrheitlich geprägt von Bäumen, Wiesen und ab und zu Häusern - jetzt beginnt die Landschaft bisschen mehr Struktur mit Flüssen und Hügeln zu erhalten... Wir sind nun gespannt wie's sich weiter verändert.

Der Zug ist eigentlich sehr ähnlich wie in der Schweiz - das Klo natürlich eher schmutzig - aber dies haben wir ja bei unseren alten Zugwagen auch häufig. Dafür wird 1x täglich der Teppich gesaugt ;-)

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Moskau (10.09.-13.09.2010)

Wir haben's also tatsächlich geschafft, dass wir mit dem Schnell-Zug vom Moskau-Flughafen nach Moskau Down-Town fuhren und dann dort mit der Metro bis zu unserem Hostel... Am Flughafen die Tickets zu kaufen war nicht all zu schwierig, denn da waren wenigstens die Tafeln noch mit unseren Buchstaben versehen und die Frau am Schalter hat auch so getan als würde sie mich verstehen und natürlich hat sie auch geantwortet, aber ob das wohl englisch war... Verstanden hab ich sie jedenfalls nicht :-) Wir sind dann also mit den Tickets für den Schnell-Zug inkl. Metro in den Zug gestiegen und nach ca 45min an einer Moskauer Metro ausgestiegen. Nachdem im Minuten-Takt diverse Metros an uns vorbei rauschten und wir weder Zahlen noch Farben noch sonst irgendein Erkennungsmerkmal ausmachen konnten - ausser die Tafeln auf Kyrillisch - haben wir dann mal einen Kerl, der nicht ganz so gestresst gewirkt hat, angesprochen. Und somit sind wir dann in die richtige Metro eingestiegen und der Umstieg in die nächste Linie ging dann auch schon besser über die Runden. Die Suche des Hostels hat sich auch als recht lustig rausgestellt, denn in der Karte vom Marco Polo sind die Strassen mit lateinischen Namen beschriftet und die Strasse - wenn sie überhaupt ein Schild hat - in kyrillisch... Nichts desto Trotz haben wir's dann nach einem "Kreis-Laufen" gefunden :o)
Am späterem Abend haben wir dann noch Ksenia (Freundin von Sergio (eheml. WG-Kolleg vom Urs)) zum z'Nacht getroffen und gingen noch was trinken. Alles in allem ein sehr gelungener erster Reise-Tag!

Samstag / Sonntag haben wir mit dann mit viel Schlafen, Räumen, Umpacken und natürlich Moskau-Ansehen verbracht! Eine sehr beeindruckende Stadt - sehr beeindruckend waren für uns die Metro, die schönen Gebäude und die Grösse dieser Stadt...
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Abreise

Stress, Stress, Stress...
Obwohl wir so vieles vorbereitet hatten, war die Abschluss-Woche in der Schweiz dann doch noch ein rechter Stress! Ein Tag mit Einkaufen verbringen, ein Tag mit den letzten Admin-Sachen erledigen, ein Tag packen und zwischen durch noch mit den einen oder anderen zum Abschied z'MIttag essen, ein Bierchen trinken oder gar z'Nacht essen und und und... Die Woche flog nur so dahin!
So haben wir dann in der Nacht vor dem Abflug noch unsere Tagesrucksäcke gepackt und den letzten Papierkram sortiert und sind mit knapp einer Stunde Schlaf nach Moskau geflogen.

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